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Glukoseanreicherung PET-CT

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  • Glukoseanreicherung PET-CT

    Bei meinem Vater wurde zufällig im Rahmen einer Röntgenuntersuchung ein Rundschatten in der Lunge entdeckt. Da es zunächst nicht feststand, ob es sich um etwas Bösartiges handelt (und weil mein Vater vor einigen Jahren auch schon mal eine Darmkrebs-OP hatte), wurde zunächst ein PET-CT durchgeführt, was jedoch auch kein eindeutiges Ergebnis brachte. Erst eine Biopsie bestätigte den Verdacht auf einen Lungenkrebs, ein kleines Adenokarzinom, was nun operativ entfernt werden soll. Eine mit mir befreundete Radiologin meinte nun, wenn beim PET-CT nur eine geringe Glukoseanreicherung gezeigt wurde, sei dies neben der geringen Größe und offensichtlich nicht vorhandenen Metastasen ein sehr gutes Zeichen. Erst ab einem SUV-Wert von 2,5 würde man erst einen Krebsverdacht haben, und bei meinem Vater liegt dieser Wert bei 1,6. Ist die Aussage meiner Freundin so korrekt, dass wir uns nach der OP deswegen um einen eventuellen Rückfall weniger Sorgen zu machen brauchen?

  • Re: Glukoseanreicherung PET-CT

    Es gibt keinerlei Zusammenhang zwischen der "Stärke" des Herdes im PET-CT und der Prognose. Diese ist trotzdem günstig da sich offnebar keine Metastasen zeigen und die Größe gering zu sein scheint. Man geht als Faustformel davon aus daß das dauerhafte Überleben(Heilungsrate) pro 1cm Tumorgröße um 10 % abnimmt. Anders herum: Bei einer Größe von 2 cm beträgt die dauerhafte Heilung nach OP 80%.

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