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braunes Sputum - Sternum schmerzt, Krebsangst

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  • braunes Sputum - Sternum schmerzt, Krebsangst

    Hallo liebe Forenuser, Hallo Herr Prof. Dr. Wust

    Mich plagen seit mitte Dezember diverse Beschwerden die mich sehr beängstigen.
    Hier mal ein paar Angaben zu meiner Person, den Beschwerden und diversen Arztbesuchen.

    Ich bin 26 Jahre Alt, habe 11-12 Jahre lang geraucht ( mal mehr mal weniger, sprich paar tage mal nicht dann wieder eine schachtel am tag/abend ), arbeite als Konstruktionsmechaniker mit Edelstählen ( Chrom/Nickelstähle - Schweißen,Schleifen usw ). Habe ende Letzten Jahres das rauchen und den alkoholkonsum gänzlich eingestellt ( vorher am Wochenende mal paar Bier ).

    Es fing mitte Dezember letzten Jahres mit schmerzen hinter bzw auf dem Sternum an, mit einer Panikattacke als Folge, so meinte der Arzt zumindest, den ich unmittelbar danachaufsuchte. Desweiteren diagnostizierte er einen verschleppten Infekt aufgrund meiner leicht geschwollenen Lymphknoten am Hals ( Er war Vertretungsarzt meiner Hausärztin, kannte mich nicht ).
    Ich schlug mich weiter mit diesen geschwollenen Lympfkoten und den Schmerzen im sternumbereich rum.
    Ende Januar dann bin ich in Klinikum gegangen, da die Schmerzen nicht besser wurden und ich nicht noch einen HA. aufsuchen wollte und ich Panik hatte "warum geht das nicht weg ?!".
    Im linikum dann wurde mir Blut abgenommen, Der Torso geröntgt, Die Lunge ausgiebig abgehört, ein EKG ( kein LangzeitEKG ) gemacht und eine ausführliche Befragung, bezüglich meiner Symptome gemacht.
    Bis auf einen erhöhten Billirubinwert war alles soweit in Ordnung. Man hat nichts feststellen können. Auf die frage ob es Lungenkrebs sein könnte aontwortete man mir, dass es in meinem Alter höchst unwahrscheinlich wäre und die Untersuchungen dahingehend nicht wegweisend waren.
    MAn hätte mich für ein LangzeitEKG dabehalten, welches aber, laut Aussage der behandelnden Ärztin nicht notwendig sei. Ich Verließ die Klinik ebenfalls ohne Befund/Diagnose meiner Beschwerden.
    Unmittelbar bin ich dann zum nächsten Arzt ( meine Hausärztin war noch im Urlaub ) und beschrieb ihm nochmal meine Beschwerden. Mittlerweile stellte sich eine leichte Heiserkeit ein. Auch dort meinte man, es sei nix schlimmes, lediglich ein Infekt.
    Dann Anfang Januar bin ich dann zu meiner Hausärztin, erzählte ihr alles und ich bekam eine Überweisung zum Internisten für eine Magenspiegelung. Besagte wure in der selben Woche Durchgeführt, mit dem Befund eines leichten Reflux und einer am Magenansatz leicht entzündeten Speiseröhre ( meine Sternumschmerzen liegen höher ). Daraufhin wurde mir Pantoprazol 40mg 1x täglich ( abends ) verschrieben.
    Diese nehme ich heute immernoch, der BEfund der Biopsie ist noch nicht da.
    Dann bin ich zum HNO Arzt, schilderte ihm meine Beschwerden, also Heiserkeit, geschwollene lympfknoten und ein Golbusgefühl, welches sich ebenfalls entwickelte.
    Besagter Arzt schaute mittels Spiegel auf meinen Kehlkopf, tastete meinen Hals ab und meinte, dass das Globsgefühl von geschwollenen Lympfknoten her rührt. Mit dem Kehlkopf und den Stimmbändern ( ich musste hoch tönen, als er mir auf den kehlkopf schaute ) wa alles ok.
    Diagnose, Entzündung des Rachenraumes, evt Refluxbedingt, habe ein, auf Pflanzlicher Basis, Spree bekommen.
    Danach bin ich zum Nuklearmediziner, wecher meine Schilddrüse untersuchte, Ultraschall und mittels Radioaktiver Lösung. Blut wurde auch abgenommen, es war bzw ist alles ok.
    Mittlerweile war das Globsgefühl weg, die geschwollenen Lymphknoten, der auf druck entstehende schmerz im/am obenren Sternum und Nackenschmerzen auf etwa gleicher Höhe waren aber noch da.
    Mitte/Ende Januar dann bin ich zum Orthopäden, welcher mir Blockanden in der Wirbelsäule lößte. es wurde nicht geröntgt oder er gleichen.
    Es stellte sich keine Besserung ein.
    Vor gut 5 tagen kontrollierte ich mein Sputum. Es wa mit bräunlichen Fädchen und Pünktschen durchzogen.
    Ich habe dies provoziert, also das aushusten des Sputums, da ich so keinen Husten/Reizhusten habe.
    Dann bin ich wieder zu meiner Hausärztin hin, da ich total aufgelöst und panisch war, habe sie nochmal auf die lympfknoten und den schmerz am Sternum angesprochen, sie meinte dann, es läge an der Psyche und dem Reflux, gab mir eine Überweisung für einen Pychater ( denke das werde ich wahrnehmen da ich mittlerweile echt fertig bin mit den Nerven und nicht mehr richtig arbeiten kann, weil diese Gedanken so unglaublich beherrschend und angsteinflößend sind ).
    Dennoch habe ich immernoch diese Beschwerden und habe einfach Angst, ich könnte an Lungenkrebs erkrankt sein, aufgrund meiner so unglaublich leichtfertigen Lebensweise in jüngeren Jahren

    Nochmal kurz zusammengefass:
    Seit mitte Dezember letzten Jahres habe ich auf druck Schmerzen im oberen Sternumbereich ( etwa 4 cm unter dem Schlüsselbein ). Das angrenzende Rippenpaar schmerzt ebenfalls bei druck, bis in die Schulter hoch. Die rippenzwischenräume schmerzen ebenfalls aber nur auch nur bei Druck. leichte Heiserkeit, geschwollene Lymphknoten am Hals ( links und rechts jeweils einer, länglich/oval, schmerzen nicht, auch nicht bei druck ), Punktuelle Nackenschmerzen/Rückenschmerzen, etwa auf der Höhe, wo es am Sternum Schmerzt. Angst/Panikzustände, Leichtes Gefühl von Krankheit, ab und an ein leichtes nicht schmerzhaftes ziehen unter dem Kinn/Unterkiefer, Auswurf der leicht bräunlich durchsetzt ist, ab und an ein kurzer Geschmack von eiter/blut im Mund ( etwa 5-10 sec ), muss aber dazu sagen, dass ich aufgrund der angst/panik angefangen habe im Mundraum zu knabbern.
    Diese Rücken und Sternumschmerzen kann ich nicht durch heftiges Ein/Ausatmen hervorrufen, bei diversen hektischen Bewegungen bzw Ruckartigen Anspannungen machen sie sich ab und an mit einem kurzen stechen bemerkbar.
    Also atmen kann ich ohne Porbleme, keine Enge oder Atemnot oder der gleichen, tiefes ein/ausatmen bereitet auch keine Probleme.

    Daswar es erstmal, ich hoffe die Angaben sind genau genug.
    Sicherlich sind ferndiagnosen, wie soll ich sagen, nicht vergleichbar mit einem Arztbesuch, denoch wäre ich über eine fachliche Vermutung schon sehr froh, da ich mich wiegesagt ercht fertig mache und zum einen Angst vor einer Krebserkrankung habe, als auch angst vor einer Panik/angsterkrankung. LAufe wiegesagt auf dem ahnfleich gerade, stehe auch just in diesem Moment unter extremer Anspannung.

    Das rauchen ist Geschichte, sowie der Alkohol auch, was kann ich weiter tun ? Ein CT/MRT des Oberkörpers machen lassen, ein Besuch beim Pneumologen ? Muss ich mir sorgen wegenKrebs machen ?

    Ich bedanke mich im Vorraus für eure Antworten

    MfG Tim







  • Re: braunes Sputum - Sternum schmerzt, Krebsangst

    Man hat ja alle wesentlichen Ursachen (koronare Herzerkrankung, Ösophagitis, Prozeß im Thorax) abgeklärt. Da scheint nichts zu sein, obwohl ein Reflux besteht und etwas beitragen könnte. Aber Sie nehmen inzwischen Pantoprazol.
    Es bleiben Beschwerden des muskuloskeletalen Systems, z.B. Schmerzen der Rippenansätze (Tietze-Syndrom), Verspannungen von der Wirbelsäule, die in die Rippen ausstrahlen, Nervenreizungen oder schlicht Thoraxwandschmerzen (die es auch aus unbekannten Gründen geben kann). Das wäre dann eher ein orthopädisches Problem. Vielleicht hängt es auch mit Ihrer beruflichen Tätigkeit zusammen: Fehlhaltung, besondere Beanspruchung etc. Da müssten Sie selbst mal beobachten bzw. nachdenken.
    Um ganz sicher zu sein, dass keine Raumforderung im Thorax dahinter steckt, könnte man noch ein CT durchführen, da Röntgen nicht alles zeigt. Das muss der behandelnde Arzt entscheiden. Eventuell hilft es auch, wenn man einigermaßen sicher ist, dass es nichts Ernstes ist.

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    • Re: braunes Sputum - Sternum schmerzt, Krebsangst

      Ich bedanke mich bei ihnen Herr Dr. Wust für ihre schnelle Antwort. Ich bin wirklich fertig im Moment und denke, ich werde am Montag nochmal mit meiner Hausärztin sprechen und Sie um eine Überweisung für ein CT bitten. Wünsche ihnen noch einen schönen Abend. Mit freundlichen Grüßen, Tim

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