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morbus hodgkin

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  • morbus hodgkin

    da bei meiner Oma (80) diese Krankheit (morbus hodkin) festgestellt wurde, stellt sich für uns nun die frage, ob es sinnvoll ist, sie chemotherapeutisch behandeln zu lassen. wie hoch könnten die heilungschancen sein, mit welchen nebenwirkungen ist während der therapie zu rechnen und was passiert, wenn man die krankheit unbehandelt läßt? meine oma kann seit ein paar tagen nicht mehr laufen was wohl von einem schlaganfall herrührt und hat einen knoten in der leistengegend. sie hatte zeitweise sprach und schluckstörungen und kann sich kaum noch konzentrieren. seit 2 monaten begann ihr "verfall".

  • RE: morbus hodgkin


    Die Behandlung des M. Hodgkin hängt entscheidend vom Stadium ab. In diesem Alter ist diese Erkrankung ungewöhnlich, hier sollte man in der Tat abwägen, wie intensiv man behandelt. Sicher wird man keine aggressive Chemotherapie vorhaben, wie bei einem jüngeren (z.B. 30jährigen) Patienten. Sie sollten also genauer nachfragen. Es gibt auch verträgliche Chemotherapien. Wenn der M. Hodgkin nur lokal in der Leiste aufgetreten ist (?), käme auch eine Strahlentherapie in Betracht (die vielleicht noch etwas verträglicher ist). Ich kann nicht einschätzen, ob die von Ihnen geschilderten Beschwerden mit dem M. Hodgkin etwas zu tun haben (es gibt ja auch generalisierte und intracerebrale Manifestationen). Wenn es tatsächlich ein Apoplex ist, wie Sie sagen (also ein Hirninfarkt aufgrund von Durchblutungsstörungen), relativiert sich die Therapiedringlichkeit natürlich (und man sollte sich überlegen, inwieweit man überhaupt therapiert). Das setzt aber eine präzise Diagnose voraus. Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die von Ihnen geschilderten Symptome miteinander zusammenhängen.

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