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Mundkrebs? mit 19?!

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  • Mundkrebs? mit 19?!

    Hallo,

    ich habe schon länger weiße Stellen an der Wangenschleimhaut und den Zungenrändern, das scheinen wohl Druckstellen zu sein also normal und kein Problem.

    Was mich aber wirklich beunruhigt ist so ein kleiner (2mm) großer Knubbel/Pickel an diesen Druckstellen.
    Ich bekomme bei sowas fast automatisch Angst vor Krebs und wenn man sich dann etwas umschaut macht es das ganz und gar nicht besser.
    Daher wollte ich mal die Experten hier fragen, ob das wie Krebs aussieht (siehe Bilder unten) und ich damit zum Arzt (welchem?) gehen sollte oder ob der nur mit dem Kopf schütteln würde und mich für einen albernen Hypochonder halten würde.

    Zu meiner Person: Ich bin 19, männlich, habe nie geraucht (und habe es auch nicht vor) und trinke gelegentlich Alkohol, aber auch etwas ängstlich was die Gesundheit angeht.

    Hier nun die Bilder, die hier sind von den besagten Druckstellen und Abschürfungen!?!

    http://oi55.tinypic.com/dm8h0o.jpg

    http://oi56.tinypic.com/23wwvg1.jpg

    Und hier die Stelle, die mich so beunruhigt:

    http://oi51.tinypic.com/2r3fejq.jpg

    (Bei Bedarf mache ich weitere Bilder)

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir helfen könnt und sagt, was ich tun sollte.

  • Re: Mundkrebs? mit 19?!


    Die von Ihnen beschriebenen weißen Stellen könnten Leukoplakien darstellen, das sind Präkanzerosen (also Vorstufen einer Krebserkrankung). Das kann ich nicht ausschließen, obwohl es überhaupt nicht zu Ihrem Alter passt. Man kann sicher nicht sagen, dass solche Veränderungen als Folge von Druckstellen (wodurch?) „normal“ sind. Eine weitere Abklärung ist aus meiner Sicht empfehlenswert und sollte vermutlich durch histologische Untersuchung erfolgen. Es gibt allerdings auch andere Erkrankungen der Mundschleimhaut, die mit solchen Veränderungen einhergehen: der HNO-Arzt und/oder Hautarzt sind hier der richtigen Fachleute, um die Veränderungen zu beurteilen und eine weitere Abklärung vorzunehmen.

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    • Re: Mundkrebs? mit 19?!


      Hallo und vielen Dank für Ihre Antwort, die mich schon sehr beunruhigt.
      Mit "Druckstellen" meinte ich, dass sich die Zähne an den Wangen eindrücken, da diese Linie recht genau zum Muster der Zahnreihen passt. Die Stelle von Bild 3 ist übrigens verheilt.

      Trotzdem werde ich morgen zum Hausarzt gehen.

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      • Re: Mundkrebs? mit 19?!


        Ich habe mir Ihre Bilder noch einmal angesehen und muss ergänzen, dass hier möglicherweise auch Schleimauflagerungen zu dem weißlichen Eindruck beitragen. Das wäre natürlich harmlos (und abwischbar). Sicher sollte man nach diesen Bildern keine Diagnose stellen. Ich wollte alle möglichen Diagnosen berücksichtigen. Allerdings ist eine Leukoplakie in Ihrem Alter wirklich sehr unwahrscheinlich, und vermutlich sind es nur harmlose Auflagerungen. Eine Vorstellung beim HA ist sicher sinnvoll, um die Veränderungen zu beurteilen.

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        • Re: Mundkrebs? mit 19?!


          Ich war gestern beim HA, er sagte für Ihn sieht es nicht aus wie Leukoplakien, darum wollte er keine Gewebeprobe nehmen. Zumal ich deswegen ohnehin schonmal bei einer Dermatologin war, die so etwas - meinem HA zu Folge - erkennt. Ich soll die Stellen nur beobachten.

          Finden Sie es eigentlich unnormal, hypochondrisch oder in anderer Weise problematisch, wenn ich mit 19 Jahren gleich an so ziemlich das Schlimmste (Krebs) denke? Sowas passiert mir öfters (bei einem verkapseltem Lymphknoten dachte ich an Lymphkrebs, bei einem starken Husten mit etwas Blutauswurf an Lungenkrebs und auch schonmal an Hodenkrebs).

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          • Re: Mundkrebs? mit 19?!


            Die von Ihnen beschriebene Krebsangst ist sicher nicht die Regel. In der Jugend denkt man üblicherweise nicht an eine solche Erkrankung, die in diesem Alter äußerst selten ist. In Ihrem Alter sind übrigens Unfälle die häufigste Todesursache. Ob ich das nun problematisch finde, ist eigentlich nicht wichtig. Entscheidend ist, ob Sie selbst darunter leiden. In diesem Fall wäre eine psychotherapeutische Beratung sinnvoll. Ansonsten ist es sicher sinnvoll, sich über die Krebserkrankungen zu informieren. Sie werden dann darauf kommen, dass die von Ihnen beschriebenen Beschwerden keine Leitsymptome einer Krebserkrankung darstellen, sondern i.d.R. mit einer Infektion assoziiert sind. Erst bei atypischen Verläufen sollte man auch die Möglichkeit einer Krebserkrankung im Hinterkopf haben. Das ist natürlich eine altersabhängige Wahrscheinlichkeit.

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