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Lymphknoten geschwollen- Krebsangst

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  • Lymphknoten geschwollen- Krebsangst

    Hallo,

    vor einer Woche war bei mir rechts am Hals, nach einer Nacht mit stärkeren muskelschmerzen, morgens plötzlich ein recht großer lymphknoten zu sehen (!)- etwas größer als eine murmel. samstag morgen war der zweite da, etwas darunter, auch sichtbar, aber nicht ganz so groß, außerdem auf der linken seite (symmetrisch zum ersten) einer, gut fühl-aber nicht sichtbar. da ich in der woche vorher muskelkater durch pilatestraining (aufrechte haltung :-) ) am hals-nacken-schulter-bereich hatte, und daran herummassiert hatte, weiß ich, dass die lymphknoten tatsächlich vorher nicht da waren- das hätte ich bemerkt. alle haben stark geschmerzt, wenn man sie nur leicht ausversehen berührt hat- besonders der größte. der arzt hat einen geröteten hals gesehen, mir blut abgenommen und ein antibiotikum mitgegeben (auf versuch- das hat nichts bewirkt)im blutbild waren die leukozyten etwas erniedrigt, aber nicht sehr, sagte er, grenzwertig, sonst war alles total in ordnung. daraufhin hat er nachträglich noch pfeiffersches drüsenfieber testen lassen, woraufhin herauskam, dass ich das als kind wohl schon hatte (ich bin jetzt 26 jahre alt). nun sagte er, dass ich montag nochmal zur kontrolle kommen soll , hat sich nichts verändert, würde er einen termin zur lymphknoten-entfernung machen wollen, um zu schauen, ob ein lymphom dahinterstecken könnte. über die 7 tage sind die schmerzen immer besser geworden, letzte nacht konnte ich das erste mal schmerzfrei schlafen,und sie tun nur noch weh, wenn man darauf drückt- nicht mehr den ganzen tag oder schon bei leichter berührung. den größten konnte man kaum verschieben, jetzt geht das wieder richtig gut, ich bilde mir auch ein, dass er etwas kleiner geworden ist. der kleinere auf der gleichen seite ist fast weg- man sieht ihn nicht mehr und spürt ihn nur noch leicht, wenn man ihn sucht. ist das ein gutes zeichen? ich habe angst, nachdem im blutbild nichts zu finden war, dass es gar nichts anderes als krebs sein kann....
    und: könnte man vor so einer lymphknotenentfernung noch etwas anderes testen? gibt es nicht noch andere infektionen, außer dem pfeifferschen drüsefieber, bei denen die lymphknoten anschwellen? oder könnte man noch einen ultraschall machen, statt gleich an eine entfernung zu denken...? andererseits, verliert man vielleicht zu viel zeit, wenn das krebsartig wäre?
    noch eine frage, was wäre, wenn man den lymphknoten nun entfernt hätte: kann man in der biopsie auch autoimmunkrankheiten oder anderes,virales erkennen bzw. wird das geprüft?

  • Re: Lymphknoten geschwollen- Krebsangst


    Reaktive LK-Vergrößerungen kann es bei verschiedenen Infekten geben. Vieles spricht ja bei Ihnen für einen viralen Infekt (Muskelschmerzen, Halsentzündung). Auch die erniedrigten Leukozyten sprechen nicht dagegen. Schmerzhaftigkeit der LK spricht für Entzündung, also gegen Krebs/Lymphom. Wenn jetzt Besserung einsetzt, würde ich weitere Beobachtung empfehlen. Eine Lymphomerkrankung (M. Hodgkin oder Non-Hodgkin Lymphom) würde sich durch weiteres Wachstum der LK bemerkbar machen. Solange dieses Wachstum nicht nachweisbar ist, besteht m.E. keine Indikation zu einer Biopsie.

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