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CUP-Syndrom und BSDK

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  • CUP-Syndrom und BSDK

    Hallo Herr Dr Henesser, Hallo in die Runde,

    wir wissen im Moment nicht mehr so richtig weiter bezüglich der Krankheit meiner Mutter.
    Alles fing im Februar 2015 mit einer verdickten Lymphdrüse am Hals an.
    Daraus resultierte ein Krankheitsmarathon, der bis heute andauert und bei dem mit fast jeder ärtzlichen Untersuchung in der Onkologie etwas neues auftaucht.
    Ich fasse kurz zusammen :
    02/15 CUP Plattenepithel Karzinom, lymphagen metastasiert, Stad.cTxpN2c(Level(I-V links, II-IVrechts) cM0, G3-4, Neckdissection beidseits
    03/15 postoperative Radiatio 60Gy, Chemotherapie wurde von der Patientin abgelehnt
    10/15 PE links axillär, Plattenepithel Karzinom G3-4 Metastasen des bekannten CUP
    11/15 Axilladissektion links wg Metastasen pM1 (Axilla-Level I-II 6/11, Level III 1/2)
    12/15 Radiatio der Axilla
    03/16 Verdacht auf LK Metastase der rechten Axilla
    04/16 Axilladissektion, Metastase des bekannten CUP pM1(LK 6/10), G3
    06/16 Radiatio der rechten Axilla
    03/17 Bildegebend und laborchemisch Verdacht auf Pankreaskarzinom, OP von Patientin abgelehnt, auf Wunsch nur Verlaufskontrollen

    Die Raumforderung an der BSD tauchte schon im Februar 2015 bei der Suche nach dem Primarius des Plattenepithel Karzinoms auf. Das CUP stand aber da im Vordergrund und nach der Neck dissection und der Bestrahlung hatte die Mutter genug und lehnte eine nähere Untersuchung der BSD vorerst ab. Seit Sept 2016 bis heute ist diese Raumforderung mäßig gewachsen. Die Raumforderung liegt im Pankreasschwanz.Meine Mutter zeigt zur Zeit noch nicht wirklich Symptome. Sie sagt, sie hat wenig Appetit, müde und "wackelig" ist sie eigentlich, seit die Krankheit angefangen hat. Im September2017 war der Turmormarker CA 19-9 bei 1200, im November 2017 bei 1100. Jetzt waren wir gerade wieder zum CT, die Raumforderung wächst wohl nur langsam, der Tumormarker liegt aber mittlerweile bei über 3000. Das spricht laut Ärzten für einen fortschreitenden Tumorprozess. Auf meine Frage nach Metastasen verneinten die Ärtze und meinten, wenn es denn welche gäbe, hätten sie diese im CT gesehen. Die Bauchspeicheldrüse wird nach wie vor nicht behandelt, da die Mutter das ablehnt.
    Zusätzlich kommen seit einem 3/4 Jahr immer wieder neue "Geschwüre" im Gesicht, auf dem Kopf und jetzt auch ganz neu am Dekoltee. Die lassen wir ambulant wegschneiden, da die Mutter nicht in eine Hautklinik möchte. Meistens handelt es sich hierbei um Basaliome, aber eben immer wieder auch um Plattenepithelkarzinome. Das auf dem Kopf müsste eiegntlich in der Klinik weggeschnitten werden, dort müsste dann Hautverpflanzung gemacht werden. Die Mutter wird im Mai 80 Jahre, wir fragen uns auch in Anbetracht der Bauchspeicheldrüsengeschichte und des mittlerweile doch sehr hohen Tumormarker CA 19-9, ob wir ihr diese Hautverpflanzung überhaupt noch zumuten sollen (sie will es eh nicht, wir müssten sie dann überreden). Die Ärtze können uns keine Prognose geben.
    Wir sind völlig ratlos, wie es weitergehen soll.....

    Kopflose Grüße
    das Pangolin



  • Re: CUP-Syndrom und BSDK

    Habe noch etwas vergessen : die Raumforderung am Pankreasschwanz war im November 2x3 cm und ist laut CT bis jetzt wohl nicht viel gewachsen...

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    • Re: CUP-Syndrom und BSDK

      Wurde schon einmal uf NET untersucht? Es gibt ja sehr langsam wachsenden aber metastasierende Karzinome wie Karzinoide, Gastrinome, Vipome, MEN-Syndrome. Also alles neuoendokrine Tumore. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, bitte testen lassen!

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      • Re: CUP-Syndrom und BSDK

        Vielen Dank für die Antwort. Gesagt hat bis jetzt kein Arzt etwas von einem NET, sie reden immer nur von einem Pankreastumor. Die Mutter möchte sich ja auch nicht behandeln lassen. Gehe ich richtig in der Annahme, dass man das über eine Blutuntersuchung testen kann und dafür keine Biopsie machen muss?

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        • Re: CUP-Syndrom und BSDK

          . Gehe ich richtig in der Annahme, dass man das über eine Blutuntersuchung testen kann und dafür keine Biopsie machen muss?
          Bei einer real vorliegenden Krebserkrankung sollten Fragen solcher Art von einem Arzt beantwortet werden und nicht von einem forumbekannten(Hypochonder!)dessen unsinnige Fragen seinerzeit nicht einmal mehr Dr.Hennesser beantwortet und dies auch deutlich zum Ausdruck gebracht hat! .Ich kann mir nicht vorstellen dass die behandelnden Ärzte Ihrer Mutter hier weniger kompetent wären. LG J.

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