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Asbestbelastung Innenraum

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  • Asbestbelastung Innenraum

    Sehr geehrter Dr. Hennesser,

    ich hätte eine Frage bezüglich Asbestbelastung im Innenraum.

    Folgendes Szenario:

    Wir wohnen seit ca. 10 Jahren in einer in den 60iger Jahren erbauten Wohnung.

    Als wir eingezogen sind wurde die Wohnung renoviert, so auch das Badezimmer. Im Zuge dieser Arbeiten wurde im besagten Zimmer der Heizkörper verlegt und ein Wassererwärmer auf Gasbasis installiert. Lt. Gesetz mußten wir ein 10 cm großes Belüftungsloch vom Bad zur Aussenseite schalgen, in dieses wurde ein Plastikrohr gezogen, welches nicht ganz bis zur Aussenwand geht, fehlen ca. 10 cm, und auch nicht den kompletten Durchmesser des Loches abdeckt (links sind ein paar cm Spielraum zwischen Mauer und Rohr). Die beiden Lochenden wurden mit Plastikgittern, welche Luft durchlassen geschlossen. Bei den Arbeiten waren wir nicht anwesend. Als wir einzogen stopfte ich das Loch gleich mit Zeitungspapier zu, da es sonst zu viel kalt Luft in die Wohnung kam. Leider wurde das Loch an der Stelle des alten Heizkörpers gemacht.

    Vor einigen Tagen habe ich mit einem Nachbar gesprochen, dieser meinte das im Mauerwerk hinter den alten Heizkörpern Asbestmatten verbaut wurden. Habe sogleich unser Loch kontrolliert und von der Außenwand sieht man tatsächlich eine fasrige Matte, zumindest was durch das durchbohren noch übrig ist. Der ersichtliche Teil befindet sich links ca. auf Mitte des eingezogenen Rohres zwischen Rohr und Wand. Bei der Lochkontrolle im Innenraum habe ich bemerkt das das Rohr zwar verputzt bzw. mit Mörtel zugekittet wurde, aber es Bruchstellen bzw. Löche zwischen Rohranschlag und Innenwand gibt. Habe diese sofort geschlossen.

    Nun zu meiner Frage:

    Könnten bei dem beschriebenen Fall Asbestfasen in hochem und gefährlichen Maße durch die Bruchstellen bzw. Löcher im Mörtel in den Innenraum gelangen? Es handelt sich ja um ein Belüftungsrohr wo immer Luft durchströmt oder braucht es eine höhere Windstärke damit sich die Fasern lösen.

    Wir machen uns ziemlich Sorgen, da wir auch ein zweijähriges Kinde haben welches sich natürlich im Bad aufgehalten und nach wie vor aufhält.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, da wir uns einige Sorgen machen, vor allem in Hinsicht auf unser Kind.

    Freundliche Grüße

  • Re: Asbestbelastung Innenraum

    Hallo,

    dieses Forum wird von Dr. Hennesser nicht mehr betreut.

    Meine persönliche Meinung dazu: Das Badezimmer ist ja nun kein Raum, im dem man sich stundenlang aufhält. Bedenklicher wäre eine solche Situation in den Wohnräumen. Da würde ich tatsächlich auf eine umgehende Sanierung drängen. Hier würde ich mit Bedacht auf eine Asbest-Sanierung drängen. Die ist aber wirklich nicht eilig.

    In den 60er Jahren hatte sich tatsächlich kaum jemand Gedanken um die Gefahren von Asbest gemacht. Damals war man diesem Stoff überall in Neubauten ausgesetzt, z.B. auch im Kindergarten oder in der Schule. Es mag sein, dass deshalb die Rate an Krebserkrankungen gestiegen ist, aber sooo gravierend dürfte es nicht sein. Dann müsste ja ein Großteil der über 55jährigen Krebs haben.

    Man bedenke bitte, dass z.B. Fernreisen per Flugzeug, Röntgenuntersuchungen, Betonbauten, viele Kunststoffe, gepökeltes, geräuchertes und gegrilltes Fleisch und noch vieles mehr nachgewiesenermaßen krebserregend sind.

    Im übrigen handelt es sich hier um ein Forum für Menschen mit einer diagnostizierten Krebserkrankung und um diesbezügliche Hilfestellungen, Therapiemöglichkeiten sowie die Minimierung von Nebenwirkungen im Rahmen von Chemo und Bestrahlungen. Dieser Beitrag gehört eindeutig nicht hier rein.

    Viele Grüße
    Monsti

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