• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

An Prof.Wust bitte- BSDK

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • An Prof.Wust bitte- BSDK

    Werter Herr Professor, Vlt. können Sie sich noch an unsere Geschichte erinnern. Vater (64) Panreaskopf-CA ; T3N1M0 ; OP im Dez. 2011 ; R0- Resektion.Ich habe nun folgendes Problem:
    Mein Vater wurde am 08.10.12 an einem Narbenbruch operiert. Ihm wurde die alte OP-Naht " ausgebessert " und ein 20x30 cm großes Netz eingesetzt. Von den Folgen der OP erholt er sich nur sehr langsam. Er hat innerhalb von 2 Wochen auch leider wieder 2kg abgenommen. Konnte allerdings die ersten Tage nicht essen. Der Appetit kommt aber langsam wieder. Bis gestern hat er Tramal genommen. Auch das Loch vom Drainageschlauch ist noch nicht richtig zugeheilt und "suppt" immernoch etwas nach. Er war gestern zur Kontroll-CT im Krankenhaus. Heute war die Befundbesprechung. Lunge ist o.B. Aber im Bauchraum, im Bereich der OP-Stelle, sind leichte Wasseransamlungen zu sehen. Der Radiologe hat nun im Bericht "Verdacht auf Peritonealkarzinose" stehen. Der Radiologe weiß aber nicht, so der Onkologe, das das Netz erst vor 2 Wochen eingesetzt wurde und immernoch Wundsekret abgeht. Er vergleicht nur die Aufnahmen vom Juli und von gestern. Der Onkologe sagte nun, das dass "Wasser" auch noch Wundflüssigkeit von der Op sein kann, welches noch nicht resorbiert wurde. Der Tumormaker CA 19-9 ist bei 38. Vom HA wurde dieser aber vor 3 Wochen, unabhängig vom KKH , schon mal genommen. Da lag er bei 16. Außerdem sind die Entzündungswerte jetzt leicht erhöht, vor der OP waren sie i.O. Im Moment hat Papa mit einem Druckgefühl im Bauchraum zu tun.Er muss auch noch so einen dicken Gürtel tragen. Er konnte auch 7 Tage nach der OP nicht zur Toilette. Das hat sich jetzt aber geändert.Er hat jetzt 1-2 mal tgl Stuhlgang. Kann damit evtl. die Gewichtsabnahme erklärt werden? Da ich sehr besorgt bin, bitte ich Sie um Ihre Meinung. Können diese Wasseransammlungen tatsächlich noch Nachwehen der OP sein? Metastasen am Bauchfell sind ja, Gott sei Dank,nicht vorhanden. Ist auch die Tumormarker-Erhöhung damit zu erklären? Weil ja auch die Entzündungswerte leicht erhöht sind ? Vor der OP war er komplett beschwerdefrei und hatte keine Schmerzen. Es sind viele Fragen. Aber ich bin im Moment sehr verunsichert. Ich verstehe zwar die Argumentation des Onkologen und sie klingt auch logisch, aber aufgrund der Diagnose habe ich trotzdem große Sorgen. Ich danke für Ihre Mühe und warte auf Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Evelyn


  • Re: An Prof.Wust bitte- BSDK


    Da würde ich Ihrem Onkologen zustimmen. Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass postoperative Veränderungen in der Radiologie missinterpretiert werden, wenn die Operation nicht mitgeteilt wird (und der Radiologe auch nicht gefragt hat). Nach einer Bauch-Op finden wir häufig Aszites (reaktiv) über Wochen.
    Der Tumormarker ist außerdem immer noch in einem unspezifisch niedrigen Bereich. Das würde zu einer Peritonealkarzinose überhaupt nicht passen. Zur Zeit würde ich eher der optimistischen Variante folgen und hoffe, dass sich Ihr Vater weiter erholt und die Wundheilung bald abgeschlossen ist.

    Kommentar


    • Re: An Prof.Wust bitte- BSDK


      Werter Herr Professor, wie immer danke ich Ihnen für Ihre Antwort sehr. Das beruhigt mich jetzt schon ein wenig mehr. Der Onkologe ist auch sehr verständnisvoll, was meine Sorgen angeht. Vielen Dank für Ihre Meinung . Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe mit den besten Grüßen.
      Evelyn

      Kommentar