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Morgens weinen, abends "hicksen"

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  • Morgens weinen, abends "hicksen"

    Seit einiger Zeit weine ich nach dem Aufwachen wieder sehr oft, ohne gleich mit Tränen aufzuwachen (was mir auch ein Rätsel wäre).
    Obwohl es heute nicht passiert ist, habe ich manchmal den Eindruck, daß es wieder überhandnehmen könnte. (Meine Psychologin, die leider erst in 3 Wochen wiederkommt, hat die Dosis des Mittels reduziert; von täglich 1 Tablette auf eine halbe).
    Abends bekomme ich bei der kleinsten Aufregung einen fürchterlichen Schluckauf, vor allem, wenn ich gerade gegessen habe.
    Kann mir jemand einen Tip geben? Wenn ja, vielen Dank.

    Freddy


  • RE: Morgens weinen, abends "hicksen"


    Hallo Freddy,

    tritt bei dir das morgendliche Weinen im Zusammenhang mit negativen Gedanken auf, d. h. stellst du dir irgendetwas trauriges vor und weinst du danach oder weinst du ohne erkennbaren Zusammenhang mit negativen Träumen oder Gedanken, die du hast ?

    Wie verbringst du deinen Tag ? Bewegst du dich ausreichend an der frischen Luft usw.

    Regelmäßige körperliche Bewegung kann Stimmungsschwankungen verbessern ohne gleich Psychopharmaka nehmen zu müssen.

    Aus welchem Grund und seit wann nimmst du regelmäßig Psychopharmaka und gibt es für dich keine Möglichkeit diese wegzulassen ?

    Fragt Veronika und wünscht Dir Alles Gute !



    Freddy schrieb:
    -------------------------------
    Seit einiger Zeit weine ich nach dem Aufwachen wieder sehr oft, ohne gleich mit Tränen aufzuwachen (was mir auch ein Rätsel wäre).
    Obwohl es heute nicht passiert ist, habe ich manchmal den Eindruck, daß es wieder überhandnehmen könnte. (Meine Psychologin, die leider erst in 3 Wochen wiederkommt, hat die Dosis des Mittels reduziert; von täglich 1 Tablette auf eine halbe).
    Abends bekomme ich bei der kleinsten Aufregung einen fürchterlichen Schluckauf, vor allem, wenn ich gerade gegessen habe.
    Kann mir jemand einen Tip geben? Wenn ja, vielen Dank.

    Freddy

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    • RE: Morgens weinen, abends "hicksen"


      Hallo Freddy,

      ich würde Dir vorschlagen, es mal mit Klassischer Homöopathie zu versuchen. In meinen Augen ist das eine bemerkenswerte Methode, wenngleich nicht gerade unumstritten. Wenn ich mich recht entsinne, lebst Du in Brandenburg. Dort sind mir keine Homöopathen bekannt, jedoch könntest Du z.B. mal hier anfragen:

      Berliner Verein homöopathischer Ärzte e.V.
      Nassauische Str. 2
      10717 Berlin-Wilmersdorf
      Tel. (030) 87 32 593
      e-Mail: bvhae.sekretariat.berlin@t-online.de

      Gute Besserung wünscht
      platon

      (der sich jetzt mal schleunigst zu Bett begeben sollte ;-)

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      • RE: Morgens weinen, abends "hicksen"


        Hallo, Veronika!
        tritt bei dir das morgendliche Weinen im Zusammenhang mit negativen Gedanken auf?
        Eher würde ich das umgekehrt sehen: Wenn die Tränen hochsteigen, denke ich an etwas ganz Trauriges (um mich richtig ausweinen zu können). Meist gelingt mir das auch; aber oft fühle ich mich danach nicht erleichtert.
        Bewegst du dich ausreichend ...
        Das ist bei mir nur sehr eingeschränkt möglich. (Hatte ich noch nicht erwähnt, daß ich im Rollstuhl sitze?).
        Stehen, gehen, laufen ... das sind bei mir Träume, und leider nicht einmal schöne: Ich habe eine riesige Narbe am rechten Bein (vom Fuß bis zur Hüfte), die mir jede noch mögliche Bewegung verleidet. Richtig wohl fühle ich mich nur noch im Schlaf; und das ist leider KEINE Übertreibung.
        Aus welchem Grund und seit wann nimmst du regelmäßig Psychopharmaka und gibt es für dich keine Möglichkeit diese wegzulassen?
        Schon vor meinem Schlaganfall (Spätherbst 02) hatte ich viel mehr geweint als sonst, was sich danach nochmals enorm steigerte.
        Schon im Krankenhaus habe ich Fluktin genommen: Als ich zum ersten Mal während der Hauptvisite zu weinen begonnen hatte, klärte ich das Problem mit der Stationsärztin (meiner damaligen Vertrauensperson), und schon am nächsten Tag waren die Tabletten da.
        Als ich im Januar im Krankenhaus war, wurden sie abgesetzt - eigentlich war ich damit einverstanden, da ich das Problem für überwunden hielt.
        Bis Mitte Juli ging es auch gut. Dann folgte eine einmonatige Phase mit sehr vielen Tränen. Am letzten Tag dieser Phase war die Psychologin da. Ich erzählte ihr von meinem Problem, und sie setzte das Mittel wieder an - allerdings reduzierte sie später die Dosis. (Jetzt nehme ich wieder eine ganze Tablette pro Tag. Wenn ich den Eindruck habe, daß sie nicht reicht, habe ich noch ein Bedarfsmedikament, das ich auch vor kurzem wieder genommen habe).
        Alles Gute!

        Freddy

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