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Angst vor Darmkrebs

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  • Angst vor Darmkrebs

    Sehr geehrter Herr Doktor Hennesser,

    ich habe seit ca. 3 Jahren Schmerzen (nicht stark aber kontinuierlich) in der linken Leiste. Vom Schmerztyp sind sie eher ziehend und unabhängig von Bewegung etc. Gynäkologisch wurde alles abgeklärt, vor 2 Jahren wurde eine Darmspiegelung gemacht, wobei nicht sehr weit in den Darm vorgedrungen werden konnte, da der Darm sehr verschlungen war. Der Befund war unauffällig.
    Der Stuhlgang ist eher hart und Schafsköttelähnlich egal, ob ich viel trinke oder nicht. Schleimbeimengungen sind auch sehr oft vorhanden.
    Ich habe vor 2 Wochen eine Woche gefastet, um den Darm zu entlasten und zu schauen, ob sich etwas ändert. Schmerzen sind unverändert. Wärend der Fastenzeit kam einmal ein grosser Schleimpfropfen mit Blutbeimengungen raus.
    Ich bin nun sehr sehr unsicher, ob nicht doch eine ernsthafte Darmerkrankung hinter den Schmerzen steckt und habe grosse Angst vor Darmkrebs.
    Haben Sie einen Rat oder eine Empfehlung für mich?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Freundliche GRüsse
    aitak
    Ich habe Angst, dass ich

  • Re: Angst vor Darmkrebs

    Warst Du mal beim Proktologen?
    Denn bezüglich der abgebrochenen Koloskopie vor 2 Jahren, muß man doch was machen können.

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    • Re: Angst vor Darmkrebs

      Warst Du mal beim Proktologen?
      Denn bezüglich der abgebrochenen Koloskopie vor 2 Jahren, muß man doch was machen können.
      Ein Proktologe ist nur für den Enddarm (Rektum) zuständig.Ein Gastroenterologe ist die bessere Wahl bezügl. einer Darmspiegelung!Wenn der Darm wegen Verschlingungen nicht gespiegelt werden kann,bieten sich alternativ die virtuelle Koloskopie bzw,Röntgen mit Kontrastmittel an.Allerdings sind diese Untersuchungen sehr strahlenintensiv.Darmkrebs allerdings wird kaum die Ursache der Beschwerden sein nach drei Jahren Schmerzen von unverändertem Charakter.LG johlina

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      • Re: Angst vor Darmkrebs


        Ein Proktologe ist nur für den Enddarm (Rektum) zuständig.Ein Gastroenterologe ist die bessere Wahl bezügl. einer Darmspiegelung!
        Ein Proktologe untersucht das Rektum, da hast Du recht. Aber überweist den Patienten zum Gastroenterologen.Da er das vorher das Ganze ausgiebig untersucht hat, kann er dem Gastroenterologen schon den genaueren Untersuchungsbedarf sowie die Anamnese auf der Überweisung schildern. Man "fährt also immer besser", wenn man auch gleich einen Ansprechpartner hat. Und da der Proktologe die Überweisung geschrieben hat, bekommt der Proktologe auch den Arztbrief.

        Der Proktologe verhält sich zum Gastroenterologen wie der Orthopäde zum Radiologen oder der Gynäkologe zum Radiologen, der die Mammographie macht.

        LG würmchen

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        • Re: Angst vor Darmkrebs


          Der Proktologe verhält sich zum Gastroenterologen wie der Orthopäde zum Radiologen oder der Gynäkologe zum Radiologen, der die Mammographie macht.

          LG würmchen
          Dem muß ich leider widersprechen:Chirurgen die auch als Proktologen tätig sind,sind meist operativ ausgerichtet.Zur allgemeinen proktologischen Untersuchung ist VORHER eine Vorstellung beim Gastroenterologen sinnvoll!
          Aber ich möchte das hier wirklich nicht näher thematisieren,ich habe lediglich geantwortet weil mir ein Proktologe bezüglich der von Ihnen erwähnten abgebrochenen Darmspiegelung nicht als erste Wahl erschien.Für langwierige ,sinnlose Diskussionen erscheint mir hier jedoch nicht die richtige Plattform.LG johlina

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