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Pathologischer Befund

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  • Pathologischer Befund

    Guten Abend,
    im Moment bin ich mit meinem Latein am Ende, denn die Worte sind einfach zu seltsam als dass ich etwas damit anfangen kann.
    Ich bin mir nicht so ganz sicher was das alles bedeutet und ich hoffe sie können mir weiter helfen.

    Original Zitat:

    Das Fehlen von Drüsenkomplexen in weiten Abschnitten der spindelzelligen Proliferation und die spontanen superfiziellen hämorrhagischen Nekrosen sprechen gegen ein Stroma-Hyperplasmie im Corpus-Endometrium und für einen spindelzelligen neoplastischen Prozess, der allerdings am ehesten dem endometrialen Storma zuzuordnen ist, differentialdiagnostisch muss in dem Zusammenhang zunächst an einen endometrialen Stromaknoten im Schleimhautniveau, aber auch an ein niedrig-malignes endometriales Stroma-Sarkom gedacht werden.
    Da das Gewebe von der Poriooberfläche abgetragen wurde, ist am aktuell vorliegenden Material keine sichere Aussage bzgl. des Ursprungs der Läsion (Endocervix oder Corpus-Endometirum?) möglich, auch dies hat jedoch wesentlichen Einfluss auf die Typisierung der Läsion.


    Können sie mir sagen, das das alles bedeuten soll ....
    Irgendwie lässt mich das schlecht schlafen, aber auch das mit dem Stroma-Sarkom an das gedacht werden könnte, würde ja auf eine gutartige Wucherung hinweisen die wohl auch nicht ausgeschlossen werden kann.
    Ich versteh das alles eben nur nicht ganz.
    Es wäre lieb wenn sei mir das übersetzen können für normalsterbliche ohne Medizinstudium.

    Lieben Gruß
    Moni


  • Re: Pathologischer Befund


    Halli Hallo,

    ich wollte nur mal nachfragen, ob die Frage überhaupt gelesen wurde, oder warum sie nicht beantwortet wurde.
    Ich hatte gestern nen KH Termin und der hat mich eher noch mehr verwirrt.
    Es würde alles nicht zusammen passen, und die Ausschabung macht jetzt nicht wie zuerst ausgemacht die eine Klinik sondern sie haben mich an eine andere weiter gereicht.
    Was bedeutet das alles?
    Ich bin einfach beunruhigt und weiß gar nicht mehr was ich denken soll. Könnte übrigens den kompletten Pathologischen Befund einstellen ...
    Aber ich glaube das wäre zu lange.
    Bitte um Rückmeldung, auch wenn es die Rückmeldung wäre, dass sie es auch nicht wissen ....

    Lieben Gruß
    Moni

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    • Re: Pathologischer Befund


      Es kann schonmal etwas läger dauern mit der Antwort:: Warum?? Sehe dich doch mal im Forum um dei Docs. haben einiges zu bearbeiten,und sie müssen ja auch noch Arbeiten...

      Mach Die bitte nicht soviel sorgen,alles klärt sich auf.()

      Kommentar


      • Re: Pathologischer Befund


        Offenbar wurde ein Abstrich oder eine Biopsie vom Gebärmutterhals (Portio) vorgenommen. Hier ergab sich nun der Verdacht, dass von der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ein Sarkom ausgehen könnte. Das wäre eine ernst zu nehmende Diagnose und soll nun durch eine Kurretage (Ausschabung) weiter abgeklärt werden. Diese muss unbedingt durchgeführt werden. Warten Sie doch erst das Ergebnis ab. Alles andere wäre jetzt Spekulation.

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        • Re: Pathologischer Befund


          guten Morgen,

          mich hat der Affentanz um mich irritiert. Ist es möglich dass der Pathologe im Momenet von einem etwas seltener auftretenden Krebs ausgeht ?
          Denn in der Zwischenzeit weiß ich dass auch niedrig malignes Material eben Krebs wäre.
          Aber bei dem anderen Ausdrücken habe ich im Internet Informationen gefunden, dass dieser Krebs selten auftritt.
          Kurretage hatte ich am Montag. Aber auch im KH waren die irgendwie komisch drauf und haben mich behandelt als wäre irgendwas komisch .....
          Zuerst wollte das erste KH die Ausschabung machen, und als sie dann eben den Bericht des Pathologen gesehen haben, haben sie mich weiter geschickt in eine andere Klinik.

          Stimmt meine Vermutung, dass wenn es sich eben um einen endometrialen Stromaknoten handelt, es eben ein seltener Krebs ist?
          Es würde das Verhalten der Leute um mich herum erklären welches mich eher verwirrt und ängstigt als dass es mir Sorgen nimmt.

          Ich mag so "könnte" " würde" "wäre" einfach nicht.
          Klare Ansagen wären mir lieber.

          Mein Frauenarzt hat mir klar gesagt, dass es sich vermutlich um Krebs handelt.
          Aber warum der Affentanz?

          Es geht übrigens darum, dass diese Läsionen selbständig beim "Verkehr" abgegangen sind.
          Also es handelt sich um keinen Abstrich sondern um eine direkte Probe.

          Im KH wurde mir übrigens vom entlassenden Arzt gleich zu einer Hysterektomie geraten, aber ich finde ich bin mit 32 Jahren dafür etwas zu jung.

          PS: in dem Krankenhaus, das die Kurretage abgelehnt hat und mich weiter geschickt hat, hat etwas erwähnt von wegen "es passt alles nicht zusammen"
          so etwas beruhigt nicht, das beunruhigt ....................

          Kommentar


          • Re: Pathologischer Befund


            Guten Morgen

            Morgen muss ich ins KH und am Freitag wird die Gebärmutter entfernt. Richtig klar habe ich nie eine Antwort darüber gefunden warum mich alle so komisch behandeln und eigentlich hab ich gehofft mehr Auskunft zu bekommen. Leider ist das wohl nicht möglich.
            Im Grunde mach ich mir so mehr Sorgen, als wie wenn jemand mir klar sagen würde was los ist.
            Werde mich nach dem KH wieder melden.

            Lieben Gruß

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            • Re: Pathologischer Befund


              Hi ihr Lieben

              also die endgültige Diagnose war ein endometriales Stroma Sarkom und die Hysterektomie wurde leider gemacht.
              Die Proben der Eierstöcke und aus dem Bauchraum waren negativ.
              Das heißt es war wohl nur in der Gebärmutter.
              Laut Histologie, war es wohl nur in der Gebärmutter in der Schleimhaut und somit erklären die mir, dass es wohl normal nicht gestreut hat.
              Und sie haben irgendwas erwähn, dass meine Art von Krebs keine Tumormarker im Blut hinterlässt.

              Was ich nun noch nicht ganz verstehe ist, dass ich Krebs hatte in der Gebärmutter, die raus kam, und es ist keine weiter Behandlung nötig. Nötig oder möglich ??
              Diese Frage wurde nie im KH beantwortet sondern es wurde ausgewichen und somit bin ich langsam sauer und hoffe sie können mir vielleicht sagen ob es möglich wäre, aber wirklich nicht nötig ist, wenn es wohl im Anfangsstadium war und wohl nur innwandig.
              Aber ich möchte eine klare Aussage, so wie die Ärzte einen behandeln kommt es einem vor, dass man ein Kleinkind ist :-(.
              Bitte sagen sie mir einfach, ob es nicht möglich ist, oder ob es echt sein kann, dass man nicht behandeln muss.

              Lieben Gruß und Danke im voraus.

              Moni

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              • Re: Pathologischer Befund


                Es handelt sich wirklich um einen seltenen Tumor. Normalerweise erwartet man im Uterus ein sog. Endometriumkarzinom (Adenokarzinom). Ein Sarkom ist selten. Viel Erfahrung hat man damit nicht, aber man wird es im Wesentlichen analog zu einem Endometriumkarzinom behandeln. Da die Tumorzellen offensichtlich ganz oberflächlich in der Schleimhaut waren, also noch nicht in den Muskel (Myometrium) infiltrierten, wäre die Behandlung mit der Hysterektomie abgeschlossen. Hat man auch Lymphknoten untersucht? Von Interesse wäre noch das sog. Grading G1 oder G2 oder G3 – wurde das mitgeteilt?
                Man tut sich vielleicht mit einem eher seltenen Tumor etwas schwer, aber auch ich glaube, dass unter diesen Umständen eine Nachbehandlung nicht erforderlich ist. Da können Sie sich doch freuen. Vielleicht hat man es nicht optimal erklärt, aber aus der Ferne scheint alles gut gelaufen.

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                • Plemorphes, hochmaglines Weichteilsarkom li.


                  Meine Schwester hatte ein, wie der Titel heißt; nach Beinamputation einschließlich Becken hat sie Metastasen in der Lunge.
                  Wir sind verzweifelt und wissen nichts mehr.
                  Die Phantomschmerzen sind unmenschlich, keiner kann helfen.

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                  • Re: Pathologischer Befund


                    Bei meiner Frau war es ähnlich, erst Gebährmutter raus. Strahlentherapie dann nur noch alle 3 Monate zur Kontrolle. Sonst kein Behandlungsbedarf! 6 Monate nach der ersten OP, Metastasen in beiden Lungen. Rechte Lungen OP wurde gemacht 9 Metastasen entfernt.. 2 Monate später wieder alles voller Metastasen in der rechten Lunge. Antwort, Mikrometastasen!
                    2 Monate später, Rückenschmerzen, weder Onkologe noch Lungenoperateure vermuteten etwas. Also zum Orthopäden, ohne Bildgebung eingerenkt. 24 Stunden später Querschnittgelähmt! Orthophäde hat BW 6 der von einer Metastase befallen war abgerissen. Inzwischen Knochentetastasen in Schaufel, Becken und Sitzbein. Keiner, auch experten des WTZ in Essen haben es nicht für nötig gehalten mal ein Knochen CT zu machen. Inzwischen verschiedene Chemotherapien gemacht, alles nicht funktioniert. seit dem 02.10.11 liegt sie wieder im KH, die Ärzte sind ratlos und wir sind fertig. Kann nur alle betroffenen warnen und empfehlen alle möglichen stellen im Körper regelmässig untersuchen zu lassen. Bei der kleinsten Kleinigkeit sofort verlangen das es ausgiebig untersucht wird. Es geht um Ihr leben!!!

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