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Angst vor malignen Lymphomen und Schwanger Panik

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  • Angst vor malignen Lymphomen und Schwanger Panik

    Hallo,
    ich bin 31, 14ssw, & komplett überfordert. Im Jan.20 hatte ich aufgrund einem auffälligen Pap Abstrich & HPV eine Op, nicht im guten, erneute Op, zurück blieb R1 Cin1, diese seither 24 Monate beobachtet wird. Bisher ist alles super, habe Pap1 ohne Hpv. Im März 20 bekam ich an der Fußsohle (re.) & Handinnenfläche (li.) & Fußnagel (li.) braune Pünktchen + Schuppen die aufgegangen sind, juckte stark + blutete. Ich bekam Antibiotika, da es nicht besser wurde, und der Arzt eine Superinfektion verhindern wollte bekam ich ein and. Antibiotika. Ohne Erfolg! In der Hautklinik wurde ein Anstrich gemacht + Hornhaut entnommen. O.B. die Ärzte kamen zur Diagnose Psoriasis Pustulosa. Mit Cortison+Sorion Creme hab ich es in Griff bekommen. Von März 20-März21 hatte ich an der Fußsohle eine 2 Euro große stelle, die ständig offen, entzündet war, geblutet hat, mal wieder verhornt bzw geschuppt/gejuckt hat. Jetzt ok wieder! Mai 21: Mir ist dann per Zufall in der Leiste ein Knoten aufgefallen (wobei ich mir sicher bin das dieser seid Jahren dort ist), Hausarzt machte ein Ultraschall. Ca 3cm, kam zum Ergebnis der wird bösartig sein.

    Zeitgleich hatte ich im Mai 21 einen Verkehrsunfall, ein CT vom Kopf/HWS o.B. , Röntgen Thorax o.B., Ultraschall Nieren, Blase, Milz, Leber, Darm, Bauch o.B. bzw. am Darm eine kleine Entzündung + vermehrt Muskulatur re. Seite. Ultraschall der Lymknoten erbrachte auch ca 3cm, die Chirurgen empfanden es zwar vergrößert aber unauffällig, beobachten, Differenzial Blutbild o.B.

    Hausarzt machte Panik, schickte mich zu niedergelassen Chirurgen, dieser kam zum gleichen Befund wie Klinik. Und bestand darauf das ein Gynäkol. mit drauf schaut. Geschlechtskrankheiten ausgeschlossen, Schwangerschaft vorhanden, seitens Gyn. keine Hinweise für die Lymphknoten. Außer das in der Vergangenheit oft Blasenentzündung bzw Nierenbecken Entzündungen vorgelegen haben, mit Klebsiellen.

    Hausarzt wieder am Panik machen, sehr förderlich bei Ängstlichen Patienten. Weigerte sich selbst mal ein Blutbild zu machen. Habe dann selbst eins in Auftrag gegeben. Keine Auffälligkeiten! Hausarzt schickte mich zum nächsten Chirurgen. Dieser bestätigte die ca 3cm, sagte auch weiter beobachten bzw geht wie die Vorgänger von einer reaktiven Geschichte aus. Aufgrund der Vorgeschichte. Hausarzt auf 180 Grad schickt mich zum nächsten, der Chirurg habe ich alles erzählt, der hat dann gesagt er hat die Schnauze voll das ein Patient hin und her geschickt wird, und sagte er schickt mich zu seinem Bruder, der sei Radiologe, sein Fachgebiet seien Lymknoten, er sei Jahrelang in der Forschung tätig gewesen und Vorsitzender Präsident für Lymknoten. Sein Bruder schaute mich an, sagte er gehe auch davon aus, das es an meiner Vorgeschichten liegt, soll mir keine Gedanken machen. Und wenn ich will zu Beruhigung soll ich in drei monaten nochmals kommen oder nicht wie ich möchte. Das hat mich beruhigt.

    Lymphknoten ist in 3 Monaten weder gewachsen noch kleiner geworden, keine B Symptomatik, keine Auffälligkeiten im Differenzial Blutbild (Blutsenkungswert, LHD o.B.), keine Geschlechtskrankheiten, in Vergangenheit: Psoriasis Pustulosa, Klebsiellen im Blasenbereich, Hashimoto, entzündete Darmschlingen (2018/2019).

    Nun war ich wieder beim Hausarzt, der völlig aus dem Häuschen, er habe den Befund erhalten, ich soll mir das mit der Schwangerschaft nochmals überlegen, es gibt langsame Lymphome die wachsen, die Prognose sei ungünstig, ich bin sprachlos aus der Praxis. Mein Gyn. Schaute sich den Befund an, empfand ihn positiv, und nicht negativ. Er hielt Rücksprache mit einer Onkologin. Diese meinte auch das man beobachten soll, da ich keine B Symptomatik habe, unauffällige Serologie, und die Vorgeschichte. Verletzungen durchs Rasieren habe, Haare dort gezupft und raus gekratzt habe, Pickel in dem Bereich habe mit Eiter. Und alles für reaktive Lymknoten spricht. Und es oftmals Lymknoten gibt die nicht mehr abschwellen. Und bisher nichts gewachsen ist in 3 Monate, aber auch die Sonografie vom Bauch + Röntgen Thorax + CT Kopf unauffällig war.

    Mein Hausarzt hat mir aber so eine Angst gemacht. Das ich si unsicher bin. Ich weiß nur eine Biopsie klärt alles auf. Aber sämtliche Ärzte sagen beobachten & mein HA ist der Meinung das kostet leben. Was soll ich tun ?

    Befund :

    Sonografie femoro inguinale Lymknotenstationen beidseitig (12MHz, CHI, Power Mode)

    Einzelne prominente fermo inguinale Lymknoten rechts.

    28,2 x 8,2 x 10,8 mm entsprechend einem Solbiati Index von 2,6 (Normalwerte) normal Befunde des lymphatischen Parenchymsaums 3,1mm

    21,4 x 4,9 mm entsprechend einem Solbiati Index von 4,3 (Normalwerte)

    18,3 x 6,2 mm entsprechend einem Solbiati Index von 3,0 (Normalwerte)

    Die Lymphknoten weisen eine regelrechte Architektur auf mit mäßig echoarmen lymphatischen Parenchymsäumen und regulären hilären Strukturen. Lobulierte Formen (Normalbefunde) im Power Mode ausgeprägte Hyperperfusion bei regelrechter Gefäßarchitektur.

    Links etwas kleinere Lymknoten ebenfalls lobuliert mit unauffälliger lymphatischen Parenchymsäumen und regulären hilären Strukturen, im Power Mode reguläre sehr spärliche Gefäßsignale.

    Beurteilung:

    Sonografisches Bild reaktiver Lymphknoten rechts femoro inguinal mit typischer Hyperperfusion mit regulärer Gefäßarchitektur, passend zur Anamnese persistierende cutante offene Stellen im Bereich der Psoriasis rechts, sowie passageren Schmerzhaftigkeit. Zwar gibt es prinzipiell vom sonografischen Aspekt Schnittmengen zu malignen Lymphomen dagegen sprechen aber die klinischen Angaben und die unauffällige Serologie.

    Empfehlung: Kontroll Sonografie in 3 Monaten zu empfehlen, eine diagnostische Lymknotenexstripation ist derzeit nicht indiziert, falls eine histologische Diagnose erforderlich werden sollte, wäre primär eine Stanzbiopsie angebracht.


    ​​​​​​Mir macht Angst das im Befund steht.

    Liebe Grüße und danke


  • Re: Angst vor malignen Lymphomen und Schwanger Panik

    Naja, bei entzündlichen Vorgängen sin die Lymphknoten involviert, ich denke mal das zu beobachten ist ok und wenn es sich verändert wird man es zeitnah sehen.
    Den HA würde ich wechseln, es bringt ja nichts wenn er dauernd Panik macht, aber nicht wirklich zu einer guten Lösung beiträgt.
    Vielleicht hat er sich mal bei einem Patienten geirrt und ist deshalb so drauf, wer weiß.

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