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    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

    ich bedanke mich für Ihre erneute Antwort bezügl des Befudnes vom UL meines Mannes (Lymphknoten ca. 7mm re. Schlüsselbeingrube sphärisch echoarm).

    Wenn Sie den Befund als unkritisch ansehen, sind wir schon ziemlich beruhigt. Sie verfügen ja über langjährige und vielschichtige Erfahrungen.
    Aber irgendetwas scheint an dem Knoten auffällig zu sein, weshalb ein CT der Lunge erfolgen soll? Weil er echoarm erscheint?
    Oder sollte mein Mann von dem CT absehen, würde eine Röntgenaufnahme der Lunge genügen?
    Ein CT ist ja doch eine relativ große Strahlenbelastung und mein Mann hatte schon relativ oft Röntgenaufnahmen der Lunge, Wirbelsäule, Schilddrüse (dort hat er Knoten seit Jahren).

    Die Hautärztin hat am Freitag zu dem US-Befund gemeint, dieser Lymphknoten an der rechten Schlüsselbeingrube würde zu den Hoden, der Prostat gehören, mein Mann sollte schnellstens zum Urologen gehen, das wäre sehr kritisch...
    Das kann ichs elbst als Laie überhaupt nicht nachvollziehen, zumal in der Leistengegend nur beidseitig grenzwertig vergrößerte Lymphknoten festgestellt wurden, die bereits rückbildend sind,also scheinbar durch eine Entzündung etwas vergrößert waren.

    Vielen Dank.


  • noch dazu


    Diese runde, sphärische Form wurde von der US-Ärztin als kritisch angesehen, da gutartig veränderte Lymphknoten nie rund wären....
    Sie schreiben, das ist kein Kriterium für Bösartigkeit?

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    • Re: Ihre Antwort


      Um eindeutig sicher zu sein, dass der Lymphknoten harmlos oder maligne ist, müsste man ihn entfernen und histologisch untersuchen. Insofern kann man aus der Ferne keine Diagnose stellen. Normalerweise würde man aber nicht auf die Idee kommen, einen LK < 1 cm Ausdehnung so unter die Lupe zu nehmen. Echoarm könnte ein Lymphknoten auch aufgrund einer vorangegangenen Entzündung sein. Dann könnte er auch rund sein. Bei einer so geringen Ausdehnung ist das kein zwingender Grund, gleich Malignität anzunehmen. Es ist zwar richtig, dass LK normalerweise elliptisch sind. Bei einer so geringen Ausdehnung verliert dieses Kriterium an Bedeutung. Aber wenn die Radiologin den LK für verdächtig hält (Sie hatten neulich etwas anderes geschrieben), kann ich dazu nichts weiter sagen.
      Es ist zutreffend, dass ein Hodenkarzinom auch in die Supragrube metastasieren kann. Das ist aber nicht die erste, sondern schon die nächste LK-Station (kommt also selten vor). Überhaupt verstehe ich nicht, warum nach Tumoren gesucht wird, die in die Supragrube metastasieren. Da gibt es viele, auch vor allem gastrointestinale Tumoren. Zunächst müsste man den verdächtigen LK selbst untersuchen, um die Bedeutung abschätzen zu können.

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      • Re: Ihre Antwort


        Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

        herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

        Die Ärztin möchte ein CT der Lunge, weil der eine Lymphknoten diese sphärische Form hat und Lymphknoten eigentlich oval aussehen müssen. Es könnte auch von einer Entzündung irgendwoher herrühren, häötte sie wohl gesagt.
        Das einzig verdächtige für sie, weshalb eine Untersuchung angezeigt ist, ist also die rundliche Form.
        Wird ebi dem CT kein Anhaltspunkt dafür gefunden, müsste man suchen, woher es kommt, so die Ärztin.

        Wo und wie würde man einen Lymphknoten untersuchen? Punktieren würde man nicht, wurde meinen Mann gesagt. Der Knoten wäre dazu zu klein.
        Man kann ihn doch aber nicht durchröntgen, bis man etwas gefunden hat, wenn keine anderen Symptome zu finden sind?????

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