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Angst

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  • Angst

    Lieber Herr Dr. Hennesser, vor 3 Jahren hatte ich eine Melanomdiagnose (1,8mm,1 Mikrometastase in 1 von 5 Lymphknoten- IIIa). Seither waren alle Nachsorgeuntersuchungen o.B.
    Seit 5 Tagen habe ich Schläfenkopfschmerzen mit einem leichten Benommenheitsgefühl (Schwindel wäre übertrieben). Meine Ohren sind heiß, manchmal tut das Ohr weh, manchmal die Zähne. Ich habe seit Jahren eine verspannte Nackenmuskulatur, auch eine verspannte Kiefermuskulatur, was schon des öfteren zu Heiserkeit geführt hat (ich war bei der Logopädin deswegen).Es gibt auch ein leichtes Krankheitsgefühl (Frösteln). Mit meiner Vorgeschichte steigt in mir die Panik hoch, dass es Hirnmetastasen sein könnten. Kann ich (wie ich das früher getan hätte) noch ein paar Tage zuwarten, ob es sich von selber wieder gibt, oder muss ich schnell zum Arzt. Es ist schlimm, immer gleich an das Schlimmste denken zu müssen.Es lähmt und macht viel Angst! Herzliche Grüße, B.T.

  • Re: Angst

    Das wäre eine sehr ungewöhnliche Art Hirnmetastasen zu bemerken, diese äußern sich fast nie in Schmerzen. Im Alltag kommt es zu Lähmungen, epileptischen Anfällen aber nur sehr selten! zu den von Ihnen beschriebenen Symptomen. Den Arztbesuch kann Ihnen dieses Forum nicht ersetzen, aber Eile sehe ich nicht geboten.

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    • Re: Angst

      Lieber Herr Dr.Hennesser, inzwischen war ich bei der regulären Nachsorge. Ich hatte in den vergangenen Tagen sehr!! großen Stress. In dieser Zeit ist auch Blut abgenommen worden. Ich war inzwischen auch bei der Massage und die Kopfschmerzen und anderen Symptome haben sich gebessert. Nun aber ist der S 100 bei 0,29. Jetzt habe ich schon wieder große Angst und komme aus dem Stress gar nicht mehr heraus. ich warte noch auf einen Anruf von meinem Onkologen. Kann denn der S100 Wert auch bei Stress ansteigen? Oder muss ich jetzt mit Metastasen rechnen? Bei der Nachsorge waren alle anderen Blutwerte o.B.. Die Sono der Bauchorgane und Lymphdrüsen waren ebenso ok. Können Sie mich irgendwie beruhigen?

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      • Re: Angst

        Wie ist denn der Referenzbereich Ihres S100 im untersuchenden Labor? Dieser unterscheidet sich je nach Testverfahren und die Einordnung dieses Tumormarkers erfordert auch die Kenntnis des S100-Wertes bei damaliger Diagnose sowie im zeitlichen Verlauf der Nachsorge.

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        • Re: Angst

          Meines Wissens war der Tumormarker bei der ersten Nachsorge (3 Mon. nach Erstdiagnose) bei 0,09. In den vergangenen Jahren hat er geschwankt zw. o,o4 und o,o9. Ich glaube der Referenzbereich liegt bei 0,12. Zuletzt war er bei 0,09. Höher war er noch nie. Ich habe im Internet gelesen, dass auch ein HWS-Syndrom den Wert erhöhen kann Ich leide z.Zt. akut daran und bin auch in Behandlung. Ebenso bin ich wegen Depresssionen in Behandlung, was anscheinend auch den S 100 zeitweise erhöhen kann . Aber das wissen Sie gewiss besser.

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          • Re: Angst

            Vom Verlauf her ist der S100-Anstieg sicherlich bedeutsam und ich kann Ihnen die Angst nicht ganz nehmen. Jedoch ist der Tumormarker in keinster! Weise irgendein Beweis, er ist nur ein Teil eines Puzzles welcher in die Beurteilung einer möglichen Krebsaktivität einfließt. Eben weil er keineswegs ein sicherer Garant eines Rückfalles ist genausowenig wie normale Tumormarker zeigen können daß kein Krebs vorhanden sei. Der Anstieg sollte Anlaß sein die nächste Nachsorgeuntersuchung vorzuziehen. Wenn diese in Ordnung ist (oder vielleicht auch gerade erfolgt ist) gibt es keinen Grudn zur Panik. Muskelenzyme wie bei HWS-Syndrom können dern Wert verfälschen! Depressionen jedoch nicht.

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