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Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?

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  • Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?

    Hallo!
    Habe folgendes Problem womit wie ich gehört habe einige zu Kämpfen haben :-) ?

    Ich benutze seit ca 8 Jahren das Nasenspray Ratiopharm und komme irgendwie nicht mehr davon los :-(
    Habe schon vieles Versucht (Nasenspray Dosierung verringert, Nasenspülungen, Salzwasserspray, Wasserstoffperoxydspülungen usw) ich weiss nicht mehr weiter und möchte ziemlich schnell davon runterkommen. Ich komme mir schon vor wie ein Drogenabhängiger (was ich ja auch durch das Nasenspray bin):-)

    Wer kennt sich damit aus und weiss eine erfolgreiche Therapie (keine Nasen OP).

    Mit freundlichen Grüßen
    goozerin


  • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


    Leider gibt´s nur den einen Weg. Das Zeug weglassen, die verstopfte Nase aushalten und das ganze mit einem Spray, das nur befeuchtet, z.B. Kochsalzspray, unterstützen.
    Ist ein harter Weg, ich weiß. Aber es klappt.

    Wenn man später wieder auf abschwellende Nasensprays zurückgreift, versuchen mit einem Spray für Kinder mit geringerer Konzentration, nämlich 0,05% oder 0,025% klarzukommen oder immer nur ein Nasenloch " befreien".

    Viel Glück

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    • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


      Hallo !
      Habe das gleiche Problem,aber schon seit 18 Jahren,nehme Wick Sinex Nasenspray.Wurde auch vor 20 Jahren an der Scheidewand operiert,brachte aber nichts,schon nach kurzer Zeit war das Problem wieder da.Meine Frage an Trine:Wielange dauert der harte weg,wenn ich das Zeug ganz weglassse,??
      Gruss Petra

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      • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


        Hallo goozerin
        Das gleiche Problem hatte ich auch habe jahrelang für die Nacht Nasentropfen genommen und nun bin ich runter von dem Zeug.
        Ich war beim HNO Arzt und der hat festgestellt, das Meine Nusenmuschel und die Scheidenwände zu schmall waren .
        Ich musste ins Krankenhaus und das per Vollnakose operieren lassen und das ergebniss ist Fantastisch. Ich breuche keine Nasentropfen mehr.
        Geh zum HNO Arzt und lasse den Grund für deine ständig verstopfte Nase feststellen. Eine OP kann ich nur jeden empfehlen. Ansonsten steige mal auf Nasentropfen für Kleinkinder um die sind nicht so hoch dosiert und damit kann mann den konsum auch verringern
        Gruss IDK

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        • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


          Mir hat Pulmicort Topinasal (verschreibungspflichtig) geholfen,
          daneben auch Rhino-Spray Atlantik. Viele haben mit OPs
          schlechte Erfahrungen gemacht, ich auch. Der schlimmste Fall
          wurde im TV vorgestellt, der Mann sitzt jetzt im Rollstuhl ...

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          • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


            @ RomyP
            hmm das pulmicort nasenspray hatte ich auch mal bekommen - da war ich auf Kur wo ich gegen mein Asthma behandelt wurde - in Pulmicort ist Kortison enthalten und auf Dauer würde ich es nicht umbedingt einnehmen wollen.
            Sicher kann eine OP auch mal daneben gehen aber ich denke was im fernsehen gezeigt wird sind ehh immer extremfälle.
            Und der HNO arzt entscheidet sowieso ob es mit einer OP besser wird.
            Ich war 6 Tage im Krankenhaus mann muß 3.-5 Tage wegen der Nachblutungsgefahr dort bleiben. Und da bei mir 2 versiedene Sachen gemacht worden musste ich 6 Tage bleiben . Die Op selber ist in 10 Min gemacht. Und ich hatte nach der OP keine Grossen Schmerzen . Die Nase war natürlich angeschwollen und völlig verschleimt. Es dauerte ca 10 Tage dann konnte ich schon wieder durch die Nase atmen . Nun ist das ganze 7 Wochen her und ich habe wie noch nie zuvor so eine dauerhafte freie Nasenatmung . Mir hat es geholfen und besser wie Nasenspray in welcher Form auch immer ist es allemal es mit einer OP zu versuchen. Denn Nasenspry/Tropfen machen süchtig und können sich negativ auf das Herz/Kreislaus System auswirken, wenn mann es ständig nimmt.
            Gruss IDK

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            • RE: Nasenspray :gibt Lösung!!


              habe diesen Tip schon öfters hier durchgegeben. Bei mir dauerte es Jahrzehnte, bis ein Arzt mir endlich half. Ich und mein mann glaubten auch immer, nur eine Nasen op sei die Rettung. dann gab mir der Hausarzt den Flutinase-Microdiseur-Spray.Diesen sollte ich regelmässig einenMonat ein mal abends(nötigenfalls mal zusätzlich bei Bedarf), in jedes Nasenloch 2 Stösse geben. Der Arzt sagte, nach einem Momnat sollte das Problem beseitigt sein, bei mir dauerte es aber 6 Wochen. Aber das tut nichts zur Sache.....ich wurde auf diesen Leid-losen Spray, ganz mega easy von dieser starken Abhängigkeit weg. Das sind jetzt etwa 3 Jahre her, hatte nie mehr Probleme. Dieser Beitrag soll eich Hoffnung Machen,denn allle eure Beiträge zu diesem Thema waren etwas hoffnungslos aufzufassen....ja, stimmt, zusätzlich bekam ich für zweimal pro tag Meersalzlösung, zum Nase spülen und befeuchten. Eine Flasche Flutinase kostet 48 ch.fr.! Ich glaub, sie ist rezeptpflichtig, bin nicht sicher, aber nehmt doch den Namen dieses Sprays mit euch und fragt den Hausarzt direkt danach. viel Erfolg, ist kurz und schmerzlos. Kostet nur noch einmal, dann ist auch eure Nasentropfensucht ein Ding der Vergangenheit. wäre doch schön. gut glück sorry
              (op,eher selten nötig)

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              • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


                Hallo,
                Ich bin auch den harten Weg gegangen, hat damals, vor 3 Jahren ca. 2 Wochen gedauert, dann war Ruhe.
                Habe Mut und halte durch.
                Gruß Marion

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                • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


                  Pulmicort wie auch andere cortisonhaltige Nasen- oder
                  Asthma-Sprays haben keinen negativen Einfluß auf den
                  Gesamtstoffwechsel, sonst dürfte ich es wegen meines
                  Diabetes überhaupt nicht benutzen. Darauf hat schon mein
                  Diabetologe ein Augenmerk ;-)

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                  • RE: Nasenspray :gibt Lösung!!


                    Interessanter Tip, bloß ist das Mittel weder in
                    der Gelben noch der Roten Liste enthalten und
                    offenbar in D nicht erhältlich.

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                    • RE: Nasenspray :gibt Lösung!!


                      Ich habe noch ein bißchen recherchiert und festgestellt,
                      daß Flutinase auch Cortison enthält und deshalb verschrei-
                      bungspflichtig ist, aber in D offenbar nicht zur Verfügung steht.

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                      • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


                        Hallo,

                        ich weiß nicht mehr genau, wie lange es dauert. Es ist schon lange her. Aber ich glaube, es waren einige Wochen. Und man muss auch noch nach Jahren vorsichtig im Umgang mit Nasensprays sein. Der " Sucht-Effekt" kommt immer wieder.

                        Das in weiteren Beiträgen angesprochene Nasenspray Topinasal/Pulmicort habe ich auch für 2 Jahre benutzt, jedoch, weil ich auch an diversen Allergien/Heuschnupfen leide. Es hat die Schleimhautsituation auch geringfügig verbessert, durch die Wirkung des Kortisons. Aber ohne meine Allergien hätte ich es auf Dauer nicht benutzt.
                        Das heißt nicht, dass ich von diesem Medikament abrate, denn es hat eine sehr gute prophylaktische Wirkung bei Heuschnupfen, und wirkt nur lokal ( bei normaler Dosierung).
                        Trotzallem bin ich der Meinung, dass man die eine Sucht nicht durch eine andere Abhägigkeit ablösen sollte.
                        Es geht auch ohne.

                        Zum Thema OP : Vor einigen Jahren gab es im Stern mal ne Umfrage, welche Op´s würden welche Fachärzte nicht an sich selbst ausführen lassen ?

                        An der Spitze waren damals die HNO-Ärzte mit den Op´s Nasenmuschel-Plastik und Fensterung. Das gibt mir etwas zu denken. Zumal ich im privaten Bereich einige Leute kenne, die Nasenatmungsbehinderungen hatten und nach der OP leider nicht zufrieden waren. Aber diese Entscheidung muss wohl jeder für sich selbst treffen. Für mich käme sie eher nicht infrage, da ich weiß wie es den Patienten die ersten Tage nach der OP geht.

                        Liebe grüße

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                        • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


                          hi Tine 42
                          Mit dem Nasenspray hast du vollkommen recht. Das Pulmicort habe ich damald bekommen weil die Arztin davon ausgegeangen ist, das u.a. auch eine Hausstauballergie vorliegt. Wegen des Asthmas liegt es nahe. Und ich denke immer noch das Nasenspray das Problem nicht lösen.
                          Wegen der Op - Also ich habe mich eingehend beraten lassen von mein HNO arzt , weil eine op und krankenhaus aufenthalt fande ich auch nicht so toll. Aber er sagte mir in meinen Fall wäre nur eine OP die Lösung. Ich hatte rechts immer die Nase dicht. Und zum schlafen brauchte ich immer Nasentropfen. Nervig war es, wenn ich mal spontan bei Freunden schlafen wollte ( ohne Nasentropfen war das aber nicht möglich )
                          Im Krankenhaus wurde ich dann über die Risiken einerOp aufgeklärt. Es könnte eine schiefe Nase und anderes herauskommen. Aber Risiken habe ich auch bei unkontrolierter Medikamenten einnahme. Im Krankenhaus haben dann die Allgeimeinen Untersuchungen stattgefunden. Ich habe den Narkosearzt erklärt das ich Asthmatiker bin und alles war ok. Die OP war dann nächsten Tag. Nach der OP hatte ich nur die Nase vollkommen verschlossen . Das war ein wenig unangenhem, nach 1 Tagen wurden dann die Tampons entfernt und konnte sogar schon wieder ein bisschen durch die Nase atmen.Alles im einen war es Halb so schlimm.
                          Natürlich fühlt mann sich direkt nach einer OP nicht so, als wenn mann Bäume ausreißen könnte.
                          Eine OP sollte mann schon machen wenn es nötig ist ( es ist ja auch keine schönheits op ) sonder bewirkt das mann endlich eine freie Nase hat. Und ich brauche seitdem keine Nasentropfen mehr.

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                          • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


                            hallo Tine 42
                            ich verstehe dich. aber es ist immer(immer)sehr individuell!! du kannst nicht allgemein äussern, "von einer scuht in die andere Abhängigkeit". ich weiss, was du meinst, aber jeder Mensch ist anders als jeder andere, auch seine Einstellung zur Problematik, egal welcher Art. Ich bin froh, wusste ich damls nicht, dass Kortison im flutinase- spray war, ich glaube, ich hätte ihn nicht genommen. Weil ich fast 20 Jahre Kortisonsalben zur ekzembekämpfung brauchte....und es brauchte immer stärkere und stärkere ware, sodass nicht mal mehr das Stärkste Kortison-Zeugs wirkte. Aber jetzt mit der Enährung, habe ich endlich dieses ewige Problem auch im Griff und weiss, was wann wieso. aber da half kein Arzt, musste alles selber rausfinden.
                            Bin aber froh, bin ich durch das Flutinase(6 Wochen), Nasentropffrei geworden. Mega schön. Ich kenne die situation, dass Nasentropfen immer im Handtäschli sein müssen, wegen einer allfäligen Übernachtung auswärts. Denn ohne, wenn mans braucht, da findet man keinen Schlaf. Verständlich, ohne genung Atmung...

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                            • RE: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?


                              Hallo Sorry,

                              natürlich weiß ich, dass jeder Mensch anders und somit individuell ist. Aus diesem Grunde habe ich ja auch geschrieben, dass ICH der Meinung bin, dass......

                              Und wovon ich schrieb, weiß ich sehr genau, denn ich habe sicher mehr als 10 Jahre in einer " Nasenspray-Abhänigkeit" gelebt.

                              Also.....jeder muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg er geht. Mein Beitrag sollte eigentlich Mut machen, dass es auch ohne " Ersatz" gehen kann.

                              Lieber Gruß

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                              • Re: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?

                                Hallo, ich muss es unbedingt berichten, ich bin seit ca. 30 Jahren abhängig von Nasenspray, vor einer Woche habe ich von der Entwöhnung durch rhino pront Kombi gelesen. Es hilft tatsächlich! !!!
                                Die Packung gibt es aber nur noch mit 12 Tabletten.
                                Ich habe am 1.Tag morgens und abends 1Tablette genommen (da brauchte ich schon kein Nasenspray mehr

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                                • Re: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?

                                  Ich würde an deiner Stelle professionelle Hilfe suchen, da die Fachleute auch wissen wie man damit richtig umgeht.

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                                  • Re: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?

                                    Hallo hast du vielleicht schonmal Nasenp flüsterte ausprobiert oder diese Gummibärchen die man in die Nase stecken kann?
                                    Gruss Bastian

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                                    • Re: Nasenspray Abhängigkeit. Was tun.?

                                      Bei Nasensprays musst du ganz gut aufpassen.

                                      Die können deine Nasenschleimhäute austrocknen und Krankheiten verursachen.

                                      Schau mal hier:

                                      http://www.ellviva.de/krankheiten/at...senschleimhaut

                                      Meist ist es ein psychisches Problem. Hast du mal daran gedacht, evtl. mal professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?

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