• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Malignes Lymphom

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Malignes Lymphom

    Vor ca. 4 Monaten bemerkte ich ab und zu leichte Schmerzen im rechten Arm; eines Tages griff ich mir zufällig unter die Achsel und stellte einen Knoten fest.
    Nach längerem Zögern- aus Angst- suchte ich schliesslich doch meinen Gynäkologen auf, der einen geschwollenen Lymphknoten diagnostizierte; meine Brust sei unauffällig. Da ich jedoch schon über 40 sei, sei eine Mammographie ohnehin mal fällig; nur so, zur Sicherheit; und überreichte mir eine dementsprechende Überweisung zum Radiologen/Screening.
    Da ich ein Mensch bin, der immer Angst vor dem "Schlimmsten" hat und bei jedem Gang zum Arzt schon weiche Knie wegen der Diagnose hat, liess ich die Überweisung erst einmal 4 Wochen liegen - da der Knoten mittlerweile meiner Meinung nach auch etwas abgeschwollen war. Dann jedoch , während mehrerer Nächte, begann es wieder in der Achsel zu ziehen )ca. 5 Tage vor der Periode) und ich ertastete hierauf nun mittelweile schon 2 dicke Knoten/Geschwulste. Nicht nur ich, auch mein Partner - also keine Hypochondereinbildung -.
    Nun beschloss ich endgültig, einen Termin für die Mammographie zu machen.
    Gesagt, getan...8 Tage später hatte ich den Termin. Den Arzt habe ich nur kurz zu Gesicht bekommen, "untersucht" (= die Lymphknoten ertastend) hat mich eine MTA und auch das Screening gemacht; der Arzt kam nur für ca. 1 Minute zum Vorschein, um mir lapidar mitzuteilen, dass er auf der Radio "nichts sähe", es sei alles in Ordnung, Tschüss....und weg war er. ....
    Seit dieser Mammographie - ich wollte hiergegen wirklich etwas unternehmen, einfach so abserviert zu werden, ohne, dass mir zumindest nahegelegt wurde, einen weiteren Arzt/Internisten, etc.. bezüglich meiner Lymphknoten zu konsultieren - hatte ich aber im Geschäft in meiner Führungsposition so viel um die Ohren soviel Stress, dass ich nicht dazu kam; nicht einmal mehr dazu, weiterhin zu verfolgen, wie sich die Knoten in meiner Achselhöhle entwickeln. Ich habe es, ehrlich gesagt, vor lauter Stress vergessen; und das mir! einem - wie mein Freund sagt -, Hypochonder par excellence.....wobei ich meiner Meinung nach keiner bin, ich spüre nur einfach, wenn etwas in meinem Körper nicht stimmt.....und ausserdem schmerzten sie auch nicht mehr; habe nach der Mammographie noch ab zu mal kurz getastet, aber da habe ich nichts mehr gross gespürt.
    Langer Rede kurzer Sinn: seit 2 Nächten verspürte ich wieder dieses Ziehen unter dem Arm; ich habe den ganzen Tag versucht, nicht mehr daran zu denken, nicht zu "tasten".
    Habe dann aber doch, vor 2 Stunden, in der Badewanne getastet und bin nun fast ganz sicher, ein malignes Lymphom zu haben. Es sind wieder 2 dicke Knoten, schmerz- bzw. tastempfindlich; meiner Meinung nach - und auch mein Freund meint, sie seien noch etwas geschwollener als vor 2 Monaten - . Und sie verändern zwar, je nach Bewegung die Lage, aber ich kann sie dennoch ganz konkret greifen, wenn ich keinen einzigen Muskel anspanne und den rechten Arm ohne Spannung nach vorne sacken lasse; 2 riesige Knoten, Verhärtungen, bzw. komische Gewebestrukturen ...ich bin zwar 42 und die Diagnose meines Gynäkologen lautete " zyklusbedingte Mastodynien"....(bin auch wieder ca. 4 Tage vor der Menses) aber ich bin mir ganz sicher, dass da etwas nicht stimmt.

    Und auch, wenn man mir sagt, dass so etwas multiple, nicht maligne, Ursachen haben kann (wie z.B. ein Zahn, etc....), so glaube ich in diesem Fall nicht daran. Ein Lymphknoten kann mal ein paar Tage geschwollen sein, vielleicht auch ein paar Wochen, ohne bösartig zu sein.....aber niemals über mehrere Monate hinweg, und dann auch gleich noch mehrere, bzw. zwei.

    Ferndiagnosen....ich weiss...unmöglich.....aber lieber schnell unwissend sterben als Chemo etc..... durchzumachen ??? Ohne Ergebnis???? !!!!!
    Das Leben noch etwas geniessen ???


  • Re: Malignes Lymphom


    Man kann in der Axilla reaktiv durchaus LK-Schwellungen haben. Schmerzhaftigkeit ist geradezu typisch, es ist ja letztlich eine Entzündung. Der Tastbefund ist entscheidend, und den hat ja Ihr Gynäkologe erhoben. Diese wechselnden Beschwerden sprechen für die o.g. Diagnose. Ein malignes Lymphom würde erstens laufend an Größe zunehmen (deutlich > 1 cm) und permanent tastbar sein. Lymphome, die von der Axilla ausgehen, sind ohnehin selten. Ein Mammakarzinom wurde (weitgehend) ausgeschlossen. Wenn man weitere Abklärungen durchführen will, sollte man eine Ultraschalluntersuchung der LK anstreben. Da kann man die Ursache einer LK-Vergrößerung am besten beurteilen. Vielleicht kann Ihr HA oder Gynäkologe einen geeigneten Untersucher vorschlagen (i.d.R. Radiologe oder Gynäkologe).

    Kommentar


    • Re: Malignes Lymphom


      Zunächst einmal Danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, mir zu antworten.

      Sie schreiben, dass Lymphome in der Axilla ohne Diagnose Mamma Ca. eher selten sind; selten heisst aber, dass es durchaus vorkommt; statistisch gesehen also zu einem sehr geringen Prozentsatz, dennoch aber existent.
      Nun bin ich so weit wie zuvor, schlafe keine Nacht mehr....zumal ich diesen Knoten nach wie vor tasten kann (vor der Menses härter und grösser, zuweilen 2, danach weicher und - vermeintlich - kleiner und nur noch einen). Warum ich nicht zum Arzt gehe ? Aus Angst vor der Diagnose, die ich schon sicher glaube, zu kennen.

      Interessieren würde mich aber dennoch: am 31. März war ich zur Mammographie; die MTA hat sich wirklich bemüht - und ich mich dafür verrenken müssen - meine rechte Axilla mit dem Lymphknoten auf eine gesonderte Aufnahme zu bekommen. Kann man anhand so einer Aufnahme denn wirklich Lymphome erkennen ??? Bzw., was erkennt man wirklich?
      Alles, was mir nach der Untersuchung vom Radiologen gesagt wurde: alles ok......
      Nicht mal eine Rückmeldung meines überweisenden Gynäkologens.

      Kommentar


      • Re: Malignes Lymphom


        hallo,
        sie haben amgst davon, das es krebs sein könnte, und haben angst zum arzt zu gehen?
        sehen sie es doch mal so rum, wenn es krebs sein sollte, ist eine frühe diagnose sinnvolle wie wenn sie zögern u zu spät hingehen denn dann kann man nix mehr machen!
        das ist meine meinung, die nun nicht heissen muss, das sie krebs haben.
        aber dennoch sie sollten ihre angst bei seite packen u zum arzt gehen u die lymphknoten mal abtasten lassen als selbst drann rumzufummeln!
        sie haben recht das was dr wust schrieb, es ist selten aber leider ist nix unmöglich...
        flugzeuge stürzen auch selten ab, dennoch passiert solch ein absturz manchmal....
        also gehen sie zum arzt, denn spektakulationen via internet bringen ihnen rein gar nix u machen sie nur noch verrückter.
        ich drücke ihnen die daumen u gute besserung

        ps vielleicht ist das anschwellen der lymps. auch nur menstruations bedinkt da sie sich beobachten u schreiben das diese nur anschwellen wenn sie ihre periode bekommen? u hinterher abschwellen? u mitunter auch schmerzen...
        schneiden sie das mal bei ihrem gynekologen an.

        Kommentar



        • Re: Malignes Lymphom/Befund der Mammographie


          Habe mir heute den Befund der Mammographie von der Praxis meines Gynäkologens faxen lassen (auf meinen Hinweis am Telefon, die Schwellung sei nach wie vor da, erhielt ich die Auskunft, laut Mammografie seien die Lymphknoten unauffällig, das gäbe es durchaus mal......da sei vielleicht irgend eine Entzündung im Körper....solle das mal "beim Hausarzt" untersuchen lassen, wenn es mich beunruhige.... ).

          Der Befund lautet: Mammographie cranio-candal und oblique beidseits:
          Bds. einzelne Kalzifikationen ohne malignom-suspekte gruppierte Mikrokalzifikationen. Keine Architekturstörung oder suspekte Opazitäten. Mäßiggradige mastopatische Veränderungen. Teilinvolutiertes Drüsenparenchym. Cutis, Axilla und Mamille o.B.
          Beurteilung: Kein malignitätssuspekter Befund, BIRADS II, ACR III.

          Was ist denn ein teilinvolutiertes Drüsenparenchym?? Das habe ich nicht mal in der Psychrembel gefunden; und was bedeutet BIRADS II und ACR III ?
          Und ist dieser Befund wirklich ausführlich und korrekt genug ???

          Kommentar


          • Re: Malignes Lymphom/Befund der Mammographie


            Man kann in der Mammographie LK in der Axilla in der Schrägaufnahme (oblique) darstellen. Das ist aber eigentlich nicht das geeignete Instrument dafür. Ich erwähnte schon, dass dafür der Ultraschall sehr geeignet ist. Allerdings ist hier der Mammographiebefund wirklich unauffällig, so dass LK-Schwellungen in der Axilla einer Entzündung zugerechnet werden.
            Involution ist die Rückbildung des Drüsenkörpers mit dem Alter (da hat also teilweise eine Rückbildung begonnen). BIRADS II ist eine radiologische Klassifikation (Breast Imaging Reporting etc), die hier keinen Verdacht auf Malignität ergibt (gutartiger Nebenbefund). Ein Verdacht beginnt überhaupt erst ab BIRADS 4. ACR III ist eine Dichteklassifikation der Brust nach dem American College of Radiology (relativ dichtes Drüsengewebe).
            Zusammenfassend ergibt sich kein Anhalt für einen bösartigen Tumor (das wäre BIRAD 6). Ich sehe keinen Grund, an dem Befund zu zweifeln.

            Kommentar


            • Re: Malignes Lymphom/Befund der Mammographie


              Ich war heute wegen anderer Beschwerden beim Internisten; ich nutzte die Gelegenheit und liess ihn diese Knoten tasten ( die jetzt in der 2. Zyklushälfte wieder deutlich härter und geschwollener sind) und er sagte mir, dass es seiner Meinung nach gar keine Lymphknoten seien, sondern wohl eher Milchdrüsen. Wem soll ich denn nun glauben? Der Gynäkologe sagt Lymphknoten, der Radiologe sagt nur ohne Befund bezüglich der LK-Schwellung und nun soll ich in meinem Alter (42 ) laut Internist aufeinmal geschwollene, harte Milchdrüsen in Knotenstruktur unter dem Arm haben?????

              Kommentar



              • Re: Malignes Lymphom/Befund der Mammographie


                Hier scheint es einige Differenzen zu geben. Vielleicht sollte man mit Bildgebung (Ultraschall, MRT) abklären, ob tatsächlich Lymphknoten vorliegen. Vielleicht ist eine operative Abklärung sinnvoll. Aber dann sollte man mittels Bildgebung sicher stellen, dass wirklich LK vorliegen.

                Kommentar


                • Re: Malignes Lymphom/Befund der Mammographie


                  Genau deshalb habe ich ja den Internisten auch noch einmal hierauf angesprochen, bzw. ihn die Knoten tasten lassen. Seine Antwort, nachdem ich ihm erzählte, dass ich deshalb zur Mammographie überwiesen worden sei und diese o.B. war (ich habe ihm den Befund der Mammograhie schriftlich im Original vorgelegt) und ich dennoch immer noch seit 7 Monaten diese, mal mehr mal weniger geschwollenen aber immer fühlbaren Knoten, habe war eben einfach: "Ihre Axilla-Lymphknoten wurden doch eindeutig und explizit bei der Mammographie mit aufs Bild genommen; Sie glauben doch nicht im Ernst, dass bei einem auffälligen Lymphknoten so ein harmloser Befund erstellt werden würde.......im Übrigen handelt es sich meiner Meinung nach nicht einmal um Lymphknoten , sondern um Milchdrüsen.......und ein Lymphom würde schliesslich ständig wachsen, nicht mal mehr mal weniger geschwollen sein......"

                  Zu wievielen Ärzten muss ich denn noch gehen, damit die von Ihnen vorgeschlagenen Untersuchungen eingeleitet werden und ich nicht wie ein Hypochonder behandelt werde, der den Befunden nicht glauben will?

                  Kommentar


                  • Schilddrüsenkarzinom


                    Einen schönen guten Tag Herr Prof. Dr. Wust!

                    Ich habe einige Fragen zu Papillärem Schilddrüsenkarzinom. Bei meiner Mutter wurde vor acht Monaten nach Unmengen von Untersuchungen erst bei der Biopsie festgestellt, dass sie ein deiseitiges papilläres Schilddrüsenkarzinom (Malignom) hat. Ihr wurde darauf soofrt die vollständige Schilddrüse sowie die Lymphknoten entfernt. Vier davon waren ebenfalles infiziert.

                    Seitdem hat meine Mutter zwei Radiojodtherapien hinter sich. Jetzt wurde noch eine dritte Therapie angesetzt und es gibt weitere Knoten. Leider beantwortet uns kein Arzt unsere Fragen und wir machen uns ziemliche Sorgen, da anscheinend durch die OP auch noch ein irreparabelen Schaden an der Lunge durch einen verletzten Nerv.

                    Könnten Sie mir sagen, ob es normal ist, dass trotz der vollständigen Entfernung weitere Knoten auchtauchen und sich vermehren? Da es beim letzten Mal der bösartige Krebs erst bei der Biopsie festgestellt wurde, machen wir uns Sorgen darüber, dass die ganzen Ultraschalluntersuchungen sowie MRT´s, CT´s und Blutuntersuchungen nicht ganz vertrauenswürdig sind. Kann man darauf bestehen, dass bei diesen Knoten ebenfalls eine Biopsie stattfindet.

                    Wäre es möglich Ihrerseits einige Adressen zu nennen, wo man sich über alles diesbezüglich informieren kann.

                    Ich danke Ihnen vielmals im Voraus und hoffe, dass Sie uns hierbei Informationen geben können, die uns endlich Aufschluss geben.

                    Mit sonnigen Grüßen
                    Elena Jakobi

                    Kommentar