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Große Sorge, Frage an den Arzt.

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  • Große Sorge, Frage an den Arzt.

    Hallo.
    Meine Geschichte:
    Ich bin 22 Jahre alt und leide seid ca 7 bis 8 Jahren an Bulimie. Ich übergebe mich mehrmals täglich. Nicht gleich nach dem essen, manchmal Stunden später.
    Von 2006 bis 2007 lag ich ein Jahr in einer Klinik, habe da komplett aufgehört zu Essen und das wenig gezwungen gegessene oder Sondennahrung direkt wieder erbrochen.
    Ich habehäufig Sodbrennen, besonder in Stress Situationen. Schmerzhaft ist dies nur wenn ich es auf leeren Magen geschieht und die direkte Säure in die Speiseröhre läuft. Da ich schon früh mich erinnern kann, also in der Kindergartenzeit, dass Problem gehabt zu haben das mir Nahrung bzw Magensäure wieder hochkommt, glaube ich nicht dass das Sodbrennen eine Folge der Bulimie ist.
    Meine Frage und meine große Angst ist, dass ich an Speiseröhrenkrebs leide. Ich habe panische Angst vor Krebs jeglicher Art, trinke deswegen nur selten und rauchen tue ich schon gar nicht. Diese Angst quält mich, hält mich sogar von meinem Schulzeug ab ( mache das Abitur nach). Wie hoch liegt die Wahrscheinlichkeit das ich daran leide?
    Ich spüre oft, wenn ich mich darauf konzentriere, wie beim Schlucken und sei es nur Flüssigkeit, es die Speiseröhre runter läuft. Ist das normal?
    Es wird im Bezug auf Speiseröhrenkrebs oft von einem Kloss im Hals geredet. Fakt ist je größer meine Angst ist, desto mehr spüre ich so einen Kloss, aber wenn ich mal abgelenkt bin, spüre ich es nicht mehr. Ich vermute ich bilde mir das ein.
    Beim Erbrechen habe ich nie Blut gespuckt, was eine Reizung hätte andeuten können. Oder bedeutet das, dass sich die Speiseröhre womöglich schon verändert hat und deswegen nicht mehr schnell auf Reizungen reagiert?
    Ich habe so große Angst und mache mir tierische Vorwürfe, was die ganze Situation nicht entschärft. Wie würden sie die Situation beurteilen? Ich werde in der nächsten Zeit meinen Hausarzt aufsuchen, sobald mich der Mutt gepackt hat. Allerdings wollte ich das vor 4 Jahren schon einmal, doch das ganze ist ziemlich schwierig für mich. Ihre Meinung würde mir fürs erste viel weiter helfen. MfG


  • Re: Große Sorge, Frage an den Arzt.


    Es gibt keine Anhaltspunkte für Speiseröhrenkrebs bei Ihnen (schon wegen des Alters). Leitsymptom dieses Krebses ist die Passagestörung. Diese liegt aber nicht vor, da Sie Flüssigkeit und zeitweise feste Speisen zu sich nehmen. Da Sie von Kindheit an über Sodbrennen berichten, wäre hier eine Abklärung dennoch empfehlenswert. Es gibt ja Fälle einer Verschlussunfähigkeit im Eingangsbereich des Magens, die behandelt werden kann. Eventuell müssen Säureblocker eingenommen werden. Ein Zusammenhang mit der früheren Bulimie könnte bestehen. Besser wird es dadurch jedenfalls nicht.
    Daher würde ich eine Vorstellung beim HA empfehlen. Vielleicht sollte man eine Spiegelung durchführen, um Schleimhautveränderungen und behandelbare Ursachen einer Refluxösophagitis zu sehen.

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