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Eileiterkrebs

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  • Eileiterkrebs

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich wäre Ihnen sehr verbunden,wenn Sie mir etwas
    über Heilungschancen und Werdegang vom Eileiterkrebs der ja relativ selten ist
    zukommen lassen würden.

    Frau Hausmann


  • RE: Eileiterkrebs


    So selten ist die Erkrankung auch nicht – immerhin sind es über 8000 Frauen pro Jahr in Deutschland, die erkranken. Die Behandlungsmöglichkeiten sind relativ umfangreich und natürlich vom Stadium und anderen prognostischen Faktoren (histologischer Typ u.a.) abhängig. Insgesamt können knapp 40% vollkommen geheilt werden.
    Im Frühstadium steht Operation und eventuell Chemotherapie im Vordergrund. Damit lassen sich Heilungsraten von 60-90% erzielen.
    Im fortgeschhrittenen Stadium sind ebenfalls Operation (u.U. Tumorverkleinerung) und Chemo angebracht. Manchmal auch Strahlentherapie. Die langfristigen Erfolgschancen liegen immer noch bei 20-40%. Natürlich hängt alles vom Einzelfall ab.

    Kommentar


    • RE: Eileiterkrebs


      Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
      vielen Dank das Sie sich die Zeit genommen haben, um auf meine Fragen zu anworten.
      Leider sind die Befunde auch nicht gut ausgefallen die man aus dem kleinen Becken wären der OP entnommen hatte.Die Befunde bestätigten den Verdacht auf Krebs am Eileiter und auch andere Organe waren etwas angegriffen.Eine Chemotherpie fängt nun ab Montag an, obwohl man schon direkt wärend der OP eine vorbereitet hat für 72 Stunden mit Schläuchen im Bauch nach außen geschlossen für 72 Stunden und anschließend geöffnet, damit das Medikament abfließend kann.
      Meine Frage die ich Ihnen gern stellen möchte wäre ob man in jedem Krankenhaus den Umgang mit Chemotherpie sehr gut meistern kann, oder ob man vieleicht in dieser Angelegenheit auch mal ein Krankenhaus was sich evtl. darauf spezialisiert hat kontaktieren sollte.
      Meine Tante war im letzten Jahr an Krebs erkrankt und ist heute wieder komplett gesund, alle Befunde in Ordnung.
      Sie wurde in Riesa in ein Forschungsobjekt mit aufgenommen und hat die Chemotherapie bis auf Haarausfall sehr gut vertragen, weil man es genau auf Sie abgestimmt hatte und durch ständige Blutkontrollen die ich glaube nach Rostock eingeschickt worden sind immer wieder die Dosierung neu bestimmt hat genau auf das neue Beschwerdebild.
      Bei der betreffenden Person meines Anliegens, gab es schon bei der 72 Stunden Therapie starke Nebenwirkungen. Kein Stuhlgang, starke Blähungen Appetit aber keine Kraft zum Essen, da alles und jeder kleinste Bissen wie ein Betonklotz im Magen liegt. Sollte Sie es vieleicht in Erwägung ziehen, sich in eine spezialisierte Klink zu geben?
      Ich möchte auf keinen Fall anmaßend klingend und Ärzten Ihr Fachwissen absprechen im Marienhospital Wesel, es ist nur die Ungewissenheit, da man sich erst immer mit der eigenen Betroffenheit anfängt mit solchen Themen auseinander zusetzen.
      Wenn es Ihre Zeit erlaubt, wäre ich Ihnen dankbar für Ihre Anwort.
      Mit freundlichen Grüßen
      Sylvia

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      • RE: Eileiterkrebs


        Die Chemotherapie des Ovarialkarzinoms ist eigentlich eine Standardbehandlung. Sie gehört natürlich in die Hand von gynäkologischen oder medizinischen Onkologen, die Erfahrung mit dieser Therapie haben.
        Andererseits gibt es eine Reihe von Schemata und heutzutage kann es kaum einer mehr verübeln, wenn man eine "second opinion" einholt. Es gibt auch Studien zu dieser Erkrankung. Informationen über Studien kann man z.B. in einem Tumorzentrum (in den größeren Städten), bei der Deutschen Krebsgesellschaft (Frankfurt, 069-630096-0) oder beim Krebsinformationsdienst (Heidelberg, 06221-140121) bekommen. In jedem Fall brauchen Sie präzise Angaben über das laufende Schema (Substanzen, Dosierung etc), sonst kann Ihnen keiner etwas sagen.
        Chemotherapie ist i. allg. sehr unterschiedlich, so daß man fast nie Patienten vergleichen sollte - dazu gibt es zu viele Verfahren.

        Kommentar



        • RE: Eileiterkrebs


          Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
          vielen Dank für Ihr Schreiben.
          Heute möchte ich Sie ein letztes mal um Hilfe und Auskunft bitten.
          Sie hatten geschrieben, daß Sie ohne Angabe von Medikamenten keine weiteren Auskünfte machen könnten. ich habe jetzt diese Aufstellung.
          Wenn es Ihnen möglich ist, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir darüber etwas mitteilen könnten.
          Ovarial-Karzinom
          2.2 TAXOL /Carboplatin-Therpie
          Indikation: High Risk Status
          175mg/m² TAXOL hoch R, Paclitaxel per Infusomaten über 3 Stunden i.v.
          (PCV-freies Infusionsbesteck, Taxol zuerst infundieren lassen)
          Carboplatin nach AUC 6 per Infusomaten über 1 Stunde (Dosis wird jedesmal neu berechnet
          Wiederholung alle 3 Wochen /6 Zyklen
          Begleitmaßnahmen
          30 Min. vor Beginn der Therpie
          20 mg Dexamethason i.v.
          2 mg TAVEGIL hoch R i.v. oder
          FENISTIL hoch R 1 AMP. mg
          200 mg TAGAMET hoch R i.v. oder
          GANOR hoch R 20 mg
          1/2 - 1 Amp. KEVATRIL hoch R, in 20ml NaCI 0,9% i.v.
          Vor Beginn jeder erneuten Chemotherpie
          - Blutbild
          - Audiogramm ( nur 1. + 4.Zyklus)
          - Kreatinin
          - neurologischer Status ( nur 1. + 6. Zyklus)
          - Autoanalyzer mit Calcium, Gesamt-Protein, Harnsäure, GOT, GPT, LDH (1. +6. Zyklus)
          - RR-Kontrolle in regelmäßigen Abständen parallel zur Chemotherpie

          Kreatininwert der Apotheke mit der Freigabe mitteilen, damit dort die aktuelle Carboplatin-Dosis berechnet werden kann.
          Haben Sie evtl. über diese angewandte Therpie Erfahrungwerte?
          Der begleitene Arzt hatte mitgeteilt, daß sie das Maß aller Dinge ist, da sie dort die erste Patientin ist die von ihm daraufhin behandelt wird.(Eileiterkrebs)
          Mit freundlichen Grüßen
          Sylvia

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          • RE: Eileiterkrebs


            Sehr geehrter Herr Professor Wurst
            Ich schreibe Ihnen von Toledo, Ohio und hoffe einen kleinen Schimmer der Hoffnung fuer meine Schwaegerin zu finden. Sie wird im Moment zum dritten Mal innerhalb der letzten drei Jahre mit Chemo (dieses Mal: CELAX) in Augsburg behandelt. Sie hat schon zwei riesige Operationen, die letzte bezog auch die Lunge, hinter sich. Unsere ganze Familie waeren Ihnen sehr dankbar wenn sie mich wissen lassen koennten ob Ihnen irgentwelche klinischen Versuche in Bayern bekannt sind an denen sie teilnehmen koennte die Ihr vielleicht das Leben retten.

            Sincerely,
            Gabrielle DeMaris

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