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Leiomyosarkom durch Neoplasie and der HWS

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  • Leiomyosarkom durch Neoplasie and der HWS

    Mein Freund leidet seit einiger Zeit an starken Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule. Nun ist ihm eine Zyste an den Nervenenden entfernt worden mit der Aussage, dass neue Zysten (Neoplasien?) jederzeit wieder auftreten könnten und sich in ein Leiomyosarkom verwandeln können. Verständlicherweise ist mein Freund ziemlich fertig. Ich habe nun etwas recherchiert und das Leiomyosarkom nur im Zusammenhang mit der Gebärmutter gefunden. Außerdem soll es sehr selten sein. Halten Sie die Diagnose für sinnvoll, oder ist es nur "Panikmache"?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

  • Re: Leiomyosarkom durch Neoplasie and der HWS


    Eine Zyste ist etwas Harmloses. Normalerweise bildet sich aufgrund einer Zyste keine bösartige Geschwulst. Leimyosarkome sind bösartig und gehen von der glatten Muskulatur von Organen aus. Im Prinzip können Sie überall entstehen, also auch im Kopf-Hals-Bereich. Dort sind sie aber extrem selten. Sie haben Recht, dass sich Leimyosarkome überwiegend im Uterus bilden (auch dort sind sie selten). Wie sich etwas so Seltenes aus etwas Harmlosem entwickeln soll, ist mir schleierhaft. Das sollten Sie den fragen, der dies Ihrem Freund erzählt hat. Ich kann mir daraus keinen Reim machen. Insbesondere ist mir nicht klar, wie eine Zyste an Nervenenden entsteht und was das mit einem Leiomyosarkom zu tun haben soll. Aber vielleicht sind da auch Verwechslungen mit im Spiel?

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    • Re: Leiomyosarkom durch Neoplasie and der HWS


      Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
      Vielen Dank für Ihre Antwort. Die Diagnose sagt dazu so in etwa: Die Zyste ist grundsätzlich nicht gefährlich, aber wenn sie wächst an einer Stelle, wo Nervenbahnen durch Knochenöffnungen verlaufen (Wirbelsäule), drückt sie auf die Nerven und löst Schmerzen aus. Bei der "Zyste" meines Freundes handelt es sich aber auch um eine Gewebewucherung, die eben bösartig ist, d.h. sie wächst unkontrolliert schnell und wird deswegen als Krebsartig bezeichnet. Eine normale Zyste wächst bis zu einer gewissen Größe und hört dann auf zu wachsen. So ist es ihm erklärt worden. Das beantwortet noch nicht die Frage, was das ganze mit einem Lyomeiosarkom zu tun hat. Aber macht es mehr Sinn für sie? Vielen Dank für Ihre Hilfe. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist...
      Mit freundlichen Grüßen

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      • Re: Leiomyosarkom durch Neoplasie and der HWS


        Es gibt keine wachsenden oder krebsartigen Zysten. Das ist ein Widerspruch. Es gibt aber Tumoren, die zystenähnliche (zystoide) Strukturen aufweisen. Leider kann ich mir aus den Angaben immer noch keinen Reim machen. Es könnte sein, dass Ihr Freund einen Tumor hat, der zystisch wächst. Dann müsste man genauere Informationen bekommen über die Histologie. Da muss es ja einen Befund geben, der im Rahmen der Operation erhoben wurde, Diesen histopathologischen Befund müssen Sie bekommen. Dann kann man mehr sagen.

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