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Nierenbeckenkrebs

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  • Nierenbeckenkrebs

    Am 08.03.01 wurde mir wegen eines Nierenbeckenkrebses die rechte Niere, mit Harnstrang und ein Stückchen der Blase entfernt.Operation ist gut verlaufen und Narben sind gut verheilt. Der Tumor wurde lt. Pathalogiebefund mit pT2.pl1.pvO.pNo (O/2. pMX.G3;rO klassifiziert.
    In dem Bericht der Pathalogie heißt es: "An der Invasionsfront findet sich herdförmig in erweiterten Lymphspalten kleine Tumorkomplexe. In demn nierbeckennahen Ureter querschnitt findet sich in äußeren Wandschichten an der Grenze zu periurteralen Fettgewebe ebenfalls eine Lymphangiosis in Form kleiner Tumorkomplexe in Lymphspalten. Übriges Nieren parenchym tumorfrei." Aufgrund dieses Befundes soll vorsorglich eine Chemotherapie, allerdings nur mit zwei Komponenten durchgeführt werden. Ist eine Chemotherapie in diesem Fall sinnvoll und wie hoch ist die Lebenserwartung nach einer solchen Operation.

  • RE: Nierenbeckenkrebs


    Das Urothelkarzinom spricht gut auf eine Chemotherapie an. Da bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen (L1, d.h. Ausbreitung in die Lymphwege; G3, also schlecht differenziert) ist eine sog. adjuvante Chemotherapie sicher sinnvoll, obwohl Ihre Notwendigkeit durch eine randomisierte Studie bisher nicht sicher belegt wurde. Dennoch, wenn man eher auf der sicheren Seite sein will und alles tun will, sollte man die Chemotherapie durchführen. Das 5-Jahres-Überleben liegt im Stadium T2 rein statistisch bei 50 - 70 % (also recht günstig).

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