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Lebenserwartung - Hilfe noch möglich ???

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  • Lebenserwartung - Hilfe noch möglich ???

    Unser Freund hat 1996 eine Prostata OP gehabt.

    Danach etwa 5 Jahre Ruhe , dann 46 Bestrahlung wegen Tumor an der Harnröhre.

    Somit wieder Ruhe ... bis lezten Jahres . Im Dezember verspürte er schon schmerzen in der Leistengegend. PSA Wert erhöhte sich von 5 auf 95 .
    ( bekam aber schon Casodex und die Hormonspritze aller 1/4 Jahre ).

    Im März mußten wir ihm ins KKH wegen extrem und fasst nicht aushaltbaren schmerzen im Leistenbereich. Per CT wurden Lymphpakete endeckt.

    Nun begann Chemo mit Taxotere . 8 Sitzungen ambulant.

    Lymphpakete verkleinerten sich. PSA Wert schrumpfte auch etwas.Leukos schwankten zwischen 10000 - 18000 . Nun hat er 9700 Leukos und einen extremen schupp von Thrombozyten . Vom 250000 - auf nun über 416000.

    Der Arzt setzt Chemo ab - möchte bis Januar warten was sich weiter ergibt.

    Auf einen Überweisung zum MRT steht D : Lebermetastasen bei Prostata NPL

    Diese soll er bis Januar gemacht haben, wie auch Thorax CT und nochmals die Lympome.

    Irgendein Wert , welcher das genau ist wissen wir nicht soll sich bei 16 eingebendelt habe - war wohl mal unten auf 13 - wäre aber auch noch zu hoch.Aber wie gesagt welcher das sein könnte weiß er selber auch nicht.

    Dann hatte er eine Zeitlang komische Fleckenbildung an den Armen und im Gesichtbereich. Rote Flecken welche aufblatzen kurz bluteten und wieder sich zurückgebildet haben.

    Der Allgemeinzustand nimmt stetig etwas ab. Wird immer Kraftloser.

    Dazu nun Symptome wie :

    Schwindel , und Juckreis am ganzen Körper . Die Arme sind so zerkratzt , das sie Blutunterlaufen sind,Aschfahle Gesichtsfarbe die zwische bläulich und weiß wechselt ... erst Fußgelenk geschollen und nun zieht sich die Schwellung dem gesamten Fuß entlang.

    Kann mir jemand aus Erfahrungen berichten wie es wirklich um Ihn steht und wie hoch hier die Lebenserwartungen sein könnten, sowie - ganz wichtig - was wir machen könnten um ihm zu helfen bzw. zu unterstützen.

    Mit was muß man rechnen .

    Wäre toll was zu hören , da wir uns ziehmlich sorgen , wie es weitergehen soll.

    DANKE !!!

  • Re: Lebenserwartung - Hilfe noch möglich ???


    Ihr Freund hat jetzt ein hormonrefraktäres metastasierendes Prostata-Ca. Auch eine Chemotherapie (mit Taxol) ist schon gelaufen. Damit sind die therapeutischen Optionen weitgehend ausgereizt. Die von Ihnen beschriebenen Symptome sind teilweise Nebenwirkungen der Chemotherapie, teilweise Hinweise auf eine fortgeschrittene Tumorerkrankung. Die Lebenserwartung ist jetzt leider ziemlich begrenzt , vor allem wegen der Lebermetastasen (und liegt vermutlich im Bereich von einigen Monaten als Schätzung). Bei erneutem Tumorprogress steht jetzt fast nur noch eine Strahlentherapie zur Verfügung. Die kann aber nur lokal wirken.

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    • Re: Lebenserwartung - Hilfe noch möglich ???


      Hallo,

      Was ihr noch machen könnt ist, einen guten Palliativmediziner zu suchen, falls Symptome wie Übelkeit, starke Schmerzen und Angst/ Depressivität vorhanden sind.

      Wenn ihr keine Möglichkeit habt, ihn zu Hause zu pflegen, käme vielleicht ein Hospiz in Frage.

      Es gibt auch einen ehrenamtlichen Hospizdienst (Sterbebegleitung). Die machen zwar normalerweise keine Pflegetätigkeiten, können aber durch Gespräche helfen, wenn Angst vor dem Tot usw. da ist.

      Ich wünsche euch viel Kraft!

      Liebe Grüße,
      Braunauge

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