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Unklare Symptomatik Bauchspeicheldrüse?

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  • Unklare Symptomatik Bauchspeicheldrüse?

    Zur Zeit stehe ich leider etwas ratlos da.
    Ich bin 30 Jahre alt und habe zur Zeit massive Probleme die meiner Meinung nach auf die Bauchspeicheldrüse hindeuten

    Meine Beschwerden begannen bereits letztes Jahr, als ich feststellte, dass mein Stuhl sich veränderte, häufiger unfester wurde und sich mit Verstopfungen abwechselte. Lange habe ich mir nichts dabei gedacht. Zeitgleich registrierte ich aber andere subtile Veränderungen am Körper die zunehmend auftraten: Wiederauftretender Tinitus, Ohrenpochen, Gelegentlicher Bluthochdruck, zunehmende Kältegefühle in den Händen und Füssen. Wie auch immer für die Bauchspeicheldrüse spielt das wahrscheinlich erstmal eine untergeordnete Rolle.
    Nach einem Urlaub in Italien, bei dem ich gut zugenommen hatte und dem Alkohol nicht abgeneigt war (ich habe schon länger relativ viel Alkohol zu mirgenommen) verspürte ich zum ersten Mal nachts im liegen, ein unangenehmes Schmerzgefühl am Rücken was zunächst aber sehr dezent war. Daher habe ich mir lange nichts dabei gedacht. Da die Schmerzen aber immer mehr zunahmen und sich irgendwann gürtelförmig in die Seiten zogen war ich beunruhigt da generell auch mein Metabolismus am rumspinnen war. Gegen Weihnachten bin ich dann auf das Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs gestossen und habe panische Angst bekommen und meinen Stuhlelastase-Wert messen lassen. Was soll ich sagen, dieser sieht nicht gut aus. 120, 78 und 102.

    Es folgte eine Odysee an Artzuntersuchungen:
    Vor knapp einen Monat ein MRT und MRCP ohne Auffälligkeiten am Oberbauch, lediglich zwei kleine Zysten sind zu sehen. Dieses habe ich von mehreren Ärzten anschauen lassen.
    Vier Ultraschalluntersuchungen des Oberbauches, alle ebenfalls ohne Aufälligkeiten, wobei beim letzten mal angeblich eine leich lipomatäse Verfettung am Organ festgestellt wurde. Nach Nachfrage bei mehreren Ärzten und Kardiologen aber völlig ungefährlich.
    Außerdem habe ich letzte Woche den Tumormarker testen lassen (CA 19 9) der bei nur 3,6 lag.

    Eigentlich sollte ich beruhigt sein. Leider nehmen meine Schmerzen aber von Tag zu Tag im Areal zu und sind seit Mitte Januar ebenfalls verstärkt im Oberbauch aufgetreten, insbesondere auf der rechten Seite unter dem Rippenbogen, sowie um den Bauchnabel herum, es fühlt sich Oberflächlich an wie eine Spannung teilweise wie dumpfe Stiche und Schmzern. Die Schmerzen verfolgen mich den ganzen Tag, sind insbesondere nachts herum sehr schmerzhaft. Diese Schmerzen rühren eindeutig nicht von der Wirbelsäule aus her (laut Orthopäden Einschätzung und MRT).
    Gelegentlich habe ich auch andere komische Gefühlsempfindungen, dazu gehören extreme Kältegefühle und Brenngefühle der Haut. Außerdem hatte ich einige Zeit nach Weihnachten mit Nachtschweiss zu kämpfen gehabt, der aber seit über einer Woche nicht mehr aufgetreten ist.

    Mein Bauch selbst ist seit Weihnachten nur noch am rotieren, dass heißt ständig starke Blähungen, Magen und Darmgeräusche sowie extreme Sensibilität nach dem Essen (ständiger Stuhldrang auch wenn nichts kommt). Besonders fettige Speisen scheine ich nicht mehr zu vertragen.
    Eine Magen und Darmspiegelung war ebenfalls unaufällig, lediglich eine kleine lymphatische Hyperplasie im Dünndarm, welche aber auch ungefährlich sein soll.

    Ich weiß nun nicht wie ich noch weiterverfahren soll. Einerseits habe ich in kürzester Zeit bereits in MRCP und MRT veranlasst (vor ca. einem Monat), welches unaufällig war (vielleicht zu früh?). Außerdem den Tumormarker bestimmen lassen, der ja auch sehr niedrig lag. Außerdem gehöre ich nicht zur Zielgruppe der Pankreas CA Kandidaten.

    Dennoch haben meine Beschwerden leider abgenommen und es geht mir zunehmend schlechter.

    Was soll ich als nächstes tun? Meine Angst ist natürlich, dass da doch etwas brütet was aber vor einem Monat noch zu klein zur Bildgebung war oder aber schlichtweg an einer ungünstigen Stelle lag (keine Gangdiletation?).
    Vielleicht ein IPMN oder dergleichen, was vor einem Monat einfach noch nicht zu sehen war.

    Ich habe daher überlegt zur Sicherheit schnellst möglich nochmal eine Endoskopische Ultraschalluntersuchung zu machen, oder aber ein PET CT (auf eigene Kosten).

    Das Organ selber sieht ja unaufällig aus, ich hatte nie eine Pankreatitis oder dergleichen, bei chronischer Pankreatitis müssten die Schmerzen je eher schubhaft verlaufen statt zunehmend oder?

    Morgen habe ich nochmal ein CT verordnet bekommen für den Thorax, wo hoffentlich auch keine Auffälligkeiten zu sehen sind. Das CT wird gemacht, weil auf einem Röntgenbild eine minimale Erweiterung des (Lungen) Hillus gesehen wurde, laut Einschätzung des Arztes aber sehr grenzwertig und seiner Meinung nach eher nicht Aussagekräftig

    Ich danke Ihnen für ihre Zeit und Einschätzung.

  • Re: Unklare Symptomatik Bauchspeicheldrüse?

    Zur Zeit stehe ich leider etwas ratlos da.
    Ich bin 30 Jahre alt und habe zur Zeit massive Probleme die meiner Meinung nach auf die Bauchspeicheldrüse hindeuten

    Meine Beschwerden begannen bereits letztes Jahr, als ich feststellte, dass mein Stuhl sich veränderte, häufiger unfester wurde und sich mit Verstopfungen abwechselte. Lange habe ich mir nichts dabei gedacht.. Gegen Weihnachten bin ich dann auf das Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs gestossen

    Es folgte eine Odysee an Artzuntersuchungen:
    Vor knapp einen Monat ein MRT und MRCP ohne Auffälligkeiten am Oberbauch, lediglich zwei kleine Zysten sind zu sehen. Dieses habe ich von mehreren Ärzten anschauen lassen.
    Vier Ultraschalluntersuchungen des Oberbauches, alle ebenfalls ohne Aufälligkeiten, wobei beim letzten mal angeblich eine leich lipomatäse Verfettung am Organ festgestellt wurde. Nach Nachfrage bei mehreren Ärzten und Kardiologen aber völlig ungefährlich.
    Außerdem habe ich letzte Woche den Tumormarker testen lassen (CA 19 9) der bei nur 3,6 lag.

    Eigentlich sollte ich beruhigt sein.
    Ich weiß nun nicht wie ich noch weiterverfahren soll. Einerseits habe ich in kürzester Zeit bereits in MRCP und MRT veranlasst (vor ca. einem Monat), welches unaufällig war (vielleicht zu früh?). Außerdem den Tumormarker bestimmen lassen, der ja auch sehr niedrig lag. Außerdem gehöre ich nicht zur Zielgruppe der Pankreas CA Kandidaten.


    Was soll ich als nächstes tun? Meine Angst ist natürlich, dass da doch etwas brütet was aber vor einem Monat noch zu klein zur Bildgebung war oder aber schlichtweg an einer ungünstigen Stelle lag (keine Gangdiletation?).
    Vielleicht ein IPMN oder dergleichen, was vor einem Monat einfach noch nicht zu sehen war.

    Ich habe daher überlegt zur Sicherheit schnellst möglich nochmal eine Endoskopische Ultraschalluntersuchung zu machen, oder aber ein PET CT (auf eigene Kosten).

    Morgen habe ich nochmal ein CT verordnet bekommen für den Thorax, wo hoffentlich auch keine Auffälligkeiten zu sehen sind. Das CT wird gemacht, weil auf einem Röntgenbild eine minimale Erweiterung des (Lungen) Hillus gesehen wurde, laut Einschätzung des Arztes aber sehr grenzwertig und seiner Meinung nach eher nicht Aussagekräftig

    Ich danke Ihnen für ihre Zeit und Einschätzung.
    Ehrlich gesagt hören sich Ihre Angst und Ihr Aktionismus in punkto Bauchspeicheldrüsenkrebs schon sehr alarmierend an! Es ist wirklich hanebüchen welche Argumente Sie für immer weitere Untersuchungen zu finden scheinen.(Im Übrigen sind keine erhöhten Tumormarker auch keine Garantie und nicht zur Diagnose sondern eher zum Verlauf einer Krebserkrankung(mit Ausnahme Prostata)bestimmt.
    Fakt ist doch:
    Sie hatten bereits zahlreiche Untersuchungen(die Sie laut Text auch noch alle selbst veranlasst haben?)Natürlich können sie auch diese Endosonografie noch machen lassen aber die wird das selbe Ergebnis bringen: Nämlich nichts! Sie dürfen sich auch gerne munter weiterhin regelmäßig sinnlos irgendwelchen CT´ s oder gar PET CT` s ausliefern aber genau Sie werden dann mit Sicherheit zu dem Klientel gehören dass in einigen Jahren jammert weil die Sorge sich im Kopf ausbreitet deswegen einen Krebs zu entwickeln!
    Wären Ihre (monatelangen!)Symptome ein Pankreaskrebs wäre dass kein Frühbefund!!Und somit wohl kaum bei einer MRCP zu übersehen!Aber es ist unsinnig das hier weiter zu erörtern. Ich würde Ihnen dringend raten mal einem Arzt Ihres Vertrauens (gibt´s da überhaupt einen?) hinzuzuziehen um überhaupt zu wissen über was Sie sich hier Gedanken machen .Wenn sich Ihre Ängste nicht legen wäre eine Therapie wohl sinnvoller als irgend eine weitere Untersuchung! Denn wenn Sie sich weiterhin derart hineinsteigern werden auch Ihre Beschwerden mit ziemlicher Sicherheit nicht verschwinden!

    In vielen Arztpraxen hängt seit kurzem ein Bild mit diesem Text:

    Ich bin krank!
    Habe gegoogelt und es kommen nur 3 Krankheiten infrage:
    Pest ,Borkenkäfer ,Zylinderkopfdichtung

    LG J.

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