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Bauchspeicheldrüsenkrebs und unterschiedliche Tumormarker

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  • Bauchspeicheldrüsenkrebs und unterschiedliche Tumormarker

    Guten Tag, nach langem lesen und leiden möchte ich heute mein Problem hier schildern und eine Frage stellen.
    Ich wurde am 1.11.16 nach Whipple operiert. Mein Arzt meinte es wäre alles im gesunden rausgenommen wurden und es sehe gut aus. In dem Bericht steht - pT3, G1, pL0, pV0, pN0 (0/27) R0

    Eine prophylaktische Chemo habe ich nicht gemacht und bin den Weg zu einem onkologischen Heilpraktiker gegangen.
    Er hat Anfang Dezember und Anfang Januar Blut abgenommen und auch die Tumormarker bestimmt.

    Folgende Wert: Ca19-9 Wert im Dez. 11, Wert im Januar 7
    CEA Wert im Dez 1, Wert im Januar 1
    M2 PK im Blut, Wert im Dez. 35, Wert im Januar 40

    Da ist jetzt auch mein Problem und meine Angst, der M2 PK steigt und ist auch stark erhöht schon im Dezember.

    Mein Heilpraktiker meinte, das wäre so wie beim CEA Wert das es kein typischer Tumormarker auf ein bestimmtes Organ ist sondern ein sicheres Zeichen das noch Krebszellen im Blut oder Rückenmark rumschwirren die sich bei dem Wert schnell wieder zu einem Tumor entwickeln würden, wo auch immer.

    Nun habe ich schon viel gelesen und gesucht im Internet.

    Wieso sind dann die anderen beiden Tumorwerte im niedrigen Normalbereich???? #
    Sollte ich mich schnellstmöglich wieder in ärztliche Behandlung begeben???
    Habe bzw. brütet da wieder ein Tumor in mir, nach so kurzer Zeit????

    Bitte um schnellstmöglich Antwort meine Nerven liegen blank :-(

    Lg Borstelchen

  • Re: Bauchspeicheldrüsenkrebs und unterschiedliche Tumormarker

    Die Ausagekraft von Tumormarkern wird oft überschätzt, einen Krebs am Blut zu erkennen funktioniert nur in Ausnahmenm wenn überhaupt dann sind beim Brustkrebs. Eierstockkrebs oder Prostatakrebs die Werte als überwiegend verläßlich einzustufen. Der beim Bauchspeicheldrüsentumor am häufigsten eingesetzte Marker, das CA-19-9 fehtl in Ihren Aussagen leider, wie war der Wert? Ich hoffe Sie haben für den M2PK Test nicht zu viel Geld hinausgeworfen, dies ist ein Vorsorge!-Test hinsichtlich von Darmpolypen, die Aussage daß es sich hier um ein sicheres Zeichen von Blutkrebszellen handelt ist nichts als falsch.
    Ich kann Ihnen Ihre Sorgen hier nicht zerstreuen, dies liegt aber daran daß die Gesamtprognose trotz OP unsicher ist und nicht an den Blutwerten. Am wichtigsten sehe ich die Ergebnisse der Nachsorgeuntersuchunjgen, Blutwerte (u.a. CA 19-9) sind nur einer von mehreren wichtigeren Bestandteilen.

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    • Re: Bauchspeicheldrüsenkrebs und unterschiedliche Tumormarker

      Die Ausagekraft von Tumormarkern wird oft überschätzt, einen Krebs am Blut zu erkennen funktioniert nur in Ausnahmen, wenn überhaupt dann sind beim Brustkrebs. Eierstockkrebs oder Prostatakrebs die Werte als überwiegend verläßlich einzustufen. Der beim Bauchspeicheldrüsentumor am häufigsten eingesetzte Marker, das CA-19-9 fehlt in Ihren Aussagen leider, wie war der Wert? Ich hoffe Sie haben für den M2PK Test nicht zu viel Geld hinausgeworfen, dies ist ein Vorsorge!-Test hinsichtlich von Darmpolypen, die Aussage daß es sich hier um ein sicheres Zeichen von Blutkrebszellen handelt ist nichts als falsch.
      Ich kann Ihnen Ihre Sorgen hier nicht zerstreuen, dies liegt aber daran daß die Gesamtprognose trotz OP unsicher ist und nicht an den Blutwerten. Am wichtigsten sehe ich die Ergebnisse der Nachsorgeuntersuchungen, Blutwerte (u.a. CA 19-9) sind nur einer von mehreren wichtigeren Bestandteilen.

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      • Re: Bauchspeicheldrüsenkrebs und unterschiedliche Tumormarker

        Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser, danke für Ihre Antwort.
        Ich schreibe Ihnen folgende Blutwerte die ich weiss. Also fangen wir mit den Tumormarkern an.

        CEA - Anfang Dez. 1,2 Anfang Januar also gestern 1,0
        CA 19-9 Anf. Dez. 11 gestern - 7,0

        Jetzt habe ich noch weitere Werte von Januar
        Leukocyten 7040
        Erythrocyten 3,34
        Hämoglob.A-1 c 4,6
        Hämoglobin 10,8
        Hämatokrit 30
        MCH 33 (Ende November)
        MCV 101 (Ende November)
        Thrombocyten 21400

        ..
        Lymphozyten (rel.) 34,2
        Monozyten (rel.) 8,7
        Eosinophile Granulozyten (rel.) 4,1
        Basophile Granulozyten (rel.)
        0,4
        Der Heilpraktiker machte uns gestern doch recht Angst das es ein Auftreten eines neuen Tumor sein könnte bzw. das noch viele Krebszellen im Blut wären die über kurz oder lang einen neuen Tumor wo auch immer bilden.
        Der Arzt im KKH hatte diesen Tumormarker M2 Pk nie gemessen. Immer nur CA 19-9.

        Ein Auszug aus dem OP Bericht ist:

        " Pankreaskopfkarzinom pT3, G1, pL0, pV0, Pn0, pN0, (0/27 R0)
        Das durchgeführte präoperative Staging brachte keinen Hinweis auf Metastasierung.

        Danke schon im Vorraus für Ihre Antwort. Zu der Frage nach dem Geld, für den Test incl. M2 Pk haben wir 400 Euro bezahlt und nun wurde uns ein weiterer Test angeboten, der alles finden soll wo und wieviele Tumorzellen für den hohen M2 PK Wert verantwortlich, dieser Test wird mit 1200 Euro angeschlagen. Ich würde alles bezahlen wenn es Sinn hat und man geheilt werden kann. Bis vorgestern dachten wir noch es sieht gut aus, da der Tumormarker CA 19-9 niedrig ist und nun?????

        Chemo - keine

        Heilpraktiker hat folgendes aufgeschrieben:

        - Wobe-Mucos
        - Vitamin D-Loges
        - Selen-Loges
        - Omega 3 - Loges
        - Kreon 40.000
        - L-Trosin 400

        MfG Borstelchen

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        • Re: Bauchspeicheldrüsenkrebs und unterschiedliche Tumormarker

          Liebes Borstelchen,

          ich hoffe, es geht Ihnen gut und die Sorge um ein Rezidiv hat sich nicht bestätigt. Ich habe Ihre Schilderungen aufmerksam verfolgt, weil meine Mama heuer im Sommer ebenfalls operiert wurde und ident denselben postoperativen Befund hat. Sie hat sich für die adjuvante Chemo entschieden, verträgt diese aber extrem schlecht. Ich würde mich deshalb sehr dafür interessieren, wie es Ihnen mit der Unterstützung durch die Alternativmedizin geht?

          MFG Elpis

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          • Re: Bauchspeicheldrüsenkrebs und unterschiedliche Tumormarker

            Ich empfehle Ihnen sich bei einem Onkologen vor Ort Rat einzuholen um Ihre Ängste loszuwerden. Grundsätzlich muß man leider auch nach einer erfolgreichen OP eines Pankreaskarzinoms vorsichtig sein weil die Rückfallgefahr leider nicht gering ist - was Ihr sogenannter Behandler da aber macht ist ein aus meiner Sicht nicht nachvollziehbarer Umgang mit Ihrer Angst - hoffentlich geben Sie nicht zu viel Geld aus für die Präparate oder Sonstiges.

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