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Verzweifelte Raucherin!

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  • Verzweifelte Raucherin!

    Hallo,
    versuche seit einiger Zeit mir das Rauchen abzugewöhnen, habs schon mit Akupunktur, Pflaster, Kaugummi, Zyban, "Endlich Nichtraucher" und allem möglichen versucht, nichts hilft so richtig. Wenn ich es dann schaffe, nur eine am Tag zu rauchen, bin ich ganz schnell wieder beim üblichen Level, also ein Päckchen pro Tag.
    Hat irgendjemand noch eine Idee? Der Wille ist schon da, aber ich denke, es ist ja auch eine Sucht, von der es schon schwierig ist loszukommen.
    L.G. Caroline


  • RE: Verzweifelte Raucherin!


    hallo caroline 59!

    ich rauche seit september 2001 nicht mehr (naja, leicht gelogen, wenn ich alk trinke dann schnorre ich mir schon mal eine oder zwei... erstaunlicherweise ohne rückfälle)
    ich habe angefangen erst mal mit konsequent 1 monat nicht rauchen. keine kippen in der nähe und aschenbecher, feuerzeuge entsorgt.
    nach 4 wochen habe ich das buch "endlich nichtraucher" gelesen und es hat bei mir echt "klick" gemacht! obwohl ich eigentlich immer der meinung war für solch suggestive sachen wenig zugänglich zu sein. (auch wurde mir davon abgeraten weil es bei allen die ich kenne damit nicht geklappt hat...) trotzdem:
    mir ist bewusst geworden, dass rauchen was für schwache ist. und ich will mich nicht mehr davon abhängig machen usw. das wurde mir wirklich klar... davor hab ich sowas immer nur gesagt ohne es wirklich begriffen und verinnerlicht zu haben.

    probleme hat es mir bereitet die "rituellen"kippen weg zu lassen. z.b. morgens zum kaffee. da hilft nur durchbeißen und irgendwann vergisst du es dann auch.
    außerdem die kippen abends vorm tv! so aus "langeweile". da hab ich (ernsthaft!) angefangen mir das sockenstricken beizubringen! so waren meine hände beschäftigt.... hab innerhalb weniger monate so 30 paar gestrickt ....
    vielleicht solltest du dir auch ein ablenkungsmanöver für deine hände überlegen... muss ja nicht gleich stricken sein. :-)))

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    • RE: Verzweifelte Raucherin!


      Vielen Dank, old europe. Da ist was dran. Ich hatte das Buch auch mal gelesen, wurde dann aber nach einem Jahr in einer Stresssituation wieder rückfällig. OK, das wär trotzdem ne Möglichkeit. Vielleicht sollt ichs einfach nochmal lesen, habs Gott sei Dank noch im Bücherregal.
      Wird man beim Stricken nicht noch nervöser oder entspannt das tatsächlich? Bei mir sind es auch die "gefährlichen" Situationen, mit denen ich Gemütlichkeit assoziiere, z.B. Tasse Kaffee trinken oder Gläschen Wein, das ist verdammt hart und rückfallträchtig. Ich könnt dann ohne Zigarette durchdrehen.
      LG Caroline

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      • RE: Verzweifelte Raucherin!


        ich konnte mich da voll drin vertiefen... immer im kreis und im kreis.....
        am anfang wars stressig weil ich mir das aus nem buch beigebracht habe und ich schon am verzweifeln war manchmal. aber stress hat nicht so das rauchen in mir geweckt. bei mir warens tatsächlich die "gemütlichen" sachen wie du sie nennst.

        vor allem schlimm waren abendliche kneipenbesuche... wollte da ja nun auch nicht mit meinem strickzeug auftauchen und hab dann immer auf die kippen gekuckt und mit meinen fingern an den bierdeckeln rumgekratzt... aber glücklicherweise sind meine leute nicht so assi, dass sie mir dann ne kippe angeboten haben! ;-)
        aber der anfang ist nun mal hart... muss aber sagen, dass es nach 6 monaten schon gar kein problem mehr war!

        mein vorteil ist vielleicht auch, dass ich halt mit 15 oder so angefangen habe zu rauchen und dann mehr oder weniger durchgequalmt habe bis 21(ab 19 hab ich regelmäßig 1 packung am tag geraucht). mein erster versuch ist auch gleich geglückt.
        ich glaube es ist ungleich schwerer nach einem rückschlag oder schon mehreren es dann endgültig mal durchzuziehen ohne rückfall.

        rauchen ist eine absolut krasse sucht. vor allem weil man ständig von rauchern umgeben ist, die einem dann auch noch fortlaufend kippen anbieten ("kippenpausen" und so)

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        • RE: Verzweifelte Raucherin!


          Auch wenn ich mir jetzt womöglich viele Minuspunkte einhole, bin ich der Meinung, das es allein die Psyche ist, die Sie an das Rauchen bindet. Es gibt genügend Menschen, die es geschafft haben, davon los zu kommen. Fragt man diese, wie sie es geschafft haben, bekommt man meist die Antwort, das es der Wille war. Ich selbst bin Nichtraucher und das schon immer. Sicher ist es einfach zu urteilen, wenn man selbst nicht betroffen ist. Aber ich denke, einige EX- Raucher werden mir vielleicht zustimmen.

          Verlassen Sie sich nicht auf Nikotinell o.ä.! Nehmen Sie die Sache selbst in die Hand und versuchen Sie Ihr Bestes!

          Viel Erfolg!

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          • RE: Verzweifelte Raucherin!


            Ja, Kneipenbesuche sind ein absoluter Härtetest! Das Grauen, ich werd dann so flatterig, dass ist schon höllisch. Erschrickt mich aber auch, dieses gewaltige Verlangen, da sieht man schon, was das für eine starke Sucht ist. Aber ich werds wohl mal mit dem Buch versuchen, das hat mir auch damals geholfen, mehr übrigens als jedes Pflaster, Zyban etc. Man sieht halt, dass es nicht der Wille ist, der zählt, sondern dieses "Ich will es nicht mehr", ich sehe 1.000 Vorteile, wenn ich aufhöre zu rauchen, ich bin kein Sklave der Zigarette mehr. Ich werds heute mal starten und berichte wieder. Denke, ich brauch so 2 Tage. Sollte man eigentlich zunächst solche Kneipenbesuche oder Risikos meiden, oder bewusst solchen Härtetests aussetzen?
            LG Caroline

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            • RE: Verzweifelte Raucherin!


              Ja, ich werds versuchen, werde dieser Tage noch mal das Buch "Endlich Nichtraucher" lesen, hoffe, es hilft. Ansonsten denke ich auch, dass ich mich nicht auf Hilfsmittel wie Nikotinell, Akupunktur o.ä. verlassen sollte. Denke, es sind eher kleine Hilfsmittel, wenn die Sucht mal ganz extrem nach einer Zigarette schreit. L.G. Caroline

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              • RE: Verzweifelte Raucherin!


                auch ich bin dabei.....
                meinen 1. erfolg kann ich vermelden, habe mir zur pflicht gemacht nicht mehr ausser haus zu rauchen, konsequent!
                jetzt geniesse ich das beisammensein in restaurants mit enkelkindern ohne an die kippen zu denken, brauche bei den miesen temperaturen nicht mehr auf terrasse oder balkon und geniesse die bewunderung meiner freunde und bekannten. zu meiner eigenen verwunderung habe ich kein verlangen in der zeit, freue mich aber auf mein heim. vielleicht hilft es nur das positive zu sehen!!!!?

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                • RE: Verzweifelte Raucherin!


                  Hallo Dina, mag sein, dass man das alles positiv sehen muss. Stimmt schon, nur in den Momenten, wo die Sucht so voll durchschlägt, wirds für mich immer schwierig, dass Positive zu sehen. Gelingt es dir, das Nichtrauchen auszuhalten, bis du zu Hause bist? Schon toll. L.G. Caroline

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                  • @ pfleger denis


                    da hab ich mal den spruch gehört: "es ist einfacher nie mit dem rauchen anzufangen als wieder aufzuhören"

                    rauchen ist tatsächlich eher psychisch. nach 2 tagen geht es einem körperlich auch schon viel besser als mit kippen jemals zuvor!
                    auf einmal konnte ich so gut atmen!
                    und "fade" dinge wie "tomate-mozzarella-salat" hatten richtig geschmack!
                    der körper belohnt einen sogar recht schnell fürs aufhören.
                    das schlimme am rauchen ist, dass man es so oft am tag macht und in meinem fall waren bestimmte tätigkeiten automatisch mit rauchen verbunden (kaffee trinken, nach dem essen, telefonieren, z.b.)

                    aber bis der kopf endlich mal mitmacht und diese gewohnheiten vergisst... das geht monate!

                    viel glück caroline 59!
                    und berichte mal wie es bei dir weitergeht.

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                    • RE: Verzweifelte Raucherin!


                      hallo caroline,
                      noch klappt es, ich vergesse es sogar inzwischen mitunter sogar zuhaus. nur nicht daran denken....
                      es waren bei mir vorher ca. 40 in worten vierzig kippen.
                      wenn jedoch das gespräch darauf kommt -peinlich-sapper ich fast wie unser hund. ich wünsche dir durchhaltevermögen, mir hilft: du kannst wenn du willst.......

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                      • RE: Verzweifelte Raucherin!


                        Ich danke Euch vielmals für die aufmunternden Worte und werde Euch gern berichten, wie es nun klappt bei mir. Ist schon schön, wenn man dabei so ein bischen moralische Unterstützung hat, wenngleich man natürlich selbst und allein da "durch muß". L.G. Caroline

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