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Lymphmetastasen

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  • Lymphmetastasen

    Bei mein Mann wurden nun (nach 3 Monaten) nach erfolgreicher Behandlung eines Ösophagus-Karzinoms mit kombinierter Strahlen- und Chemotherapie metastasierte Lymphknoten festgestellt. Die Aussichten lt. Auskunft des Arztes im Stadtkrankenhaus Offenbach/Tumorzentrum Rhein-Main ist nun denkbar schlecht - u.a. wird
    prognostiziert dass der Krebs schneller sein wird als
    die Behandlungsmöglichkeiten mit erneuter Chemo-/Radiotherapie. Das Restaging weist aus, dass der
    Tumor nach wie vor nicht mehr feststellbar ist und auch keine Fernmetastasen in Organen vorhanden sind. Gibt es nun wirklich keine Hoffnung mehr?


  • RE: Lymphmetastasen


    In jedem Fall kann eine Chemotherapie durchgeführt werden. Ob man die neu aufgetretene Lymphknotenerkrankung auch bestrahlen kann, hängt von der Lokalisation ab - ob sie im ehemaligen Bestrahlunggebiet (dann ist die Dosis stark limitiert) oder außerhalb liegt. Im letzteren Fall hat man fast die volle Dosis und kann zumindest diese Metastase wirksam behandeln.
    Leider ist die Prognose beim Ösophaguskarzinom generell nicht besonders gut. Jetzt bei einem Lymphknotenrezidiv nach bereits stattgehabter Radio-Chemotherapie sind die Aussichten schlecht, da voraussichtlich später (und vielleicht auch recht schnell) Manifestationen an anderen Orten auftreten werden.
    Eine Behandlung ist m.E. dennoch angebracht, wenn entsprechender Behandlungswunsch vorliegt und solange eine stabile Krankheitssituation besteht.

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