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bauchspeicheldrüsenkrebs

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  • bauchspeicheldrüsenkrebs

    Hallo, ich habe eine frage. Meine frau liegt im Augenblick mit einer wahrscheinlichen bauchspeicheldrüsenentzündung im krankenhaus.sie sollte aufgrund der beschwerden durch die röhre, was allerdings nur bedingt möglich war,da kein kontrastmittel gespritzt werden konnte,da sie u.a. an schilddrüsenkrebs operiert wurde und durch das kontrastmittel der "schlafende Krebs" geweckt werden könnte. Ausserdem ist meine Frau noch durch Gebärmutterhalskrebs(totaloperation) vorbelastet. Desweiteren starb ihre grossmutter an bauchspeicheldrüsenkrebs.meine frage nun: durch welches für meine Frau ungefährliche untersuchung kann man bauchspeicheldrüsenkrebs ausschliessen? Vielen dank im vorraus Wolfgang

  • Re: bauchspeicheldrüsenkrebs

    Wenn ein SD-Karzinom vorlag, wird doch sicherlich eine Einnahme von L-Thyroxin erfolgen. Dann werden die eventuell noch vorhandenen SD-Zellen blockiert (supprimiert). Eigentlich wäre also die Kontrastmittelgabe möglich (auch eines jodhaltigen KM).
    Im Falle des Pankreas kann man auch eine MRT durchführen. Das beim MRT gegebene Kontrastmittel enthält kein Jod und kann hier auf jeden Fall gegeben werden. Die MRT ist zur Beurteilung der CT mindestens ebenbürtig. Ausschließen kann man ein Pankreaskarzinom so leider nicht, aber es wird unwahrscheinlich. Es gibt Fälle (bei einer chronischen Pankreatitis), wo chronische Entzündung und Tumor schwer auseinander zu halten sind. In diesen (seltenen) Grenzfällen muss eventuell eine Operation oder zumindest Laparoskopie (Bauchspiegelung) für die Diagnosestellung erfolgen. Eine ERCP ist eine weitere sehr genaue Untersuchungsmethode, die aber auch sehr aufwendig ist. Zunächst sollte die Bildgebung mittels MRT, CT und Ultraschall ausgeschöpft werden.

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