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    Hallo, heute bekam ich ebenfalls die Diagnose nach einem MRT , dass die Lympfknoten in der Milz, die bei mir im Juli festgestellt wurden zwar nicht gewachsen sind, sich aber enorm vermehrt hätten. Ich bekomme wohl heute noch einen Termin für eine Milzpunktion.
    Nun habe ich extrem Angst vor dieser Untersuchung da sie ziemlich gefährlich sein soll wegen der Möglichkeit des Verblutens.
    Hat jemand das schon mal gemacht bekommen?
    Kann mir jemand sagen, wie gefährlich diese Untersuchung ist, und wie sie durchgeführt wird. Kann man sich dabei eine leichte Narkose geben lassen?


  • Re: Milz


    Die Milz ist ein stark durchblutetes Organ. Daher könnte nach Punktion eine Nachblutung auftreten. Ganz überwiegend bildet sich dann ein Hämatom, welches von selbst aufhört nachzubluten (sog. Selbsttamponade). Also wird man nicht gleich verbluten. Selbst nach einem Verkehrsunfall mit komplettem Milzriss (sog. stumpfes Bauchtrauma) kann man durch eine Notoperation die Blutungsquelle revidieren und den Patienten retten.
    Um diese (seltenen) Komplikationsmöglichkeiten zu beherrschen, findet ja die Punktion unter stationären Bedingungen statt (bzw. sollte stattfinden). In einer Klinik mit ausreichender Kapazität kann man alle Eventualitäten beherrschen. Vielleicht sollten Sie darauf achten, dass Ihre Klinik ausreichend ausgelegt ist für solche Ereignisse (Nachtdienst, Radiologe, Ultraschall, Intensivmedizin Not-Op etc.). Gefährlich kann ein solches Ereignis nur sein, wenn man nicht adäquat darauf vorbereitet ist. Dabei möchte ich noch einmal betonen, dass die Wahrscheinlichkeit einer solchen Komplikation gering ist (aber eben nicht Null).

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