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Muskelspasmen in Händen und Füßen

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  • Muskelspasmen in Händen und Füßen

    Hallo,
    seit über drei Jahren quälen mich verschiedene Symptome die sich nahezu tägl.verändern und verschlimmern. Angefangen hat alles mit Schmerzen im Bereich BWS worauf auch Bandscheibenvorfälle festgestellt wurden, weiter ging es dann mit Muskelspasmen in Händen und Füßen. Zuerst nur hier und da mal und auch relativ selten. Nach einigen Wochen wurden aber dann sowohl Schmerzen und Spasmen Tag für Tag schlimmer . Unzählige Untersuchungen und Krankenhausaufenthalten später suchte ich einen Spezialisten auf der zunächst eine kompression des Rückenmarks vermutete . Auch er ordnete verschiedene Untersuchungen an, unter anderem CT´s und MRT´S von der ganzen Wirbelsäule mit dem für mich erschreckenden Ergebniss dass meine Symptome nicht auf eine kompression des Rückenmarks zurück zu führen sind. Inzwischen sind die Symptome,die nicht die einzigsten sind, so schlimm ( vorallem in den Füßen ) das ich an manchen Tagen garnicht mehr geh´n kann. Er hat jetzt noch ein NMR Schädel und eine Lumbalpunktion angeordnet " wollte" mir aber noch nicht sagen welche vermutung er hat. Was ist los mit mir ???


  • Re: Muskelspasmen in Händen und Füßen


    Wenn Sie bei zahlreichen Spezialisten waren, die offenbar keine Diagnose gestellt haben, ist es doch sehr optimistisch, jetzt eine Diagnose in einem Forum zu erhalten, oder? Trotzdem fällt mir auf, dass Sie keine Ergebnisse einer neurologischen Untersuchung referieren. Wurden die peripheren Nerven untersucht (Nervenleitgeschwindigkeit, Schwellen)? Handelt es sich eindeutig um ZNS-bedingte Störungen? Bei solchen spastischen Störungen mit wechselndem Charakter denkt man an eine MS (multiple Sklerose) oder eine ähnliche neurologische Erkrankung. Das scheint auch Ihr Arzt im Sinn zu haben, denn man findet bei dieser Erkrankung charakteristische Befunde bei einer Lumbalfunktion (Erhöhung der Zellzahl) und im MRT (Entzündungsherde). Es ist nach meiner Kenntnis typisch für MS-Patienten, dass sie mit den oft rätselhaften Störungen mitunter längere Zeit brauchen, bis die Diagnose gestellt wird. Allerdings sollten Sie auch zum richtigen Facharzt gehen. Das ist hier der Neurologe.

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    • Re: Muskelspasmen in Händen und Füßen


      Sehr geerter Prof. Wust,
      ich war nicht bei zahlreichen Spezialisten sondern "nur" bei einem und dieser hat in einem Monat mehr Untersuchungen angeordnet als die anderen ,vorwiegend in Krankenhäuser´n , zahlreichen Ärzte. Darunter waren z.B. Muskelmessung, Nervenleitgeschwindigkeit CT´s der ganzen Wirbelsäule, Labor 1 ... Da bei diesen Untersuchungen "soweit" alles in Ordnung war,ordnete er ein NMR Schädel und eine Lumbalpunktion an. Diese Untersuchungen steh´n jetzt noch an. Mein Problem in den vergangenden drei Jahren war einfach dass ich von einem zum anderen Arzt gereicht wurde und keiner dieser "zahlreichen " Ärzte auch nur ansatzweise versucht hat herauszufinden woher diese Spasmen kommen,im Gegenteil, anscheinend galt hier das Motto - diese Symptome kennen wir nicht,also ist da auch nicht´s - bis auf diesen Spezialisten, der diese Spasmen nicht nur geseh´n sondern auch ernst genommen hat !! Die Vermutung das es z.B. MS sein könnte, hörte ich zum ersten mal bei diesem Spezialisten für Wirbelsäulenchirurgie. Der Grund weshalb ich mich in diesem Forum angemeldet habe war die Hoffnung auf jemanden zu treffen der eventuell die selbe Symptomatik hat wie ich und schon eine Diagnose dafür bekommen hat damit ich eventuell weiss was auf mich zukommen könnte .

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      • Re: Muskelspasmen in Händen und Füßen


        Wenn Sie „Leidensgenossen“ suchen, die Ihnen sicherlich viele Informationen und Tipps geben können, sollten Sie sich an die entsprechenden Selbsthilfegruppen wenden. Geben Sie MS Selbsthilfe unter Google ein (186.000 Treffer). Ein Krebsforum ist nicht geeignet dafür. Es wäre reiner Zufall, wenn gerade jemand mit Ihrem Krankheitsbild dort unterwegs wäre.
        Wenn Ihr Arzt schon die Verdachtsdiagnose MS geäußert hat, sollten Sie nicht behaupten, dass er Ihnen seine Vermutungen nicht mitteilt. Es ist immer sinnvoll (auch für Patienten) sämtliche Informationen gleich mitzuteilen. Die Medizin ist kein Ratequiz.

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        • Re: Muskelspasmen in Händen und Füßen


          Sehr geerter Prof.Wust,
          " z. B. MS " , das ist der genaue Wortlaut in meinem letzten Beitrag !!! Ihr " Hinweis " auf die MS Foren kommt leider zu spät denn dort habe ich mich schon umgeschaut !!!! Leider habe ich keine Erklärung dafür weshalb Sie mir hier so entgegentreten, denn ich bin wie unzählige ander auf der Suche nach Menschen mit ähnlichen oder sogar den selben Symptomen die mir mit Rat und Tips zur Seite steh´n !!! Es ist schockierend das Sie als Prof. nicht wissen dass meine Symptome nicht nur durch eine" eventuelle MS" sondern auch durch einen Gehirn/Rückenmarkstumor verursacht werden könnten und wenn ich mich nicht irre, gehören Tumore doch zur Kategorie Krebs oder ???!?? Aber dennoch, vielen Dank , Ihr Beitrag verstärkt regelrecht das Vertrauen in die Ärzte !!!!!

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          • Re: Muskelspasmen in Händen und Füßen


            Sie haben wechselnde Beschwerden seit vielen Jahren. Da ist ein Tumor sehr unwahrscheinlich. Das kann man gleich von vorne herein sagen. Außerdem kann ich ja nicht wissen, was Sie schon alles wissen oder schon versucht haben.
            Eigentlich wollte ich Ihnen nur ein paar Hinweise geben a) wie Sie geschickter mit Ärzten umgehen (mich können Sie ja ruhig beschimpfen, aber bei Ihren „tatsächlichen“ Ärzten können Sie Nachteile haben), b) wo Sie Menschen finden, die sich in ähnlicher Situation befinden.

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            • Re: Muskelspasmen in Händen und Füßen


              " Symptome und "Beschwerden", die bei Gehirn-Rückenmarkstumoren auftreten können, sind sehr vielfältig. Sie hängen vor allem von der Lokalisation und der "Wachstumsgeschwindigkeit" des Tumors ab.
              Intraspinale Ependymome z.B. verursachen Rückenschmerzen,Gangstörungen, schlaffe und/oder spastische Lähmungen, Lähmungen einzelner Gliedmaßen, Querschnittslähmung usw... aber dass wissen Sie ja sicherlich alles !!!

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              • Re: Muskelspasmen in Händen und Füßen


                [quote kleinerPechvogel]" Symptome und "Beschwerden", die bei Gehirn-Rückenmarkstumoren auftreten können, sind sehr vielfältig. Sie hängen vor allem von der Lokalisation und der "Wachstumsgeschwindigkeit" des Tumors ab.
                Intraspinale Ependymome z.B. verursachen Rückenschmerzen,Gangstörungen, schlaffe und/oder spastische Lähmungen, Lähmungen einzelner Gliedmaßen, Querschnittslähmung usw... aber dass wissen Sie ja sicherlich alles !!![/quote]
                Falls sie nur schreiben wollen, sind sie hier im falschen Forum. Schreiben sie ihr Anliegen unter "Krankheiten-Alltag-Leben" oder "Seltene Krankheiten", dort bekommen sie vielleicht Antworten von betroffenen Menschen.

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                • Re: Muskelspasmen in Händen und Füßen


                  Sie haben in Ihrer ersten Darstellung Informationen mitgeteilt, die einen Tumor sehr unwahrscheinlich erscheinen lassen. Und danach bin ich gegangen. Zum einen erwähnten Sie, dass MRT´s schon gelaufen sind, zum anderen sprachen Sie von wechselnden Beschwerden in Händen und Füßen – und das über Jahre. Das passt wirklich nicht zu einem Tumor, der je nach Lokalisation eine (neurologische) Herdsymptomatik verursacht. Die Beschwerden eines Tumors können zwar vielgestaltig sein, sie sollten sich aber einer bestimmten Lokalisation zuordnen lassen. Außerdem sollten sie über die Zeit konstant (und eher zunehmend) sein.
                  Sie fragten am Anfang, was für eine Erkrankung das sein könnte – und da stand ein Tumor nicht an erster Stelle.

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