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Lungenkrebs bezwungen/Frage an den Experten

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  • Lungenkrebs bezwungen/Frage an den Experten

    Hallo,
    ich wollte zunächst allen Betroffenen einmal Mut machen. Ich bin im August 2008 operiert worden. Entnahme des oberen linken Lungenlappens wg. Adenokarzinom. Immerhin 4 Jahre und mir geht es gut. Voriges Jahr kam allerdings, unabhängig vom Lungenkrebs, ein Prostatakrebs hinzu. Nach Entfernung der Prostata geht es mir nun auch in dieser Region wieder relativ gut. Alle Nachuntersuchungen im "grünen Bereich"!
    Nun meine Frage an den Experten:
    Wie oben geschildert, habe ich die Lungenkrebsgeschichte gut überstanden. Die verbliebene Lunge ist aber nicht gerade in einem guten Zustand: COPD II, Lungenemphysem und Fibrosen. Ein Bekannter sagte mir nun, ich sollte besser auf Flüge in den Urlaub verzichten. Hierbei würden immen Lungenbläschen platzen und das Emphysem vergrößern. Stimmt das? Für den Expertenrat wäre ich dankbar.

  • Re: Lungenkrebs bezwungen/Frage an den Experten


    Das sollten Sie besser mit einem Pulmonologen noch einmal besprechen, der die Patienten mit COPD betreut. Ich kann diese Sorge nur bedingt in dieser Allgemeinheit nachvollziehen. Es findet ja im Flugzeug ein Druckausgleich statt. Dieser ist vielleicht nicht immer sofort komplett, so dass gewisse Druckdifferenzen entstehen können. Ob das diese Auswirkungen hat, kann ich mir nicht vorstellen, aber auch nicht ausschließen. Sicher ist insbesondere ein Transatlantikflug eine deutliche Belastung für den Organismus und die in der Funktion schon eingeschränkte Lunge. Der Sauerstoffpartialdruck kann auch etwas niedriger sein (wie übrigens auch im Gebirge). Insofern muss man mit Einschränkungen rechnen. Wenn man trotzdem nicht auf den Urlaub verzichten will, muss man es eben vorsichtig ausprobieren. Man sollte dann sinnvollerweise mit einem kürzeren Flug beginnen (kein Transatlantikflug, der ja schon für einen Gesunden eine ziemliche Anstrengung darstellt).

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