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Angst vor Pankreaskarzinom

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  • Angst vor Pankreaskarzinom

    Ich bin weiblich und 26 Jahre alt.

    seit Mitte März leide ich unter Übelkeit und Völlegefühl nach dem Essen. Außerdem habe ich oft breiigen Stuhlgang.
    Ich war Anfang April dann damit bei meinem Hausarzt, dieser nahm mir Blut ab, alle Blutwerte (Galle, Leber, Bauchspeicheldrüse etc) waren in Ordnung. Anschließend habe ich Anfang Mai eine Magenspiegelung gemacht, da die Symptome nicht besser wurden.
    Auch hier wurde nichts gefunden. Außer leichter Reflux und eine inaktive chemische Antrumgastritis.

    Mein Arzt meinte, dass es wohl ein Reizmagen ist und hat mich damit nach Hause geschickt. Er meinte, vielleicht auch zu viel Magensäure. Ich sollte mir keine Gedanken machen.

    Leider habe ich immer noch die Probleme :-( Ich war letzte Woche erneut bei meinem Hausarzt und dieser nahm mir Blut ab und hat eine Stuhlprobe eingeschickt.

    Ich habe gegooglet und jetzt total Angst, dass ich Bauchspeicheldrüsenkrebs habe. Im Magen wurde ja nichts gefunden. Und mir wird meistens so eine halbe Stunde nach dem Essen schlecht und ich bekomme ein Unwohlsein. Es ist nicht sehr stark ausgeprägt, ich gehe weiterhin arbieten und mache Sport. Aber ich mache mir solche Sorgen :-(
    In letzter Zeit ist mein Stuhlgang breiiger und ich habe links im Oberbauch ab und zu so ein Ziehen.

    Ich weiß, ich bin eigentlich zu jung für Bauchspeicheldrüsenkrebs aber woher soll sonst meine Übelkeit nach dem Essen kommen? Nach dem Essen ist ja das Essen erstmal für 1-4 Stunden im Magen, in genau dieser Zeit ist mir schlecht. Wenn ich nichts esse, habe ich gar keine Probleme!

    Ich weiß nicht mehr weiter, ich kann kaum noch schlafen weil ich so Angst habe, Bauchspeicheldrüsenkrebs zu haben. Leider wurde bisher noch keine Sonografie gemacht.
    Ich kann kaum noch schlafen vor lauter Angst.

    Meine Symptome mit Übelkeit, breiiger Stuhlgang (ich schätze dass es sich um Fettstuhl handelt, da dieser auch immer sehr stark in der Toilette schmiert) und Völlegefühl klingen laut Google nach einem Bauchspeicheldrüsenkrebs.

    Haben Sie eine Idee, woher diese Übelkeit und Völlegefühl kommen kann?

    Ich habe solche Angst :'(

    Die Ergebnisse von der Blut und Stuhluntersuchung bekomme ich erst am Donnerstag, da ich dann wieder einen Termin mit meinem Hausarzt habe.


    Vielen Dank im Voraus!


  • Re: Angst vor Pankreaskarzinom

    Könnte eine Unverträglichkeit sein, also mal aufschreiben was du isst und bestimmte Sachen weg lassen.
    Auch ein Reflux fördert solche Symptome, da kannst du es mal mit einem PPI versuchen.

    Und, Googlen macht definitiv solche Symptome und auch wenn sie physisch waren, aber das Problem schon wieder weg ist, sorgt die Psyche dafür dass die Symptome bleiben.
    Laut Google ist es immer Krebs, also lass die Finger davon und verlasse dich auf deinen Arzt.

    Geh nochmal hin und erzähle ihm ganz offen von deiner Angst, auch dass du nicht mehr schlafen kannst und vielleicht macht er dann einen Ultraschall weil dieser für die psychische Gesundheit relevant ist.
    Dann solltest du aber damit abschließe und nie wieder irgendwelche Symptome bei Google eingeben, denn wie gesagt, da ist es immer etwas tödliches und das liegt daran weil Google kein Arzt ist sondern nur die Seiten nach Klicks und Schlagworten anzeigt.

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    • Re: Angst vor Pankreaskarzinom

      PPi habe ich schon eingenommen. Das hat nichts geholfen, leider. Und nahrungsmittelunverteäglichkeit kann ich mir auch nicht vorstellen. Es ist egal ob ich Salat, Pizza, Brötchen oder Gemüse esse. Ich habe die Symptome immer

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      • Re: Angst vor Pankreaskarzinom

        Da habe ich ein ganz ähnliches Problem.

        Also Unverträglichkeiten kann es immer geben, plötzlich wird schwer verdauliches nicht mehr vertragen, fettes, süßes, scharfes usw., besonders bei einem Reflux.
        Du solltest ein Ernährungstagebuch führen, auch rein schreiben ob du Stress hast usw. eventuell entdeckst du dann Hinweise wenn du das eine Weile machst.
        Auch die Psyche kann eine Rolle spielen, Symptome aufrecht erhalten und zu funktionellen Problemen führen die die Verdauung durcheinander bringen und Schmerzen verursachen.

        Sprich nochmal mit dem Arzt, versuch es auch mal mit Gavescon Advance und pflanzlichen Mitteln die den Magen beruhigen, auch Leinsamen kann helfen, ein wenig Schonkost, nichts was den Magen reizt.
        Die üblichen Verdächtigen jeweils ca. drei Wochen weg lassen, Getreide, Laktose, Fructose usw.
        Viel Bewegung, Ausdauersport, Entspannungstechniken können helfen besser damit umzugehen und damit auch die Symptome zu lindern.
        Probier aus was hilft, frag nach einem Ultraschall und erkläre dem Arzt warum, sofern du denkst dass du nur so damit abschließen kannst.

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        • Re: Angst vor Pankreaskarzinom

          Komischerweise sind die Symptome weg, wenn ich 1-2 Bierchen getrunken habe. Woher kommt das? Doch Psyche? Oder betäubt Alkohol Schmerzen bzw Krankheiten?

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          • Re: Angst vor Pankreaskarzinom

            Alkohol wird von vielen als Selbsttherapie verwendet, sehr häufig weil er psychische Symptome lindert, aber auch weil er ein Schmerzmittel ist.
            Vor allem enthemmt Alkohol, so dass es einem zumindest anfangs, psychisch besser geht und auch entsprechende Symptome zurück gehen, dann entspannt er auch die Muskulatur, was Schmerzen die auf Verkrampfungen beruhen mildert und er wird auch das Schmerzzentrum beeinflussen.
            Viele Alkoholiker sind nicht Alkoholiker weil sie gerne saufen, sondern weil sie damit andere Erkrankungen lindern.
            Nicht umsonst wurde früher viel mit Alkohol operiert, jene die es sich leisten konnten ne ordentliche Pulle Whiskey bevor amputiert wurde.
            Ich denke aber, wenn schon ein Bier hilft dann weist das eher auf Verkrampfungen hin, die auch psychische Ursachen haben können und natürlich tut der Magen weh wenn er verkrampft ist.

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            • Re: Angst vor Pankreaskarzinom

              Verlinke hier mal aus einem Thread zuvor:

              https://www.onmeda.de/forum/darmkreb...nkreaskarzinom

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              Zitat:
              Und nahrungsmittelunverteäglichkeit kann ich mir auch nicht vorstellen. Es ist egal ob ich Salat, Pizza, Brötchen oder Gemüse esse. Ich habe die Symptome immer

              Genau hier kann ein Irrtum vorliegen.
              Sollte über einen Facharzt abgeklärt werden.
              Hinweis habe ich gegeben.

              Wenn es so sein sollte das es eine Nahrungsmittelunverträglichkeit gibt,
              muß man sich teils umstellen, auf einiges achten.
              Ist ein eigenes Kapitel, bedeutet nicht unbedingt Verzicht.
              Möglicherweise mehr Achtsamkeit od. die Kombination v. Lebensmitteln
              zur besseren Verträglichkeit.

              Es sind ja nicht nur die Speisen, vor allem Fertiggerichte.
              Auch die Getränke, Süßigkeiten etc. die man sich so gönnt.
              Die Inhaltsstoffe sind hier ausschlaggebend.
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              Zitat:
              Komischerweise sind die Symptome weg, wenn ich 1-2 Bierchen getrunken habe. Woher kommt das?

              Alkohol beeinflußt die Verdaung negativ.

              Sie sollten hier komplett verzichten !

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