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Psychische Nabenwirkungen von Morpheum

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  • Psychische Nabenwirkungen von Morpheum

    Meine Tante liegt seit 1 Monat im Krankenhaus Diagnose Lungenkrebs (G3) Metastasen im Hirn und Knochen.
    Eine Blockcemo hat sie hinter sich.Nun bekommt sie Morphide, meine Frage kennt jemand die Nebenwirkung.


  • Re: Psychische Nabenwirkungen von Morpheum


    Hallo,

    Nastasia schrieb:
    Nun bekommt sie Morphide, meine Frage kennt jemand die Nebenwirkung.
    Siehe http://medikamente.onmeda.de/Wirksto...kament-10.html

    Viele Grüße,
    Braunauge

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    • Re: Psychische Nabenwirkungen von Morpheum


      Vielen Dank für den Tip, hat mich doch ein Stück weiter gebracht!()))

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      • Re: Psychische Nabenwirkungen von Morpheum


        Die wesentliche Nebenwirkung von Morphinen ist die Verstopfung (Obstipation). Diese ist dosisabhängig, also bei hohen Dosen besonders ausgeprägt. Dann muss man mit Laxantien (Abführmitteln) gegensteuern, z.B. Movicol Beuteln. Am Anfang können Müdigkeit und Schwindel auftreten (auch Übelkeit) – da tritt aber ein Gewöhnungseffekt ein. Tatsächlich sollte man auf keinen Fall auf Morphine bei einer Krebserkrankung verzichten. Selbst bei hohen Dosen werden Patienten in ihrer Tätigkeit nach einiger Zeit wenig beeinträchtigt (bis auf die o.g. Verstopfung). Der schmerzstillende Effekt ist da wesentlich wichtiger und wird i.d.R. erreicht. Es gibt verschiedene Darreichungsformen. Neuerdigs werden die Morphinpflaster bevorzugt.

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        • Re: Psychische Nabenwirkungen von Morpheum


          Vielen Dank für Ihre Antwort,aber wir haben heute erfahren das meine Tante nur noch tage zum leben hat. Die Diagnose Lungenkrebs G 3 hat sie am 21 Jini erhalten, am 19 August eine Blockchemo, seit dem hat sich ihr Zustand von tag zu tag verschlechtert. Dazu sind Metastasen im Becken und im Hirn dazugekommen.Seit letzten Sonntag bekommt sie Morphium und die Dosies erhöht sich nun täglich.Wie kann das nur so schnell gehen, wir sind total verzweifelt.

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          • Re: Psychische Nabenwirkungen von Morpheum


            > Wie kann das nur so schnell gehen, wir sind total verzweifelt.

            Es kommt recht oft vor, daß Krebserkrankungen erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden -- zum Beispiel, weil sie in frühen Stadien keine oder nur unspezifische Symptome verursachen. Oder aber die Leute gehen trotz auffälliger Symptome nicht zum Arzt. Und manchmal gibt es halt auch Fehldiagnosen. (Bei meinem Vater wurde 1997 ein bösartiger Hirntumor (Glioblastom) von einem niedergelassenen Röntgenarzt im CT nicht erkannt, stattdessen erhielt er - wegen vorhandener Symptome wie z.B. Sprachstörungen - Medikamente zur "Verbesserung der Hirndurchblutung"....)

            Stellen Sie sich mal vor, Ihre Tante müßte den jetzigen Zustand noch für Monate oder gar Jahre ertragen. Es wäre sicher irgendwann - auch für die Angehörigen und Betreuer - nur noch eine Quälerei.

            Sie haben jetzt wenigstens **etwas** Zeit zum sich-vorbereiten und Abschied nehmen. Für mein Empfinden ist das immer noch besser als der ganz plötzliche Tod, das völlig unvermittelte "herausgerissen werden" etwa durch einen Unfall oder Herzinfarkt. (Das ist jetzt nur meine persönliche Meinung.)

            Wünsche Ihnen viel Kraft!

            thomas

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            • Re: Psychische Nabenwirkungen von Morpheum


              Guten Tag,
              vielen Dank für Ihre Worte, wir alle in der Familie vermuten das die Krankheit schon länger da war. Das schlimme ist nur das mein Onkel jetzt alleine das durchstehen muß, da der rest der Familie ca. 400 km weit weg wohnt. Meine Mutter (also die Schwester von meinem Onkel) telefoniert zwar jeden Tag mit ihm,aber manchmal ist sie selber so hilflos ob sie jetzt einfach zu ihm fahren soll um ihm beizustehen, aber er nimmt momentan keineHilfe an und meint er müsse das alleine durchstehen. Das problem ist das man meinen Onkel vor 4 Wochen das Bein versteift hat, und er ein Gestell im Fuß hat. Wie machen wir es richtig??
              Gruß Nastasia

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