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An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

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  • An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

    Hallo Herr Prof. Wust, halle liebe Gemeinde,

    ich bin 28 Jahre alt und mich plagt seit einigen Wochen eine Art Dauerschwindel mit leichten Druck in einem Ohr. Manchmal ist er besser, machmal schlechter. Kurze Schwindelattacken mit einem leichten Druck auf einem Ohr waren auch dabei ... Sie geschahen bei ruckarigen Bewegungen. Wenn ich meine Halskrause trage, fühle ich mich viel besser und der Schwindel ist weg.
    Ich bin gerade in einer massagetherapie und dort man mir, ein Wirbel, der nah am Ohr ist, ist durch die starken Verspannungen gestört und daher kann der Schwindel kommen.

    Dennoch habei ch Angst, dass vielleicht ein Hirnturmor der Grund dafür sein könnte.
    Sonst habe ich keine Beschwerden. Können Sie mir diese Sorgen nehmen, oder wie vielleicht ist es denn??

    Ich danke Ihen vielmals!!
    Katha

  • Re: An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

    Hallo Katha!
    Ich denke du machst dir unnötig Sorgen....ist wahrscheinlich eher ein Problem mit der HWS.Hirntumore verursachen meist Sehstörungen wie Doppelbilder,Gleichgewichtsstörungen,Übelkeit u. Erbrechen,aber nie Schwindel alleine.Für Schwindel gibt es vielerlei Gründe,die wenigsten kommen von einem Gehirntumor.
    Gruß suleikah

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    • Re: An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

      Hallo suleikah,
      danke für deine Nachricht.
      Das beruhigt mich schonmal sehr. Also Doppelbilder sehe ich nicht. Nur manchmal so schwarze Fäden vor den Augen, aber das ist nichts neues und kommt von meinen Glaskörpertrübungen. Auch Übel ist mir nicht und Erbrechen muss ich auch nicht. ICh hab noch immer wahnsinnigen Hunger!

      Ich hatte auch schon zweimal einen diagnostizierten Psychogenen Schwindel. Vielleicht ist es jetzt auch so..,zumindest zum teil, und meine Angst verstäkrt es mal wieder.
      Danke dir!

      Achso, darf ich dich fragen, woher du weißt, dass Schwindel allein bei einem Tumor so selten ist?
      Katha

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      • Re: An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

        Was ich noch hinzufügen möchte:
        Dieser Schwindel ist weder im Liegen noch Sitzen da. Auch kann ich diese ganzen Gleichgewichtsübungen, wie auf einem Bein stehen und auf einer Linie gehen, ohne PRobleme durchgeführen. Auch wenn ich schnell laufe, ist der Schwindel nicht da. Eigentlich nur, wenn ich stehe bzw. langsamer laufe und den Kopf drehe....

        Danke
        Katha

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        • Re: An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

          Hallo Katha!
          Woher ich das weiß?
          Das ist medizinische Allgemeinbildung und hinlänglich bekannt.Schwindel kann viele Ursachen haben,u.a. von der HWS kommen oder psychospmatischer Ursache sein.Auch Kreislaufbeschwerden oder das Innenohr können Auslöser sein.Es gibt auch sehr viele Arten von Schwindel...und noch mehr Ursachen ,wie gesagt.Aber deine Beschwerden lassen nicht auf einen Gehirntumor schließen.Wie gesagt:Schwindel mit zusätzlich Kopfschmerzen,Sehstörungen,Gleichgewichtsstörungen ,Taubheitsgefühlen ect.wären dringend abzuklären! Aber das beste wäre natürlich wenn du dir das alles von deinem Arzt erklären lassen würdest.
          Gruß suleikah

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          • Re: An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

            Ihren Berichten ist zu entnehmen, dass Sie sich in umfänglicher ärztlicher Betreuung befinden, z.B. eine Halskrause tragen und Massagen bekommen. Schließlich wurde schon 2fach ein psychogener Schwindel diagnostiziert. Schwindel ist ein häufiges Symptom, das mit dem Alter zunimmt und viele Ursachen haben kann. Neurologen, HNO-Ärzte, Orthopäden und Internisten sind an der Abklärung beteiligt. Aus der Ferne wird man kaum eine eindeutige Abklärung vornehmen können, insbesondere da einige spezielle Untersuchungen dafür erforderlich sind. Auch Hirntumoren, insb. im Kleinhirn, können Schwindel verursachen. Es ist richtig, dass hier typischerweise weitere (schwerwiegende) Symptome auftreten wie Koordinationsstörungen und Hirndrucksymptomatik (Kopfschmerzen, Übelkeit). Dennoch würde man bei einem jüngeren Patienten (wie bei Ihnen) bei einer neu aufgetretenen Schwindelsymptomatik ein MRT des Kopfes mit Kontrastmittel empfehlen. Wenn das MRT nichts ergibt, ist ein Hirntumor sehr unwahrscheinlich. Vielleicht ist das bei Ihnen schon gelaufen, vielleicht auch mehrfach. Wenn nein, wäre es zur Beruhigung nicht verkehrt. Man könnte auch die HWS dabei mit untersuchen.

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            • Re: An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

              Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
              ich danke Ihnen für Ihre Nachricht. Manchmal komme ich mir doch ein wenig dumm vor, soviele Menschen hier sind wirklich krank und ich frage wegen Dingen, die wahrscheinlich gar nicht sind.
              Im MOment wllte meine Ärtzin mit dem MRT noch warten. Sie riet mir, den Schwindel zu beobachten, wann er auftritt usw. Und was soll ich Ihnen sagen, je weniger ich daran denke, desto weniger ist der Schwindel auch vorhanden. Die letzten Tage war er fast nie da. Ich habe manchmal einseitige Kopfschmerzen, aber die sind nicht wirklich schlimm, und wenn ich mich hinlege, gehen sie meistens wieder weg. Spätestens dann über Nacht. Das Stechen im Nacken würde lt meiner Ärtzin wohl auch eher auf HWS hindeuten.
              Hinzu gesellt sie die Tatsache, dass ich mich gerade in der Frühschwangerschaft befinde, mehrere Fehlgeburten hatte und meine Ärtzin kein Riskiko eingehen will, was das MRT betrifft.

              Wie hoch ist denn die wahrscheinlichkeit, dass ein leichter Schwindel grund für einen Tumor ist? Schwerwiegende Symtome habe ich sonst keine!

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              • Re: An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

                Der von Ihnen beschriebene sporadisch auftretende Schwindel, der auch zwischendurch vollkommen verschwindet, spricht gegen einen Hirntumor. Das Charakteristikum beim Tumor ist die zunehmende, mindestens aber permanente Beschwerdesymptomatik, die auch bei Ablenkung oder in der Nacht nicht abklingt. Das ist verständlich, da ja der Tumor immer da ist und die damit verbundenen Funktionsstörungen nicht so ohne weiteres unterdrückt werden können. Ihre Ärztin hat sicher Recht, wenn sie nicht gleich alles anleiert und noch etwas zuwartet. Die genauere Analyse der Beschwerden spricht ziemlich deutlich gegen einen Hirntumor.

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                • Re: An Prof. Wust und gerne auch an alle: Schwindel und Tumor!

                  Sehr geehrte Herr Prof. Wust,
                  vielen Dank, dass sie sich die Zeit genommen haben, nochmals auf meine Frage zu antworten.
                  Ich werde versuchen, entspannter mit dem Thema umzugehen...dann wird es schon wieder werden. die schwindelattacken, von denen ich ganz zu anfangs berichtiet habe, sind auch seit zwei Wochen nicht mehr aufgetreten.

                  Ich danke Ihnen nochmals und wünsche Ihnen und ihrer Familie eine schöne Vorweihnachts- und Feiertagszeit!

                  Lg
                  Katha

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