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OP von Basalzellkarzinomen

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  • OP von Basalzellkarzinomen

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
    ich habe heute folgende Frage an Sie: Am 08.01.09 wurden mir von einem Chirurgen zwei Basaliome auf dem Rücken operativ entfernt. Bei einem wurde ein Hautstück 1,8 x 1,5 cm heraus geschnitten. Der Befund sagte aus, dass der weiteste peripher gelegene Basaliomherd weit unter 0,1 cm vom Präparatrand entfernt war. Meine Hautärztin soll im März entscheiden, was gemacht wird. Da ich nun schon eine recht große Schnittnarbe habe, frage ich mich, wie das weiter gehen soll.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Re: OP von Basalzellkarzinomen


    Bei einem so geringen Abstand (<1 mm) zum Schnittrand ist bei einem infiltrierend wachsenden Tumor (wie dem Basaliom) eigentlich eine Nachresektion angebracht. Dies setzt allerdings voraus, dass man das Risikoareal genau lokalisieren kann – sonst müsste man eventuell sehr viel Gewebe entfernen. Das kann nur die Hautärztin entscheiden, die alle Einzelheiten kennt. Alternativ wären 2 weitere Strategien möglich: a) Eine postoperative Bestrahlung (z.B. 50 Gy) hat etwas größere Flexibilität in der Größe des bestrahlten Gebietes, damit wäre, wenn gewollt, lokale Kontrolle bei vertretbarer Belastung erreichbar. b) Eine abwartende Strategie wäre m.E. auch vertretbar. Das Basaliom wächst langsam, ist nicht ganz so gefährlich und vielleicht reicht der Sicherheitsabstand doch. Bei engmaschiger Kontrolle könnte man ein Rezidiv (Rückfall, wenn er überhaupt kommt) schnell diagnostizieren und dann resezieren.

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