• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Lymphdrüsenkrebs

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Lymphdrüsenkrebs

    Hallo zusammen,

    ich bin zwar nicht selbst betroffen, bin aber trotzdem für jede Info dankbar.

    Meine Kollegin hat uns heute erzählt, dass ihr Vater Lymphdrüsenkrebs hat.
    Kurz nach Weihnachten war er krank (Fieber, Husten, Schnupfen). Die Ärzte diagnostizierten Bronchitis, er bekam drei verschiedene Antibiotika, von dem aber keines anschlug.
    Seine Frau, die Krankenschwester ist, wurde irgendwann misstrauisch, nachdem keine Besserung eintrat. Nach einigen weiteren Arztbesuchen entdeckte man "einen Knoten im Hals". Nach langem Hin und Her wurden dann schließlich genauere Untersuchungen gemacht und festgestellt, dass es sich um Lymphdrüsenkrebs handelt. Wohl sind auch schon die Milz und die Leber vergrößert. Es ging alles sehr schnell, noch bis Weihnachten hatte der Vater meiner Kollegin keine Beschwerden.

    Jetzt ist es so, dass er sehr schwach ist. Seit Weihnachten (also seit "Beginn" der Krankheit) hat er mindestens 10 kg abgenommen. Er ist von Natur aus schlank und sehr sportlich (noch Anfang Dezember hat er einen Marathonlauf absolviert).
    Nach Abschluss der nächsten Untersuchungen wird die Chemotherapie anlaufen.
    Meine Kollegin ist sehr verzweifelt - zwar denkt sie positiv, aber die Tatsache, dass ihr Vater nicht einmal mehr von alleine aufstehen kann, macht sie fertig, da ja eine Chemotherapie viel Kraft benötigt.

    Kann mir jemand sagen, wie die Chancen stehen? Ich würde meine Kollegin gerne trösten und ihr Mut machen, aber ich hätte gerne ein paar gute Argumente, um ihr Mut zusprechen zu können.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

  • Re: Lymphdrüsenkrebs


    ... heute hat die Kollegin mitgeteilt, dass ihr Vater Wasser in der Lunge und zudem wieder starkes Fieber hat. Nach einem Besuch heute Mittag kam sie mit der schlechten Nachricht zurück, dass ihr Vater an Lungenentzündung erkrankt ist und, falls keine Besserung eintritt, ins künstliche Koma versetzt wird.

    Wir stehen unserer Kollegin sehr nahe, sind ein "Alle für einen"-Team, und ich würde gerne wissen, wie die Chancen ihres Vaters stehen. Wir selbst versuchen, ihr viel Mut zu machen, haben ihrem Vater auch ein kleines Schutzengelchen zukommen lassen und reden ihr gut zu. Aber im Grunde sind wir eigentlich alle nicht wirklich guter Hoffnung und befürchten das Schlimmste.

    Gibt es noch Hoffnung?

    Kommentar