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Nierenkarzinom oder Parenchymbrücke

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  • Nierenkarzinom oder Parenchymbrücke

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

    ich habe mal wieder eine Frage an Sie. Vielleicht erinnern Sie sich an mich (Tumormarker M2-PK, zig Ultraschall, 3 mal Magenspiegelung, Tumor im Duodenum, dann Endosono), hat alles glücklicherweise wiederlegt. Bis auf eine Fettleber und Aspekte einer beginnenden chronischen Pankreatitis wurde nichts gefunden. Über die Pankreatitis wurde mit dem Arzt gesprochen, er meinte es sieht nur so aus, muss aber nicht sein. Bei den ganzen Ultraschalluntersuchungen haben 4 Ärzte gesagt ich hätte eine Parenchymbrücke in der rechten Niere.

    Jetzt habe ich aktuell ein Druck in der Lebergegend rechts und im Rücken im Nierenbereich.

    Jetzt spielt sich bei mir im Kopf wieder alles Mögliche ab.

    Und zwar denke ich nun. Parenchymbrücke war vielleicht nicht eine Brücke, sondern ein Tumor? Oder vielleicht war doch etwas an der Bauchspeicheldrüse? Oder diese erhabene Nebenpapille war doch ein Tumor und nicht harmlos?

    Ich komme immer wieder darauf, weil ich einfach diesen seit letztem Jahr 2011 (Dezember) erhöhten Tumormarker M2-PK nicht aus dem Kopf bekomme.

    Was denken Sie??


  • Re: Nierenkarzinom oder Parenchymbrücke


    Es war doch mehrfach dargelegt worden, dass die fast im Normalbereich liegenden Werte des Tumormarkers keinen Hinweis auf ein Tumorwachstum liefern. Eine Parenchymbrücke zeigt im Ultraschall das gleiche Reflektionsmuster wie die übrige Niere. Außerdem hat eine Parenchymbrücke einen harmonischen Übergang zur Niere, womit eine ziemlich eindeutige Abgrenzung zu einem Tumor möglich wird. Demzufolge besteht die Parenchymbrücke aus dem gleichen Gewebe wie die Niere selbst. Es gibt also weiterhin keinen Anhalt für eine Tumorerkrankung.
    Ich hoffe, dass Sie sich auch noch mit anderen Fragen beschäftigen können und nicht nur über eine mögliche Tumorerkrankung nachdenken.

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