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Whipple-op

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  • Whipple-op

    Hallo,
    Mein Opa seine Whipple-Op am Mo.war erstmal Komplikationslos verlaufen.Sie haben Gallenblase,Bauchspeicheldrüse,Milz und Blinddarm entfernt.Gestern hatte er erbrochen und heut früh gings ihm immer Schlechter, so daß sich die Ärzte für eine 2.Op entschieden haben.Lt.meiner Oma wäre die Naht zwischen Darm und Magen undicht gewesen und sie hätten noch mal drüber genäht.Kann das lt.meinen Erläuterungen sein?Wie hoch stehen die Chancen das es diesmal hält.Hab ja schon bissl bei Google gelesen, das sollte Nahtbrüche oft Vorkommen.Mein Opa liegt jetzt im künstlichen Koma.

  • Re: Whipple-op

    Die Whipple OP ist zweifelsfrei eine de rgrößten Bauchoperationen, gleichwohl die einzige Chance auf Heilung bei diesem Pankreaskarzinom. Leider sind Komplikationen wie diese aufgrund des Umfanges der OP möglich, der Verlauf hängt aber weniger davon ab ob es zu Komplikationen kommt -diese ist ja nunj auch behoben- sondern wie der Körper samt Kreislauf insgesamt auf den Eingriff reagieren. Wichtig ist nun insbesondere daß die Beatmung gut läuft, daß Leber und vor allem Nieren normal arbeiten, die Urinproduktion in Gang ist und keine Infektionen auftreten.Dann hat Ihr Opa gute Chancen.

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    • Re: Whipple-op

      Guten Tag,
      Wahnsinn was medizinisch möglich ist. @Dr. Hennesser: Macht man die Whipple OP bei jedem Pankreaskarzinom, oder kann der Krebs z.B. auch durch Chemotherapie geheilt werden? @Aurore: Ich wünsche Ihren Opa alles, alles Gute, dass sich sein Gesundheitszustand wieder bessert. lg

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      • Re: Whipple-op

        Ich glaube dass diese Op nur bei den wenigsten Fällen erfolgreich durchgeführt werden kann.Meistens ist der Krebs schon zu weit fortgeschritten und es können nur noch palliative Massnahmen ergriffen werden (z.b. Stentsetzung).Nur wenn operiert werden kann gibt es eine reele Chance auf Heilung.(Aber das ist jetzt nicht die Meinung eines Onkokologen oder Chirurgen sondern betrifft nur meinen "Wissensstand".)LG Johlia

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        • Re: Whipple-op

          Man führt die OP immer durch wenn die Aussicht besteht den gesamten Tumor entfernen zu können, also die vorherigen Untersuchungen ein Anfangsstadium zeigen. Das ist leider die Ausnahme und der Umfang der OP setzt eine gewisse körperliche Fitness und ein nicht zuhohes biologisches Alter voraus.

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