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Probleme und keiner nimmt einen für Voll

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  • Probleme und keiner nimmt einen für Voll

    Hatte letztens einen Besuch beim HNO wegen Globusgefühl, der aber fragte nach den Familienverhältnissen und erklärte ohne überhaupt nachzuschauen etwas über Streß und deren Symptome. Meine Unsicherheit ist darum noch immer da. Bei mir wurden schon zwei Mal kalte Knoten gefunden und das auch nur weil ich energisch auf Klärung der Ursache und weitere Untersuchung gedrängt habe. Einer auf der Schilddrüse als ich 26 Jahre alt war und einer in der Brust als ich 18 J war. (Erst einmal wurde mir erklärt, das seien die Drüsen, ja klar! und mir wurde erst einmal eine Hormonsalbe verschrieben!!!) Beides wurde operativ entfernt.
    Meine Sorge, dass sich wieder einmal etwas anbahnt ist nicht ganz unbegründet da schon vier nächste Familienmitglieder an Krebs gestorben sind aber warum wird man mit seinen Sorgen in dem Alter (ich bin jetzt 28J.) so energisch mit Streßsymptomen abgespeist? Habe derzeit Probleme mit dem Luft holen (bin außerdem auch leider Raucher) und traue mich nicht noch einmal dewegen zum Arzt, weil man als Mutter ( man steht ja bekanntlich unter Dauerstreß) nicht ernst genommen wird. Das Gefühl, das etwas im Brustkorb ist, was da nicht hingehört wird fast unmerklich mehr, man nimmt es eigentlich kaum wahr und dennoch fühlt man es dauernd und in monatlichen Abständen wird es immer deutlicher. (Ich weiß, das klingt gegensätzlich) Wie gesagt, ich hätte ganz gern dass mir nicht jeder erklärt, ich hätte Streß und mich mit meinen Schwierigkeiten alleine und im Unklaren lässt.
    Kann ich auf eine Röntgenuntersuchung bestehen? Kann der Arzt wirklich schon beim abhören wissen, ob was mit der Lunge ist, und auch, was damit ist?
    Das kann es doch eigentlich nicht sein, dass erst Knoten gefunden werden, wenn man auf Untersuchung besteht wo das doch eigentlich Aufgabe des Arztes ist, dem nachzugehen oder? Ich bin es so leid mir dauernd sagen zu lassen ich hätte Steß und ich bin es genauso leid wegen (begründeter Sorgen) belächelt zu werden weil man ja noch nicht in das dementsprechende Alter gehört. Weiß da jemand Rat?

  • Re: Probleme und keiner nimmt einen für Voll


    hallo tatti,
    ich weiss genau wovon du sprichst, die gleichen symthome habe ich auch wie du, auch ein kloss gefühl im hals, dann das gefühl nicht richtig luft bzw nicht richtig durchathmen zu können usw. ich habe auch 8 jahre geraucht u mache mich nun verrückt wegen lungenkrebs.
    ich bin 24 jahre alt u habe einen sohn 20 monate alt u bin noch in der 18 . ssw :-)

    also ich würde deinen ärzten zum teil schon glauben schenken, denn wenn ich stress habe oder mir einrede bzw angst aufkommt vor lungenkrebs, dann bekomm ich dieses klossgefühl im hals oder auch das ich nicht richtig luft bekomme.
    ich war bei einem guten arzt, er sagte zu mir (nachdem er mich untersuchte ohne drängen) das dass vegetative dystonie sei kannste ja mal bei google eingeben...

    ja tatti, es ist in jungen jahren wirklich extrem unwahrscheinlich an krebs zu erkranken oder das mann allgemein eine schlimme erkrankung hat. allerdings sollten dich die ärzte schon für voll nehmen, da wie ich gelesen habe bei dir in deriner familie schon 4 krebsfälle bekannt sind, was nicht heisst das du nun krebs hast, aber mann könnte dich zu deiner beruhigeung schon genauer untersuchen

    der arzt kann beim abhören infiltrate hören,. die auf lungenkrebs hindeuten können. oder ein lungenfunktionstest, das röntgen an sich ist nur noch da um die diagnose zu bestätigen...klar kannst du dich röntgen lassen du hast ein recht darauf dich duchchecken zu lassen und "angstfrei" zu leben!
    ich bin schwanger u habe panik vor lungenkrebs da ich wie ich schon sagte ca 8 jahre geraucht habe u 4 davon stark ich habe bei 3 radiologen angerufen u 2 lungenfachärzten, alle sagten am telefon das sie mich nicht röntgen werden aufgrund meiner schwangerschaft, wobei ich doch weiss das der unterbauh abgedeckt werden kann, und die strahlen somit minimal sind, sagte herr dr wust hier im forum auch,

    wobei er es auch nciht nötig sieht das ich geröngt werde da ich für lungenkrebs zu jung bin, er hat mir dazu nur geraten weil meine psyche darunter manchmal extrem leidet angst u panik kommt hoch etc... dennoch machen die ärzte es nicht.

    naja was ist besser??? ständig in meiner ss unter angst zu leben das ich lungenkrebs habe u meine angst u panik auf das ungeborene übergehen? oder 1 beschissenes (sorry) röntgen sodass ich weiss das da nix ist u ich ruhge habe für die nächsten paar jahre? ich denke mir auch das die 2. variante besser währe... aber das interessiert die ärzte nicht leider.

    also da bleibt mir nur noch das vertrauen zu den ärzten indem mir gesagt wird das ich in meinem alter keinen lungenkrebs haben kann.
    mein opa starb im alter von 62 jahren an lungenkrebs seit dem habe ich diese angst davor.aber sonst hatten wir in der familie kein krebs auch nicht in jungen jahren.

    an deiner stelle damit dui beruhigt bist geh ins krankenhaus u lass dich komplett duchchecken. ich würd es auch machen aber wie gesagt ich kann nicht wegen meiner schwangerschaft...

    versuche ruhig zu bleiben denn eins weiss ich genau das klossgefühl im hals kann wirklich durch psychischen stress kommen oder duch angst!!!

    liebe grüsse
    lanoya

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    • Re: Probleme und keiner nimmt einen für Voll


      Danke für deine Aufmunterung aber ich bin ja ruhig. Zwei Knoten, wenn auch gutartig, wurden ja schon gefunden und das ist nicht zu leugnen. Ich habe mich damals wie heute nicht wirklich um die Befunde geschert, da ja sowieso alles kommt wie es kommt, also warum hadern? Nichts lässt sich ändern indem man sich selbst Panik macht. Ich bin eigentlich ein ziemlich positiver Mensch und habe einen Leitspruch dazu: Ich rechne mit dem Schlimmsten und hoffe aufs Beste und es gibt eigentlich nichts was mich erschüttern oder aus der Ruhe bringen kann. Klar kann behauptet werden ich wäre Gleichgültig was aber nicht stimmt. Ich kann nur einfach nichts ändern was nun mal ist, ganz einfach. Die Überheblichkeit, so mancher medizinischer Exemplare regt mich auf. Man kann doch nicht, ohne auch nur einen Blick zu riskieren gleich nach Familienhintergründen fragen und einem über unbewussten Streß aufklären? Und das war schon der zweite HNO Arzt der so verfahren ist!!! Geht es mir dadurch gleich viel besser? Nein.Sherlock Holmes betritt den Tatort doch auch nicht, sagt, :Es war der Butler und verschwindet gleich wieder, oder? Ich habe eine Freundin die Krankengymnastik macht und mir verschiedene Übungen zeigen lassen, die dafür gut sind, das Globusgefühl loszuwerden weil sehr viel aus dem Rücken und den Halswirbeln kommt. So schlau war ich auch ohne Ärzte. Vielen Patienten mit GG kann dadurch geholfen werden obwohl Anfangs auch auf psychosomatische Aspekte getippt wurde.
      Ich mache meine Übungen und mache sie auch richtig aber dieses wiederliche Gefühl verstärkt sich von Monat zu Monat immer mehr und stört einfach nur. Ich weiß, dass unsere Ärzte überlastet sind. Ich kann auch verstehen, dass es bei diesen schon fast peinlich niedrigen Kassenleistungen keinen Spaß mehr macht, überhaupt noch Medizin auszuüben aber sich so etwas zu leisten, finde ich nicht so doll. Der zweite HNO Arzt hat lautstark gestöhnt nachdem er die Symoptome geschildert bekommen hat, hat mir irgendetwas widerlich schmeckendes in den Rachen gesprüht und abgewartet, wie ich reagiere, wenn eine Betäubung eintritt. Ich bin locker sitzen geblieben und habe abgewartet, was kommt. Das Einzige was er festgestellt hat war, dass ich mich nicht panisch verhalten habe, wie wohl manch anderer, sondern locker geblieben bin. Seine Diagnose trotzdem: unbewusster Stress, hat mir erklärt dass Krebs mit 28J. unwahrscheinlich ist, hat mir einen schönen Tag gewünscht und mich somit freundlich aber bestimmt heraus komplimentiert.
      DAS regt mich auf und macht mich unsicherer als jedes Sypmtom. Nicht, das was es sein kann sondern dass bei jungen Menschen immer gleich alles auf Streß geschoben wird obwohl auch schon so manch achtzehnjähriger an Prostatakrebs erkrankt obwohl das eigentlich eine Rentnerkrankheit ist und laut Ärzten "unwahrscheinlich".
      So das war jetzt ein schrecklich langer Roman aber ich hoffe jemand versteht mich in dieser Hinsicht.Jung heißt: Kerngesund und alles ist gut! Prima!

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      • Re: Probleme und keiner nimmt einen für Voll


        Hallo Tatti, hallo zusammen.

        Es haben auch schon junge Menschen untypischen Krebs bekommen. Neulich hat mir ein Spezialist erzählt, dass eine 27jährige an Bauspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist. Sie hat diese nahezu 100-Prozent tödliche Erkrankung überlebt, die normalerweise auch erst in einem späteren Lebensstadium auftritt. Also, lasst Euch nicht abwimmeln und – besser noch - gebt das Rauchen auf, bevor es wirklich zu spät ist, auch wenn’s schwer fällt. Euern Kindern zuliebe, damit sie noch lange etwas von Ihren geliebten Mamis haben  Ihr schafft das bestimmt!

        P.S: Ich kenne das Gefühl auch, beim Arzt nicht für voll genommen zu werden. Das ist aber nicht nur bei jungen Frauen so, sondern als Frau allgemein. Ich bin 41 Jahre alt und kann zwar sagen, dass ich meistens medizinisch gut behandelt worden bin, aber vielfach auch nur deshalb, weil ich mich bei den Ärzten durchgesetzt habe. Ich bin hart geblieben, habe zur Not auch den Arzt gewechselt, aber ich hatte am Ende immer Recht! So manch ein Arzt ist dann nach der fälligen Untersuchung ziemlich kleinlaut geworden. Das Argument Stress kenne ich auch nur zu gut, aber warum man bei Frauen immer zuerst auf Stress tippt, weiß ich auch nicht.

        Nebenbei: Meine Tante (70) Jahre ( Witwe, keine Kinder, Angehörige nicht vor Ort) die sich als einfache Frau vom Hamburger Umland ohnehin noch nie gut ausdrücken kann, wenn es um Ihre Gesundheit geht und die eigentlich auch nie so doll krank war, wurde in den letzten drei Monaten mehrmals mit Wasser in der Lunge in Kliniken gebracht, ab kein (!) Arzt hat in dieser Zeit einmal ein EKG gemacht! Bei einer 70 jährigen Frau!!! Statt dessen wurde sie sogar noch am Unterleib operiert mit Verdacht auf Krebs (!) was sich im nachhinein als totaler Blödsinn herausstellte. Also, ich wiederhole: Wasser in der Lunge = Herzschwäche, das weiß doch inzwischen jeder Laie! Als sie neulich dann wieder ins Krankenhaus musste, weil es ihr schlecht ging, schärfte meine Mama ihr dann ein, sie solle nach einer Herzuntersuchung fragen. Tat meine brave, aber schon ziemlich verstörte alte dann Tante auch: wie ein Mantra wiederholte sie jeden Tag bei der Visite „Und was ist mit meinem Herz?“ Dann, nach drei oder vier Tagen, eine stationäre Untersuchung und sofortiger Termin im Kardiologiezentrum der Uniklinik Hamburg Eppendorf. Die Ärzte in dem Krankenhaus, in dem meine Tante sich zu dem Zeitpunkt aufhielt, erkannten zwar ein schweres Problem, wollten aber in dem Krankenhaus nichts unternehmen. Meine Tante fuhr also vom Hamburger Umland ins UKE Eppendorf (was für eine Strapaze), weil ihre Krankenhausstation dort einen Termin für sie gemacht hat. Dummerweise hatte ihr niemand gesagt, dass sie sich zunächst bei einem Kardiologen eine Überweisung fürs UKE holen musste. Sie hatte ja noch gar keinen Kardiologen! In der Uniklinik hat man sie also postwendend wieder nach Hause geschickt, allerdings war man im UKE wenigstens so geistesgegenwärtig und hat für Sie eine Kardiologin am Wohnort ausgegraben und ein Dringlichkeitstermin vereinbart. Von da an wurde ihr Herz endlich genauer untersucht und man stellte dort ein Blutgerinsel fest. Vermutlich hatte sie sogar schon vor 3 Monaten einen Infarkt gehabt, als sie das erste Mal (kurz vor Weihnachten) mit einem Notarztwagen ins Krankenhaus kam (weil ihr schlecht geworden war).
        Meine Mutter, die tüchtige Frau, hat den Fall ihrer Schwester sauber dokumentiert, für den Fall, dass doch noch etwas passiert. Ich finde das so bitter und mir wird als Frau ganz anders, wenn ich daran denke, wie man möglicherweise (nicht) versorgt wird, wenn man sich im Alter nicht mehr so wehren kann.
        LG und alles Gute (8))
        Uta-Gesine

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