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Könnte es tatsächlich Lungenkrebs sein?

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  • Könnte es tatsächlich Lungenkrebs sein?

    Liebes Expertenteam,

    ich bin männlich, 30 Jahre alt, wiege 92kg bei 1,86m. Ich rauche seit ca. 9 bis 10 Jahren zwischen 5 und 18 Zigaretten am Tag. Ich jogge seit 3 Jahren alle 2-3 Tage ca. 10 km, jedoch nicht sonderlich schnell. (Manchmal setzte ich auch eine Woche aus) Ich habe seit einem halben Jahr ein sehr merkwürdiges Gefühl im Brustbereich. Immer wieder sticht es leicht, dann zieht es wieder an anderer Stelle, dazwischen oft ein Druckgefühl... Jedoch immer wieder mit Pausen am Tag, in denen ich nichts spüre. Seit 6 Wochen habe ich eine Atemknappheit. Und mein Ruhepuls ist häufig ziemlich hoch. Diese Atemknappheit wird z.b. spürbar, wenn ich im Gespräch bin. Ich habe oft das Gefühl, eine Pause einbauen zu müssen um Luft zu holen. Das Verlangen tief einzuatmen ist dann sehr auffällig und nicht so unterbewusst ablaufend, wie früher. Oft muss ich auch einfach so tief Luft holen, um das Gefühl zu haben, wirklich gut eingeatmet zu haben. Als Test versuchte ich vor kurzem so lange ich kann, auszuatmen und dabei einen Ton zu erzeugen. Bei allen Versuchen landete ich lediglich ziwschen 14 und 19 Sekunden. Was glaube ich mehr als schlecht ist. Außerdem flattern meine Lungen ganz merkwürdig, wenn ich dabei bin, den Rest an Luft herauszudrücken. Hinzu kommt, dass ich nun häufig diffuse Nackenschmerzen und starke Rückverspannungen habe. Am Herzen ist wohl alles ok laut Hausarzt.
    Und nun habe ich Angst, dass ich an Lungenkrebs leide. Meine Lebenssituation ist seit zweieinhalb Jahren derart angespannt, dass ich es einfach nicht schaffe aufzuhören. Aufgrund der dadurch resultierenden leichten Depressionen und des Burnouts ist der Ergeiz, das Rauchen zu unterlassen nicht vorhanden. Außerdem habe ich seit anderthalb Jahren ein Alkoholproblem. Nicht schlimm (man sieht es mir nicht an, auch nicht im Job), aber es ist da. All das, der Stress, die ständig leichte Abgeschlagenheit, das Rauchen, das zuviel Trinken, die nicht wirklich gesunde Ernährung lassen mich befürchten, dass diese Lebensumstände nun eine Krankheit entwickelt haben. Außerdem leide ich seit meinem 10. Lebensjahr an einer mittelschweren spastischen Bronchites, gegen die ich vor dem schlafen gehen Allergosspasmin nehme. Habe aber eigentlich nie Husten, nur dieses tyische pfeiffen und rasseln und leichte Atemwegsverengung (wenn ich es nicht nehmen würde).
    Glauben Sie, dass die beschriebenen Beschwerden auf eine Krebserkrankung der Lunge hindeuten könnten? Ich wäre Ihnen für ihre Meinung sehr dankbar!

    Mit freundlichen Grüßen,
    B. Grobner

  • Re: Könnte es tatsächlich Lungenkrebs sein?

    Ich möchte nur ungerne die Sorgen anderer bestreiten. Nur verstehe ich nicht, warum zum Teufel sie nicht zum Arzt (Pneumologen) gehen und das einfach abklären lassen? Dann gehen vielleicht auch ihre anderen "Probleme" weg.

    Schmeißen Sie Ihr Leben nicht weg.

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    • Re: Könnte es tatsächlich Lungenkrebs sein?

      Die von Ihnen beschriebenen Beschwerden sind (moderate) Funktionseinschränkungen der Lunge, die sich mit dem Alter, Lebenswandel (insbesondere Rauchen) und eventuell habitusbedingt ergeben und in Grenzen normal sind. Die Leistungsfähigkeit der Lunge nimmt nun ´mal mit dem Alter ab, aber wir können den Prozess beschleunigen (brauche ich nicht erläutern) oder verlangsamen (z.B. Bewegung, Sport). Hinweise auf die von Ihnen befürchtete ernste Erkrankung sehe ich nicht – es handelt sich um unspezifische Beschwerden. Auch vom Alter (30 Jahre) wäre Lungenkrebs eine Rarität. Das Risiko steigt erheblich nach 30 Packungsjahren (Sie sind schätzungsweise erst bei 5 Packungsjahren). Gerade jetzt ist es wichtig, die Weichen richtig zu stellen – in 20 Jahren ist es zu spät. Das sollten Sie gut überlegen.

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