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ec chemotherapie

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    Hallo, ich lese immer mal wieder hier im Forum und bin begeistert über die ausführliche und kompetente Beratung. Nun habe ich auch mal eine Frage. Ich bin an Brustkrebs erkrankt und erhalte neoadjuvant 4x ec Chemo an schließend Placi.???:
    Den ersten Zyklus habe ich erfreulicherweise gut weggesteckt, ich war nur ein paar Tage müde und durch das begleitende Cortison auch aufgekratzt zugleich. Aber das war ok. Nach der 2. Infusion fing ich am gleichen Abend an zu Frieren und bekam eher kalte Schweißausbrüche. Mir war es total schwindelig und zittrig und ich konnte mich kaum auf den Beinen halten. Das Unangenehmste war jedoch, dass ich mich irgendwie so unwirklich fühlte und mir kam alles wie im Taum vor. Ich hatte wahnsinnige Angst und mein Doc riet mit eine Beruhigungstablette zu nehmen. Ich konnte mich dazu erst nicht überwinden, weil ich Angst hatte dass ich einschlafe und meinen Körper nicht mehr kontrollieren kann.
    Am nächsten Morgen war der Spuk vorbei und ich hatte nichts mehr außer ein paar Tage Müdigkeit und dicke Backen vom Cortison. Mein Arzt meint eher, dass dies ein psychisches Problem gewesen sei und ich solle beim nächsten Zyklus schon am Nachmittag eine Beruhigungstablette nehmen. Das Frieren und Schwitzen hält er für einen hormonellen Absturz. Er sagte ich solle keine Angst vor dem 3. Zyklus haben, nichts an meinen Syptomen sei gefährlich oder bedrohlich.
    Ich frage mich auch, ob diese Reaktion wohl eher auf die chemo oder auf das begleitende Cortison (erhalte ich per Infusion und 3 Tage als Tablette) zurückzuführen ist. Oder wirklich alles rein psychisch?
    Herzlichen Dank für Ihre Einschätzung!