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Speiserährenkrebs Probleme nach der OP

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  • Speiserährenkrebs Probleme nach der OP

    hallo, und zwar wurde bei meinem Papa Speiseröhrenkrebs entdeckt. Er hatte schon seit einigen Jahren immer Probleme beim Schlucken aber wie Männer nun mal sind ist er erst auf dem letzten Drücker gegangen. Durch eine Magenspiegelung wurde dann dieser krebs entdeckt. Sie haben dann Chemo und Bestrahlung gemacht immer mal Blut abgenommen usw. Vor einigen Wochen hatte er dann eine O.P sie ging über 8 Stunden sie haben wohl die Speiseröhre verkürzt und den Magen durch darm ersetzt. Es konnte angeblich alles entfernt werden im Blutbild war wohl nichts mehr zu sehen die Therapie vorher hatte wohl schon gut angeschlagen. Er war durch die lange o.p dann schon sehr ausgekühlt und somit wurde er erstmal wieder mit so einem Gerät beheizt. Beatmet hatten sie ihn auch noch anderthalb tag danach. In der Nacht war er dann wieder gut ansprechbar und 2 tage später lag er wieder auf normal station. Durfte Trinken und bekam essen über eine Sonde. Hatte noch wundwasser gerät dran und viele weitere Schläuche wie Katheter. Es ging bergauf jeden tag ein bisschen besser bis er wieder etwas laufen konnte und auch schon mal Suppe bekommen hatte. Nach anderthalb Woche wurde er entlassen, was wir als Familie ziemlich früh fanden. Uns ist dann einige Tage vorher aufgefallen das er schwer atmet und immer so dolle hustet. Auch als er dann zuhause war. Er hatte dann mit uns zu abend gegessen und danach ging es ihm hundeelend. Nachts um vier bat er freiwillig das wir einen Notarzt holen. Er hatte dann die nächsten Tage fieber. Meine Mum wollte dann mit einem Chefarzt reden aber nie war einer da immer nur assistenzärzte oder Ausländisches personal die man nicht verstanden hat. Niemand konnte sagen was los war. Wir haben bis heute keine richtigen informationen erhalten was alles genau mit ihm passiert ist. Sie haben ihn dann gefühlte 100 mal ins CT gesteckt und einige Male geröngt immer hieß es da wäre nichts zu sehen. Und von einem tag auf dem anderen hatte er dann doch plötzlich eine lungenentzündung. Die er angeblich in den paar stunden die er entlassen war zu hause bekommen hat. Er bekam dann anderes antibiotika. In der Lunge hatte sich wohl eiter gebildet wovon sie eine probe haben einschicken lassen. Was da genau rausgekommen ist weiß noch keiner. Dann kam endlich ein Oberarzt der sagte das er um eine weitere OP nicht herum kommen würde sie müssten den eiter entfernen ein lungenlappen war wohl auch schon betorffen den man entfernen müsste. deswegen hatten sie ihn dann für den nächsten tag dazwischen geschoben. Die op sollte 2 std dauern. Der arzt hatte auch gesagt das er etwas bedenken hat diesen eingriff zu machen da ja sein magen usw erst alles frisch operiert war. Jedenfalls haben sie den Eingriff gestern vorgenommen. Die OP hatte dann insgesamt 5-6 stunden gedauert sie mussten die narbe an der seite wieder öffnen und es kam noch eine hinzu. Es gab komplikationen denn es kam zu einblutungen und sie haben festgestellt das die rechte lungenseite 2 risse hatte und die linke voll wasser war. Nun liegt er seit dem wieder auf intensiv wurde beatmet was sie zwischenzeitlich schon mal probiert haben rauszunehmen aber da er nur nach luft geschnappt hatte blieb er noch eine weile dran. gegen 16 uhr heute konnten wir ihn dann besuchen er hatte noch eine sauerstoffmaske auf. Sein kreislauf schwankt. Der anblick war fürchterlich an meinem papa ist kaum noch etwas dran da er schon über 2 wochen nicht mehr wirklich was zu essen hatte außer ein bisschen suppe. Ich weiß nicht wie ein so schwacher körper sowas noch aushalten soll. Und langsam fühl ich mich von den Ärzten auf gut deutsch verarscht. Sie rücken kaum mit der Sprache raus jeder erzählt was anderes. Langsam sind unsere nerven als Familienangehörige echt am Ende. Langsam hab ich das gefühl das bei der ersten op etwas schief gelaufen ist und sie dann erstmal eine weile abgewartet haben und deswegen dann immer dieses CT und röntgen und als sie gemerkt haben das bekommen sie so mit medikamente nicht auf die Reihe mussten sie ihn wieder operieren.

    Er war vorhin aber ansprechbar. Konnte leise erzählen war aber noch sehr schläfrig durch die medikamente. Er war allerdings sehr kurzatmig fast noch schlimmer wie vorher also der anblick war wirklich grauenvoll wie er da nach luft gejapst hat. *könnt heulen*

    Bitte um Hilfe. Ich möchte entlich mal aufgeklärt werden wie wirklich was von statten läuft.

  • Re: Speiserährenkrebs Probleme nach der OP

    . Meine Mum wollte dann mit einem Chefarzt reden aber nie war einer da immer nur assistenzärzte oder Ausländisches personal die man nicht verstanden hat. Niemand konnte sagen was los war. Wir haben bis heute keine richtigen informationen erhalten was alles genau mit ihm passiert ist.

    Bitte um Hilfe. Ich möchte entlich mal aufgeklärt werden wie wirklich was von statten läuft.
    Leider kann ich Ihnen was den medizinischen Teil betrifft verständlicherweise keine befriedigende Auskunft geben. Allerdings haben Sie die Möglichkeit in dem von Ihnen geschilderten Fall einen Patientenbeauftragten" bzw.Patientenfürsprecher den es in Kliniken in der Regel gibt ,aufzusuchen.Ansonsten bliebe noch die Klinikleitung als Ansprechpartner. Trotzdem würde ich nochmal versuchen über die Stationsleitung(Schwesternzimmer) zumindest den leitenden Oberarzt zu finden der über die Situation genaue Auskunft geben kann. Alles andere ist nicht hinnehmbar und auch ziemlich ungewöhnlich.. Viel Erfolg und "Alles Gute" für Ihren Vater. LG J.

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    • Re: Speiserährenkrebs Probleme nach der OP

      Eine ehrliche Antwort kann ich Ihnen nicht geben, ich sehe auch keine Frage sondern eher Ihren Frust über die Situation. Das kann ich sehr gut nachvollziehen und wünsche Ihnen daß Sie Gehör finden, gewiß will man Ihnen nichts vorenthalten. Was meist hilft ist sich an den Hausarzt Ihres Vaters zu wenden der mit einem Anruf in der Klinik Ihr Anliegen dann vorbringen kann - das wirkt Wunder.

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