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Speiseröhrenkrebs...

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  • Speiseröhrenkrebs...

    Hallo...
    Der Speiseröhrenkrebs meines Mannes konnte auf Grund der zu hohen Lage nicht operiert werden. Bestrahlung und Chemo wurden im November beendet und in dieser Hinsicht kann auch nicht mehr gemacht werden.
    Vor ca. 4 Wochen wurde nun ein Stent von 11cm eingesetzt, da mein Mann nicht mehr seine Spucke schlucken konnte.
    Bis dahin hat er die Nahrung über die PEK gut vertragen...aber seit einigen Tagen kommt die Nahrung auch wenn sie sehr langsam einläuft oben wieder raus.
    Er soll 2 Liter Nahrung und 1 Liter Wasser am Tag bekommen, aber wenn es am Tag 500ml Nahrung und 500ml Wasser sind ist das schon viel.
    Seit der Stenteinsetzung hat er 2 Wochen lang Morphinpflaster alle 3 tage bekommen und seit einigen Tagen bekommt er Jurnista 32mg 1 mal am Tag...was jedoch nicht ausreicht seine Beschwerden zu lindern...
    Wegen seiner ständigen Übelkeit (die Nahrung und das Wasser kommen hoch)habe ich etwas Flüssigkeit aus der PEK laufen lassen und sie war knatsch Gelb.
    Nun zu meiner Frage...
    Ich betreue meinen Mann, habe auch mit dem Arzt des KH gesprochen der dann meinte, eine bessere Ernährung würde er nur im KH bekommen...im Sinne von über den gelegten Port.
    Mein Mann möchte aber nie wieder ins KH, denn er war dieses Jahr schon 5 mal drin.
    Noch eins, der Stuhlgang geht nicht mehr ohne Medikamente, er hat große Schwierigkeiten Wasser zu lassen, auch hier für bekommt er Medikamente.
    Ich versuche wirklich alles, stehe nachts auf um die Nahrung wieder anzuschliessen, aber es bleibt nicht drin...oder ihm wird übel davon.
    ich habe ein bischen die Angst das es nachher heisst, ich hätte ihn verhungern lassen...so fühle ich im Moment.
    Kann man nicht die Portversorgung über einen Pflegedienst machen lassen, denn laut Aussage des KH darf nur ein Arzt eine Nahrung am Port anschliessen...stimmt das?

    Ich danke ihnen für`s lesen

    mit freundlichen grüßen

    Bellanonna


  • Re: Speiseröhrenkrebs...


    Offenbar entsteht bei der Ernährung über die PEG Übelkeit (eventuell auch durch das Morphin mitbedingt). Vielleicht kann man die Übelkeit medikamentös angehen, zumindest mit MCP-Tropfen. Allerdings sollte man die regelrechte Passagemöglichkeit prüfen. Das kann, wenn Zweifel bestehen, mit etwas Kontrastmittel prüfen (das geht aber nur im Krankenhaus). Magensekret kann grünlich-gelbliche Farbe haben (das würde ich nicht per se als pathologisch werten). Wenn die PEG-Ernährung nicht mehr toleriert wird, kann das allerdings auch Ausdruck einer sehr fortgeschrittenen Tumorerkrankung sein. Dann kann es u.U. sehr schwierig werden. Dann könnten Sie als Angehörige überfordert sein und ein KH-Aufenthalt wäre empfehlenswert (auch wenn Ihr Mann das nicht will). Ein geeigneter Pflegedienst könnte m.E. auch Infusionslösungen anschließen. Das ist nicht ausschließlich Ärzten überlassen. Aber vielleicht sind die Mitarbeiter, die bei Ihnen die Hausbesuche durchführen, nicht ausgebildet dafür.

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