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tumormarker

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  • tumormarker

    sehr geehrter herr professor. vor 10 jahren hatte ich einen pt1 polypen im sigma,mittelmässiges grading, kein lympfknotenbefall, keine metastasen. habe sigmaresektion machen lassen,seitdem regelmässige kontrollen von tumormarkern, sono des bauchraumes und alle 3 jahre darmspieglung. immer ohne befund.der cea wert lag vor der op bei 2,6 bei referenzbereich von 4,6. die weiteren cea werte schwankten von 3,0,2,4 3,2 3,6 2,4. bei referenzwert von 3. letztes jahr lag der wert bei 5 bei referenzwert von 5. dieses jahr liegt der wert bei 3,6 bei einem referenzwert von 2,5. es ist immer das gleiche labor. warum ändern sich die referenzwerte? ich mache mich verrückt vor angst. warum werden nach diesem guten 10jährigen verlauf überhaupt noch die tumormarker bestimmt? sono und darmspieglung waren wieder ohne befund. kommt diesestumormarkermessen nicht einem sinnlosen screening nahe und führt nur zur verunsicherung? ich wäre ihnen sehr dankbar für eine stellungname. mit grüssen wera


  • Re: tumormarker


    Sie haben Recht, 10 Jahre nach kompletter Resektion eines pT1-Tumors würde man von einer Heilung ausgehen. Ein Screening mit Tumormarkern (außer PSA bei Prostatakarzinom) ist nicht sinnvoll aufgrund der großen Ungenauigkeiten. Das wurde schon mehrfach in diesem Forum erörtert. Ihre Werte sind ohnehin alle im unkritischen Bereich. Ein Progress müsste mit viel höheren Werten und vor allem einem dauernden Anstieg verbunden sein. Ein solcher Progress ist aber in Ihrer Situation nicht zu erwarten.
    Es kann sein, dass das Labor die Messmethode variiert oder unterschiedliche Chargen von Antikörpern verwendet. Dann können auch die Referenzwerte etwas schwanken, die der Hersteller der Substanzen mitliefert. Genauere Informationen müssten Sie schon im Labor direkt erfragen (die Tel.-Nr. sollte auf dem Befundbogen stehen).
    Warum Ihr Arzt den CEA-Wert anfordert, weiß ich nicht. Vielleicht ist es Routine und etwas Gedankenlosigkeit. Vielleicht wollte er Ihnen auch einen Gefallen tun und ahnt nicht, dass Sie eher verunsichert werden. Sie können das sicher mit Ihrem Arzt besprechen.

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