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Gyn.

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  • Gyn.

    Mir wurde Mitte Sept. ein krebsabstrich abgenommen.(pap3). Und dann noch einer ,worauf ich drei monate warten mußte,und auf die HPV Typisierung..Nun murde mir etwas abgenommen um die Zellbildung zu beobachten.In 8 wochen muß ich nochmal hin und mir wird eventuell etwas herausgezwickt.Doch ich wurde nicht wirklich über eventuelle Folgen oder was pap3,oder HPV Typ eigentlich heißt aufgeklärt.Nun bitte ich einen Gynäkologen mir das näher zu erklären. Mein alter ist 21. Vielen Dank Tatjana


  • RE: Gyn.


    Ursprünglich wurden die Zellen nach einem Abstrich am Gebärmutterhals unter dem Mikroskop nach Papanicolaou klassifiziert. Pap3 ist dabei als eine Vorstufe von Krebszellen anzusehen (sog. Dysplasie, d.h. verschiedene Veränderungen der Zellen), wobei noch nicht die Kriterien von Krebszellen erfüllt sind. Der Grad der Dysplasie ist dem Befund nicht zu entnehmen. Weitere Kontrollen können jedoch notwendig sein, da ein Übergang in ein sog. Carcinoma in situ in unterschiedlichen Zeiträumen und mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit möglich ist. Ein Ca in situ müßte dann unbedingt behandelt werden.
    Inzwischen weiß man, daß die Krebsentstehung an der Zervix (Gebärmutterhals) mit sog. Papillomaviren (HPV: human papillomavirus) verknüpft ist. Es gibt über 70 Untergruppen mit unterschiedlichen Risikograden. Dieses wurde untersucht, wobei auch hier Ihr Befund nicht bekannt ist.
    Offenbar gaben die Untersuchungsergebnisse zu weiteren Kontrollen Anlaß. In jedem Fall handelt es sich um Vorstufen von Krebs, die hervorragend behandelbar sind. Daher ist es wichtig, jetzt am Ball zu bleiben. Hinsichtlich der genauen Ergebnisse und Risiken bitte ich jedoch, dieses mit Ihrem Gynäkologen zu besprechen, der die Befunde besser kennt.

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    • RE: Gyn.


      Vielen Dank für ihre Antwort auf meinen Beitrag! Hochachtungsvoll Gruber Tatjana

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      • RE: Gyn.


        Hallo,

        seit einigen Tagen befinde ich mich nun auf der Suche nach Beiträgen zum Thema Dysplasie im Internet und wurde hier nun fündig.

        Diese Woche erhielt ich den Befund einer leichten Dysplasie. In drei Monaten werde ich wieder zur Untersuchung gehen. Da ich den bisherigen Befund sehr erschreckend finde, werde ich mich parallel von einer weiteren Ärztin untersuchen lassen. Nur für den Fall....

        Ich bin mir im Moment nicht sicher, was ich tun soll. Meine Ärztin rät mir ruhig zu bleiben und sagt mir, dass ich keinen Anlass hätte mir Sorgen zu machen. Ich sehe das aber anders, schließlich stellt diese Dysplasie ein erhöhtes Krebsrisiko dar.

        Meine Frage: Was kann ich tun, damit meine Körper schneller mit der Heilung fertig wird, bzw. aus der leichten keine schwere Dysplasie wird?
        Ich habe bereits aufgehört zu rauchen, aber ich möchte gerne mehr tun als nur das. Verschiedenen Gemüsesorten und Obst sagt man doch nach, Krebs vorbeugen zu können. Was ist da dran?

        Mit freundlichen Grüßen

        Stehling

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