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Frage an Experten, CA-Metastase

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  • Frage an Experten, CA-Metastase

    Bei mir wurde am 14.7.09 eine CA-Metastase aus dem Kleinhirn entfernt. Das pathologische Gutachten sagt aus, dass es sich um hellzelliges bis blaß-eosinophilzelliges Tumorgewebe, negativ für den Pankreatin-Antikörper MNF116 und negativ für CD10 handelt.
    Als Ursprungsort wird die Niere angenommen, da sich dort eine 1,3 cm große eingeblutete Nierenzyste finden lässt. Diese Zyste wurde am 13.8.09 entfernt, mit dem Ergebniß das es nur eine Zyste war.
    Eine PET / CT Untersuchung ergab keinen Hinweis auf signifikante malignomtypische Fehlbelegung oder sonstige Abnormalitäten.
    Als nächstest findet eine Bestrahlung des Gehirnes statt.
    Alle Blutwerte sind in Ordnung
    Mich würde interessieren wie man SINNVOLL weiter behandelt oder nur noch beobachtet und jetzt eine REHA anschließt


  • Re: Frage an Experten, CA-Metastase


    Es kommt ja vor, dass man bei einer (solitären, also einer einzigen) Hirnmetastase keinen Primärtumor findet. Man spricht vom CUP Syndrom (cancer of unknown origin). Ich gehe davon aus, dass mit einer MRT des Kopfes abgesichert wurde, dass keine weitere Metastase im Kopf vorliegt. Außerdem wird sicherlich eine lokale Bestrahlung des Resektionsbereiches der ehemaligen Metastase erfolgen, am besten stereotaktisch (basierend auf einem MRT nach der Op). Dann sollte man so vorgehen. Natürlich sind weitere Kontrollen erforderlich, da der Primärtumor irgendwann später zum Vorschein kommen kann. Reha könnte sinnvoll sein.

    Kommentar


    • Re: Frage an Experten, CA-Metastase


      Vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Ihre Annahme ist richtig. Ein Primarius wurde bei allen Untersuchungen
      ( Ganzkörper-PET, MRT - Schädel, Lunge, Abdomen ) nicht gefunden.
      Die Bestrahlung wird z.Zt. vorgenommen. Eine Reha ist beantragt
      Frage: ist es Sinnvoll eine prophylaktische Chemotherapie zu beginnen?
      Der Onkologe sprach von Interferon.

      mfg.
      Udo von der Ohe

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