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Speiseröhrenkrebs

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  • Speiseröhrenkrebs

    Hallo,

    ich bin m und 38 Jahre alt. In den vergangenen Jahren habe ich mich nicht wirklich gut und gesund ernährt.
    Seit gut 10 Jahren hatte ich immer wieder mal Sodbrennen, aufgrund von Stress in den vergangenen eineinhalb Jahren sehr stark.
    ich habe Angst vor den Folgen und müsste eigentlich zu einer Magenspiegelung, vor der ich auch Angst habe.
    Ein Bekannter hat mit Mitte 40 Speiseröhrenkrebs. Das macht meine Angst nicht besser.
    Kann mir jemand erklären, was eigentlich der Unterschied zwischen Sodbrennen und einer Speiseröhrenentzündung ist? Kann man den Unterschied bemerken?

    Danke!
    Kenny


  • Re: Speiseröhrenkrebs

    Zitat:
    Kann mir jemand erklären, was eigentlich der Unterschied zwischen Sodbrennen und einer Speiseröhrenentzündung ist? Kann man den Unterschied bemerken?

    Das sind teils zwei Welten.
    Sodbrennen entsteht durch verschiedene Ursachen !

    Da wäre eventuell Helio-Bakter, das man sich oft in der Kindheit schon
    zu zieht u. unter bestimmten Voraussetzungen späterhin zu Problemen
    führen kann. Streß könnte hier ein Faktor sein, auch andere Faktoren.

    Nahrungsmittelunverträglchkeiten, Reizmagen wie oben od. andere Ursachen !

    Speiseröhrenentzündungen entstehen teils z.B. durch Sodbrennen
    eben aus einer Refluxstörung, die wie in den zuvor beschriebenen Faktoren
    liegen kann od. in einer anderen Ursache .

    Hatte selbst mit so einer Situation zu tun.
    Erst die Magenspieglung brachte Gewissheit.
    Gegen das Aufstoßen, Sodbrennen konnte mir geholfen werden.
    Alle anderen Probleme durch Helio-Bakter wurden Medikamentös
    bereinigt, in einer Nachuntersuchung als behoben bestätigt !

    Sie sollten sich wirklich zu einem Internisten begeben.
    Lassen Sie diese Magenspiegelung machen !!!


    Ich selbst habe gekämpft mich zu überwinden, bis es mir so schlecht ging,
    das am Ende keine Wahl blieb.
    Mit der Diagnose Helio-Bakter war das Thema im Rahmen der Behandlung
    erledigt !

    Magenspiegelung ist sehr unangenehm.
    Auch bei bester Betreuung u. Vorbereitung kann der Arzt Ihre Reaktionen
    nicht vorhersehen.
    Das wirklich unangenehme ist der Würgereflex. Hier wird zuvor ein
    Medikament gegeben um diesen zu unterdrücken.
    Ein einfühlsamer Arzt wir Sie Schritt für Schritt vorbereiten
    u. begleiten !!!

    Anbei mal ein Link zum Thema:
    https://www.netdoktor.de/krankheiten/refluxkrankheit/
    Bitte diesen Bericht sehr differenziert betrachten !!!

    Was auch immer die Ursache bei Ihrem Bekannten war für
    Speiseröhrenkrebs, das muß auf Sie in keinem Falle zutreffen!
    MfG

    Kommentar


    • Re: Speiseröhrenkrebs

      Hallo Kenny,

      von Speiseröhrenkrebs bist Du sicher gaaanz weit entfernt. Bitte vergiss das ganz schnell!!!

      Die erste empfehlenswerte Untersuchung wäre eine Magenspiegelung, bei der von der Speiseröhre bis zum Beginn des Zwölffingerdarms alles begutachtet wird.

      Magenspiegelung ist sehr unangenehm.
      Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich hatte schon sehr viele Magenspiegelungen und verschlief sie (außer die allererste vor 16 Jahren) dank Propofol komplett. Diese Sedierung ist bei uns (Österreich) längst Standard. Ich glaube, in Deutschland ist es genauso. Vor vielen Jahren wurde diese Untersuchung allerdings noch ohne Sedierung vorgenommen. Dann ist sie in der Tat ziemlich unangenehm. Zum Glück hatte ich sie ohne Sedierung nur einmal, nämlich wie schon erwähnt vor 16 Jahren. Damals nervte vor allem (trotz eines Sprays) der extreme Würgereiz, Schmerzen hatte ich bei der Untersuchung aber nicht. Sie ist auch schnell erledigt.

      Mein Mann ist auch so ein Kandidat mit ständigem Sodbrennen. Bei ihm wurde nach einer Magenspiegelung eine Hiatushernie mit schwerem Reflux diagnostiziert. Da seine Beschwerden trotz der Medikamente immer schlimmer wurden, erfolgte vor zwei Jahren eine OP. Aber auch danach wurde es nicht besser - im Gegenteil. Also hält er sich weiterhin mit verschiedenen Medikamenten über Wasser.

      LG Monsti

      Kommentar


      • Re: Speiseröhrenkrebs

        Hallo Monsti,
        Eine Sedierung gibt es auch hier in Deutschland, meißt örtlich
        um eben diesen Würgereiz zu minimieren bzw. weitestgehend
        zu unterbinden. Was auch gut gelingt mit einem
        einfühlsamen Artz der entsprechend führt !!!
        Eine Sedierung im Rahmen einer leichten Narkose bzw.
        Tbl. die einen in eine Art Dämmerung versetzen sind mir
        hier nicht bekannt, wohl eher die Ausnahme.
        Im Anschluß ist man wohl nicht mehr fahrtüchtig !
        Ausnahme wohl starke Angstpatienten !

        Mit dem unangenehm meinte ich nicht nur den möglichen
        Refluxreiz, das Aufstoßen, keine Kontrolle darüber !!!!

        Sondern auch die persönliche Situation des betroffenen
        Patienten für den diese hilflose Situation äußerst
        beschämend sein kann !!!


        In meiner ersten Magenspiegelung verlief alles relativ unspektulär
        einschließlich Gewebeprobe die ich nicht mal gespürt habe
        trotz Hinweis des Arztes auf ein mögl. zwicken.
        Dann war es vorbei !!!
        Helio Bakter nachgewiesen, behandelt.

        Bei einer Nachuntersuchung war die Situation ganz anders !
        Hier habe ich erheblich aufstoßen müssen, keine Kontrolle
        mehr gehabt !
        Was trotz Sedierung eben auch zu vermehrtem Würgereiz geführt
        hat
        Spätestens da zweifelt man an sich selbst, warum keine Kontrolle,
        was hat man falsch gemacht !?
        Der Arzt wies mich darauf hin das er diese Situationen kennt
        u. es nicht vorhersehbar ist wie ein Patient das eine od. andere
        Mal auf eine Magenspiegelung reagiert.
        Immerhin wird auch Luft in den Magen befördert.

        Alles kein Grund sich davor zu fürchten !!!
        MfG


        Kommentar



        • Re: Speiseröhrenkrebs

          Hallo,

          ich wohne auch in Deutschland. Bei mir wurde standardmäßig die erste Magenspieglung im Krankenhaus vor ein paar Jahren unter Dormicum Sedierung gemacht. Ich kann mich an die Untersuchung überhaupt nicht erinnern, habe aber mit dem Dormicum dann noch ziemliche Probleme gehabt. Auch eine Darmspieglung die nächsten Tage war mit Dormicum und ich weiß nichts davon, hatte aber auch dort hinterher Probleme mit Benommenheit, Angstzustände, etc.

          Jetzt bin ich bei einer niedergelassenen Gastroenterologin. Sie spiegeln NUR unter Sedierung, weil es für den Patienten deutlich entspannter ist. Für die Darmspieglung habe ich hauptsächlich Propofol bekommen. Ich war angeblich ganz ruhig bei der Spieglung und hinterher ging es mir schnell wieder super gut. So als wäre nichts gewesen, hab auch die Spiegelung komplett verschlafen.
          Klar, man darf bei den Sedierungen kein Auto fahren und muss von einer Begleitperson oder Taxi aus der Praxis abgeholt werden. Aber ich würde sowas nie ohne Sedierung machen lassen.

          Es soll aber auch noch wenige Praxen geben, die es ohne Sedierung machen.
          Also Kenny82 ruf in einer Praxis an, frag wie sie es handhaben. In vielen Praxen hat man auch erstmal ein Kennenlerngespräch, wo die Beschwerden geschildert werden und die Angst genommen wird. Zudem wissen die meisten Gastro-Praxen, dass die Patienten vor Magen/Darmspieglungen Angst haben und sind sehr nett und einfühlsam.

          LG July

          Kommentar


          • Re: Speiseröhrenkrebs

            Ja, in einigen Krankenhäusern wird Dormicum gegeben - in unserem Bezirksspital zum Glück nicht mehr. Ich bekam es vor allem bei den Darmspiegelungen, bei denen ich jedes Mal munter war und das Prozedere am Bildschirm verfolgen konnte. Ich reagierte zunächst paradox darauf, dafür schlief ich nach den Untersuchungen ein und war dann über Stunden nicht mehr wach zu kriegen.

            Bekomme ich Propofol, bin ich auf der Stelle weggebeamt und direkt nach der Untersuchung wieder hellwach. Klar, Autofahren sollte man danach nicht. Dann lässt man sich halt abholen, besorgt sich ein Taxi oder fährt mit den Öffis. Das ist nun wirklich kein Problem.

            Bagh, nur den Würgereiz mittels Spray zu minimieren, ist keine Sedierung. In welcher Provinz lebst Du denn?

            Mit dem unangenehm meinte ich nicht nur den möglichen
            Refluxreiz, das Aufstoßen, keine Kontrolle darüber !!!!

            Sondern auch die persönliche Situation des betroffenen
            Patienten für den diese hilflose Situation äußerst
            beschämend sein kann !!!
            Nun, das gilt vielleicht für Dich. Beschämend finde z.B. ich an einer Magenspiegelung überhaupt nichts, und zwar mit und ohne Sedierung. Da finde ich eine Darmspiegelung ohne Wegbeamen wesentlich unangenehmer, weil diese z.T. tierisch wehtun kann.

            LG Monsti

            Kommentar


            • Re: Speiseröhrenkrebs

              Ich danke euch gant herzlich!

              Kommentar



              • Re: Speiseröhrenkrebs


                Bekomme ich Propofol, bin ich auf der Stelle weggebeamt und direkt nach der Untersuchung wieder hellwach. Klar, Autofahren sollte man danach nicht. Dann lässt man sich halt abholen, besorgt sich ein Taxi oder fährt mit den Öffis. Das ist nun wirklich kein Problem.

                Bagh, nur den Würgereiz mittels Spray zu minimieren, ist keine Sedierung. In welcher Provinz lebst Du denn?



                Nun, das gilt vielleicht für Dich. Beschämend finde z.B. ich an einer Magenspiegelung überhaupt nichts, und zwar mit und ohne Sedierung. Da finde ich eine Darmspiegelung ohne Wegbeamen wesentlich unangenehmer, weil diese z.T. tierisch wehtun kann.

                LG Monsti
                Dem kann ich voll und ganz zustimmen! LG J.

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