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Prostatakrebs

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  • Prostatakrebs

    Hallo Dr. Wust

    ich hoffe Sie können mir Auskunft geben!
    Mein Vater ist 71 Jahre alt und hat seit über 4Jahren Krebs.Er hat eine Misteltherapie bei
    einem Heilpraktiker gemacht. Es hat ihm auch gut geholfen.Seine PSA Werte waren o.k.Nun macht er seit 4 Monaten eine Sauerstofftherapie mit einer gekoppelten Bioresonanz. Aber seine Leberwerte sind schlechter geworden und auch die PSA Werte sind im Keller. Seit dieser Therapie ist er immer schwächer
    geworden bekommt schlecht Luft und Gelb ist er auch.
    Hinzu kommt noch, das sein Bauch sehr dick geworden ist und hart. essen verträgt er auch nicht mehr. Er kann also kaum etwas Essen,was ihm bekommt.Erbrechen
    tut er nun auch noch. Aber der Arzt meint, esginge ihm gut. Er besteht eigentlich nur noch aus Haut und knochen. Den der Krebs hat Metastasen auf lei Weichteile gestreut, laut Arzt. Nun meine Frage:
    Was ist Ihre Meinung, wie lange er noch leben könnte? Und was halten Sie von dieser Therapie?
    Ich mache mir da kaum noch Hoffnung.
    So nun genug geschrieben. Ich hoffe Sie können mir
    eine Antwort geben.!
    Vita_2004


  • Re: Prostatakrebs


    > ...bekommt schlecht Luft und Gelb ist er auch. Hinzu kommt noch, das sein Bauch sehr dick geworden ist und hart. Essen verträgt er auch nicht mehr. Er kann also kaum etwas essen,was ihm bekommt. Erbrechen tut er nun auch noch. Aber der Arzt meint, es ginge ihm gut.

    **Wie bitte???** Welcher Arzt denn? Oder meinen Sie den Heilpraktiker?

    Ich würde an Ihrer Stelle kurzfristig einen anderen Arzt holen (möglichst einen Onkologen oder Internisten) oder Ihren Vater gleich in's Krankenhaus bringen. Dort wird man hoffentlich zumindest seine Beschwerden (Schwäche, Atemnot...) lindern können.

    In Anbetracht des schweren Krankheitsbildes würde ich nun wirklich keine Zeit mehr mit Bioresonanz oder ähnlichem verschwenden. Das grenzt ja an unterlassene Hilfeleistung.

    Falls Ihr Vater aber jede "schulmedizinische" Hilfe ablehnt (auch wenn es in diesem Fall sehr unvernünftig erscheint), kann man nicht viel machen.

    th.

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    • Re: Prostatakrebs


      HAllo,
      habe mich etwas falsch ausgedrückt. Sorry!
      Meinte den Heilpraktiker.Die Bioresonanz wird in einem Kurmittelhaus gemacht.Mein Vater lehnt jeden Gang zu einem Internisten ab. Wir haben schon mit Engelszungen geredet. Aber er glaubt scheinbar immer noch, das ihm der Heilpraktiker helfen kann.
      Vita_2004

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      • Re: Prostatakrebs


        Nach Ihren Angaben hat Ihr Vater ein metastasierendes Prostatakarzinom mit Metastasen in der Leber (ist gelb) und Lunge (bekommt schlecht Luft). Wenn die Diagnose stimmt, selbst da bin ich mir nicht so sicher („PSA im Keller“?), ist der Verlauf sehr schade, da die Schulmedizin beim metastasierenden Prostatakarzinom sehr hilfreich sein kann. Möglicherweise hat Ihr Vater schon eine antihormonelle Behandlung erhalten (LH-RH Agonisten, Antiandrogene)? Wenn nicht, kann ich nur dringend dazu raten. Möglicherweise könnte damit das Ruder noch einmal herumgerissen werden. Ansonsten sieht es nicht gut aus. Ihre Beschreibung (deutliche Gewichtsabnahme und Schwäche, deutlicher Tumorprogress) deuten auf ein baldiges Ende hin.
        Von der Therapie, die Ihr Vater bekommt, halte ich überhaupt nichts, um es deutlich zu sagen. Daher empfehle ich umgehend die Vorstellung bei einem Onkologen oder Urologen.

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        • Prostatakrebs


          Misteltherapie (mach ich auch, heilt aber keinen Krebs!) und Sauerstofftherapie (nach Ardenne) ist SUPER, zudem von einem Heilptraktiker.

          ABER ZU ALLER ERST

          gehört hier sofort ein guter Urologe her, wahrscheinlich stationär,

          dann kann man komplementärmedizinisch, also onkologisch begleitend, helfen!

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          • Re: Prostatakrebs


            Hallo,

            so ich habe gestern mit dem Hausarzt telefoniert.
            D.H. die Diagnose steht. Bei meinem VAter sieht es schlecht aus. Er hat 4L Wasser im Bauchraum.Einen
            aufgeblähten Darm mit Metastasen. In den Knochen sind sie auch.Alle Organe werden vom Wasser umspült.
            Und der rechte Lungenflügel ist voll Wasser.Er bekommt nun Wassertabletten die das Eiweiß und die Enzyme nicht mit ausspülen.Es geht also nur noch darum ihm es noch so leicht wie möglich zu machen.
            Der Zustand wird sich mehr und mehr verschlechtern.
            Hinzu kommt immer mehr Atemnot und Bettlägerigkeit wird noch dazu kommen.Appetit hat mein Vater auch nicht mehr, sprich er isst fast gar nichts mehr. Vertragen tut er es auch nicht, da sich mein Vater des öfterne übergeben muß.Ansonsten ist er sehr schwach und ziemlich dünn geworden.Das einzigste was noch an ihm dran ist, ist der Wasserbauch der sehr dick geworden ist in den letzten Monaten.Also
            ich habe mich darauf eingestellt, das mein Vater
            in kürze Sterben wird, denn die Sauerstoff und Bioresonaztherapie (was er die letzten 4 Monate)
            machte hat überhaupt nicht geholfen.
            das einzigste was ich gerne wissen möchte, wie lange er noch leben kann in diesem Zustand?
            Vielen Dank !!!
            Vita

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            • Re: Prostatakrebs


              Die Überlebensaussichten sind denkbar gering. Was Sie beschreiben, ist eine „präfinale“ Situation, in der man in Tagen bis (höchstens) Wochen denkt. Wie ich schon sagte, hätte man durch eine tumorspezifische Therapie diese Situation vermeiden können. Jetzt ist es vermutlich zu spät.

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              • Re: Prostatakrebs


                HAllo,
                möchte mich mal wieder hier melden.
                Meinem Vater geht es jetzt sehr schlecht. Er ist Bettlägerig,isst und trinkt nur noch soviel wie eine Maus.Der Arzt spritzt ihm nun Morphin gegen seine Schmerzen. Meine Mutter ist am Ende ihrer Kraft,denn mein Vater muß alle halbe bis jede Stunde auf Toilette.Sein Wasser im Bauchraum ist auf 1 L zurück gegangen.Den Lebenswillen hat er verloren. Wenn es nach meinem Vater ginge,,wäre er am liebsten schon tot.Für ihn ist alles nur noch eine Qual.Nach Luft schnappen hört man ihn richtig.Überall wo man anfasst, bereitet es ihm Schmerzen.Es ist wirklich schrecklich,ansehen zu müssen,wie er sich quält.Mein HAusarzt tut was er kann. Mehr darf man ja leider nicht.Oder gibt es da noch eine Lösung? Ich glaube, seine Zeit ist nun wirklich nur noch ein paar Tage. Mein Vater mag auch nicht mehr.
                Es ist wirklich schrecklich für mich,,nur noch wie ein Skelett,so schaut
                er aus. Ich hoffe, das er es so schnell wie möglich übersteht.Dieses ist nur noch ein dahin vegitieren.

                Melde mich wieder, wenn mein Vater erlöst ist.

                Vita

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                • Re: Prostatakrebs


                  Nabend,,

                  heute kann ich nur sagen,,mein Vater hat es nun geschafft.Er ist am frühen Freitagmorgen gestorben. Donnerstagabend eingeschalfen und nicht mehr aufgewacht, nachdem der Arzt noch einmal da war.Mein Vater hatte lange
                  Atemaussetzer und ist so ,,,ohne Schmerzen eingeschlafen und das halt nun für immer. Er hatte wohl im Schlaf einen Magendurchbruch, da dieser auch voller Metastasen war. Es war eine Erlösung für ihn.
                  Allen einen schönen Dank für die netten Worte.
                  Gruß
                  Vita_2004

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