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M2-PK und Tumor Duodenum

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  • M2-PK und Tumor Duodenum

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

    Sie erinnern sich sicherlich.

    Ich habe nun zur Sicherheit noch eine Endosonographie machen lassen. Es stellt sich nun heraus, dass dies nun wirklich eine prominente Papille war, sonst nichts. Aber...

    Es wurde folgendes als Nebenbefund geschrieben:

    Das Pankreasparenchym ist diffus echoinhomogen mit eingestreuten Fibrosierungsechos. Kein Nachweis einer Raumforderung.

    Nebenbefund Steatosis hepatis und Aspekt einer beg. chr. fibrosierenden Pankreatitis.

    Habe ich nun eine chronische Pankreatitis? Im Ultraschall war bisher bei allen Ärzten immer alles in Ordnung. Wie weit fortgeschritten ist diese dann. Habe kein Durchfall sondern Obstipation.

    Ich habe auch gelesen, dass das Karzinom auch echoinhomogen ist, kann sich der Arzt hier auch vertan haben??

  • Re: M2-PK und Tumor Duodenum


    Das sind keine Befunde, die auf einen Tumor hinweisen. Normalerweise würde ich sagen, dass hier eine alkoholtoxische Genese vorliegt. Das ist jedenfalls die häufigste Ursache für Fettleber und Pankreatitis. Auch die Ernährung (Fettgehalt) kann eine Rolle spielen. Ob diese Risikofaktoren bei Ihnen vorliegen, weiss ich nicht. Wenn nein, muss man nach anderen Ursachen forschen.
    Die Veränderungen im Pankreas sind offenbar diskret, da sie (nur) in der Endosonographie gefunden wurden. Dabei liegt der Schallkopf direkt am Pankreas. Kleine Gewebeuntergänge (entzündlich, toxisch?) vernarben (fibrosieren). Solche Vorgänge können auch den M2-PK Wert etwas beeinflussen. Warum bei Ihnen in so jungen Jahren diese Umbauprozesse ablaufen, kann ich aus der Ferne nicht beantworten. Es handelt sich in erster Linie um ein internistisches Problem. Jedenfalls ist es kein Tumor.

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    • Re: M2-PK und Tumor Duodenum


      Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Der Chefarzt hat eine MRCP empfohlen um ein Pankreas Divisum auszuschließen.

      Würden Sie diese Vorgehensweise auch so empfehlen, oder würden Sie einen anderen Weg einschlagen. Was sollte ich überhaupt nun machen. Kein Alkohol, kein Rauchen und was noch??

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