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prof. wust

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  • prof. wust

    hallo,

    meine mutter hat, obwohl sie ihr leben nie geraucht hat, nicht kleinzelligen lungenkrebs, metastasen in den knochen, leber, auge, gerhirn, brust.

    die ärzte gaben ihr damals ca. ein jahr, nun sind wir ca. im 2. durch mehrere strahlen und chemotherapien sind die metastasen ein gutes stück zurück gekämpft worden, einige sind nahezu ganz verschwunden, andere stehen, die in der lunge wachsen allerdings sehr geringfügig. sie bekommt momentan eine chemotherapie in tabelttenform.

    sie hat seit einigen tagen krampfanfälle (epilepsie?) sie ist bei vollem bewusstsein aber ihr rechter arm und die gesamten nackenmuskelnund gesichtsmuskeln zucken unkontrolliert. sie ist mit dem notdienst in krankenhaus, diese haben ihr tabletten gegen (tranquilizer) und sie nach hause geschickt. es wurde ein ct gemacht, die metas im gehirn seien kleiner geworden. ansonsten seinichts auffälliges. sie hatte fast 24 studnen diese zuckungen, jetzt ist der 2. tag und sie hat ca. stündlich die probleme für 5-10 minuten.

    der behandelnde arzt meinte da kann man nicht viel machen.

    ist dies tatsächlich so? besteht die möglichkeit, dass das gehirn bleibende schäden dadurch bekommt oder diese zuckungen chronisch werden? kann es sein, dass sie die probleme hat, weil die metastasen kleiner geworden sind und sich das nervengewebe regeneriert bzw verändert? fällt ihnen sonst noch was für mich wissenswertes bzw. ein tipp ein? es ist echt ein scheiss gefühl wenn man das mit ansehen muss und nicht helfen kann.

    vielen dank!


  • Re: prof. wust


    Offenbar liegen Hirnmetastasen vor, die bestrahlt wurden. Im CT ist eine Rückbildung der Metastasen zu sehen. Dennoch sind Krampfanfälle aufgetreten. Nach Ihrer Schilderung handelt es sich um fokale Anfälle, die sich auf bestimmte Muskelgruppen beziehen.
    Ich würde auch zunächst vermuten, dass es sich um epileptische Anfälle im Zusammenhang mit den Hirnmetastasen handelt. Auch wenn sich die Metastasen zurückbilden, können durch Narbenzug fokale Anfälle ausgelöst werden. Die von Ihnen erwähnten Tranquilizer (Diazepam = Valium o.ä.?) sind als antiepileptische Therapie geeignet. Die verordnete Therapie muss natürlich auch eingenommen werden. Wenn sie nicht reicht, muss eine ergänzende Therapie angesetzt werden, z.B. Keppra 500 – 1000 mg. Eventuell muss man die Hilfe eines Neurologen in Anspruch nehmen, um eine ausreichende medikamentöse Behandlung der Krampanfälle hin zu bekommen. Den gegenwärtigen Zustand (mit stündlichen Anfällen) sollte man jedenfalls nicht so lassen.

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