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radiojodtherapie

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  • radiojodtherapie

    Hallo
    Ich bräuchte dringend einen Rat ich soll im Februar eine Radiojodtherapie machen bin aber unsicher.Ich habe seid Jahren eine Überfunktion Morbus Basedum und einen Antikörper der immer wieder endzündungen der Schilddrüse .Nach vielen Recherchen bin ich doch der meinung das es mit RJT nicht so harmlos scheint wie die Ärzte immer sagen,denn so viele Leute haben doch die selben SYmtome(Halsschmerzen Überlkeit schluckbeschwerden u.sw) also kann es doch nicht ohne Nebenwirckung sein und eine Garantie das es klappt gibt es auch nicht und was ist mit dem Krebsrisiko?Ich würde mich lieber daher für eine OP endscheiden jetzt meine Frage könnte mann denn nur ein Teil der Schilddrüsse oder vieleicht nur eine entfernen um die gleiche Wirckung zu erziehlen?Und die Überfunktion damit zu drosseln was soll ich tun wäre schön wenn mir jemand helfen könnte.Habe das Gefühl meine Ärztin will keinen anderen weg.L.G Martina


  • Re: radiojodtherapie


    Das Radiojod sammelt sich bei der Radiojod-Therapie (RJT) in der Schilddrüse. Da kommt etwas Dosis an den Schleimhäuten des Rachens an, was Schluckbeschwerden, Halsschmerzen auslösen kann. Auch Mundtrockenheit kann dazu gehören, da die Speicheldrüsen besonders empfindlich sind. Das sind aber alles vorübergehende Beschwerden, die eigentlich nicht so schlimm sind. Das Krebsrisiko ist sehr gering. Man hat bisher keine Erhöhung der Krebsrate nach RJT feststellen können. Die Operation (deutliche Verkleinerung der Schilddrüse, vermutlich bds) wäre eine Alternative, aber sicherlich nicht die besser verträgliche und weniger risikoreiche Therapie. Alleine das Narkoserisiko bei einer SD-Op entspricht schon allen Risiken der RJT zusammengenommen, abgesehen von anderen Op-Risiken (z.B. Stimmbandnerv-Läsion). Bei einer Op gibt es auch eine Narbe am Hals. Natürlich ist auch eine Op möglich, aber man sollte alles gegeneinander abwägen.

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    • Re: radiojodtherapie


      Guten Abend.
      Meine Mutter hatte ein 1,6 cm großes follikuläres Schilddrüsenadenom sowie 0,5mm großes papilläres Microkarzinom. Es wurde gesagt, dass es keine krankhafte Bedeutung hat, so dass eine Radiojoddiagnostik bez. Radjojodtherapie nicht erforderlich ist, weil es so klein war. War diese Aussage richtig damals? Es liegt zwar schon 2 Jahre zurück, meiner Mutter geht es gut, aber ich mache mir so meine Gedanken, da wir keine 2te Meinung damals eingeholt haben und der Ärztin (Prof.) vertraut haben. Meine Mutter hatte vor Jahren auch Brustkrebs.

      Gruß, Eugenie

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      • Re: radiojodtherapie


        Vermutlich wurden die genannten Diagnosen nach einer SD-Operation entdeckt. Ein Adenom ist gutartig und muss nicht weiter beunruhigen. Ein Mikrokarzinom könnte so klein sein, dass man es ebenfalls unberücksicht lässt. Es ist ja entfernt. Bei der Bewertung gehen verschiedene Aspekte ein, u.a. das Alter, eine eventuelle SD-Hormonbehandlung (SD wird auf Eis gelegt) und natürlich der genaue pathologische Befund (wie sahen die Zellen aus, gab es Gefäßeinbrüche usw). Ein gewisses Restrisiko bleibt., aber das ist vermutlich sehr klein. Ad hoc würde ich denken, dass die Entscheidung bzw. der Ratschlag in Ordnung war.

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        • Re: radiojodtherapie


          hallo habe jetzt die zweite RJT hintermir weil es bei der ersten ca nur 4 monate angehalten hatte und dann wurde es wieder schlechter.

          Die zweite wurde genau am 2.juni durchgeführt und nahm noch zusätzlich Thyronajod ch 4 wochen nun sollte ich sie aber absetzten und in ca 6-7 wochen nochmal kontrollieren lassen.

          Meine frage wäre schlägt die zweite RJT an oder muß ich doch ne op durchführen lassen

          Vielen dank für ihre antwort

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          • Re: radiojodtherapie


            Hallo Raumduft,
            im SD-Forum können sie Dir sicher ihre Erfahrungen schildern.
            Kleiner Tipp: Stelle Deine Laborwerte (mit Normwerten) ins Profil.
            Hier findest Du auch einen Hinweis zu einer Ärzteliste mit guten Endokrinologen.
            http://www.ht-mb.de/forum/

            Alles Gute

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            • Re: radiojodtherapie


              Vermutlich wurde bei Ihnen eine SD-Überfunktion (M. Basedow?) mit einer RJT behandelt? Gegen die drohende Unterfunktion wird dann Thyroxin substituiert. Natürlich kann die RJT einer Überfunktion auch etwas zu niedrig dosiert sein. Im Zweifel wird man in einer solchen Situation eher niedriger dosieren, um eine Unterfunktion zu vermeiden. Das sollte man nicht kritisieren. Man kann durchaus erwarten, dass eine zweite RJT dann ausreicht zur Behandlung.

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              • Re: radiojodtherapie


                hallo

                kann es auch nach der zweiten RJT zur schülddrüssenunterfunktionkommen oder wäre das ausgeschlossen

                vielen dank für ihre antwort

                Kommentar


                • Re: radiojodtherapie


                  hallo habe ne frage uber SD-Überfunktion (M. Basedow) hatte die zweite RJT hintermir

                  nahm auch zusätzlich Thyronajod 25mg für fünf ein nun sollte ich sie absetzten

                  kann es sein das ich jetzt in der SD-unterfunktion bin

                  danke für euere antworten

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                  • Re: radiojodtherapie


                    Das Ergebnis der 2. RJT wird man sehen, wenn die Kontrolluntersuchung erfolgt ist. Grundsätzlich ist alles denkbar. Aber nach einer 2. RJT sollte eigentlich eine Überfunktion nicht mehr bestehen. Eine Unterfunktion wäre nicht schlimm, da man diese durch Einnahme von SD-Hormon (Thyroxin) sehr einfach behandeln kann. Warten Sie die Ergebnisse ab und lassen Sie sich die Werte mal mitteilen, damit man etwas spezifischer antworten kann.

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