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Zervixdysplasie/Pap IVa

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  • Zervixdysplasie/Pap IVa

    Bei mir wurde nach einer Routineuntersuchung (Abstrich) Pap IVa festgestellt. Obwohl ich regelmäßig alle 6 Monate zur Untersuchung gehe, wurde vorher nie eine Auffälligkeit oder Anzeichen für eine Zellveränderung festgestellt.
    Jetzt werde ich am 31.01. ambulant unter Vollnarkose operiert. Es wird eine sogenannter Kegelschnitt vorgenommen (Leep). Vor dem Eingriff habe ich gar nicht solche Angst, nur wie wird es danach weitergehen? Wird dann die Zellveränderung wirklich komplett entfernt sein? Bin ich nun gefährdet, solche Erkrankungen noch einmal zu bekommen? Außerdem habe ich in einer Broschüre, die mir mein Arzt gab, gelesen, dass es für den Papillomavirus derzeit keine Heilungsmöglichkeiten gibt? Wieso bekomme ich überhaupt diese Erkrankung? Ich bin 28 Jahre alt, rauche nicht, lebe sehr gesund, habe keine Kinder und eine feste Partnerschaft seit 12 Jahren.
    Könnten Sie mir vielleicht noch bis zum 30.01., mittags, antworten?
    Vielen Dank.


  • RE: Zervixdysplasie/Pap IVa


    Ein Pap IVa Abstrich entspricht einem Carcinoma in situ. Hier handelt es sich um die Vorstufe eines Krebses, die durch einen Eingriff (i.d.R. eine Konisation) vollständig geheilt werden kann. Bestimmte Papillomaviren erhöhen das Risiko für diese Erkrankung. Wie hoch dieses Risiko ist, kann so sicher keiner sagen. Durch weitere Verlaufskontrollen in regelmäßigen Abständen (Abstriche) kann man jedenfalls die Erkrankung in den Griff kriegen. Es ist ja noch gar nicht erwiesen, daß die Dysplasie erneut auftritt, wenn die jetzige Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist.
    Daher sollten Sie jetzt etwas optimistischer sein.

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